CHIANG MAI: Das Tourismus- und Sportministerium entschädigt die Opfer und Hinterbliebenen des verheerenden Busunglücks vom 20. Dezember in Doi Saket (DER FARANG berichtete), bei dem 14 Menschen getötet und 11 weitere verletzt wurden.
Das Ministerium bewilligte pro Gestorbenen oder dauerhaft Behinderten eine Kompensationszahlung in Höhe von 300.000 Baht. Hinzu kommt eine Entschädigung der Versicherung in Höhe von 1,6 Millionen Baht pro Fall. Aus dem Kompensationsfond werden auch die ärztlichen Behandlungen der Verletzten getragen, jedoch lediglich bis zu 500.000 Baht. Der Bus prallte auf dem Highway 118 von Chiang Rai nach Chiang Mai mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Personenwagen und anschließend gegen einen Strommast. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und stürzte die Böschung hinunter. Rettungskräfte mussten schweres Gerät einsetzen, um die Leichen und Verletzten aus dem total beschädigten Fahrzeug zu bergen. Zuvor war der Bus in Chiang Rai bereits in einem Unfall mit einem Toyota Pick-up verwickelt gewesen. Weil dessen Fahrer den Bus verfolgte, wollte der Busfahrer rücksichtslos und mit hohem Tempo entkommen. Dem Busfahrer wurde zwischenzeitlich die Fahrlizenz entzogen und dem Unternehmen Veerapan Tour & Travel, in dessen Auftrag der Bus fuhr, die Geschäftserlaubnis gekündigt. Bei dem Unfall starben 13 Malaysier und ein Thai, neun Malaysier wurden verletzt sowie zwei Thais. Die malaysische Luftwaffe brachte die Überlebenden und Leichen zurück nach Malaysia.