„Wildschweine“ feuern thailändisches Team an

Beim AFC Asian Cup in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Thailands Nationalteam will bei den Asienmeisterschaften auf jeden Fall die K.-o.-Runde erreichen. Foto: The Nation
Thailands Nationalteam will bei den Asienmeisterschaften auf jeden Fall die K.-o.-Runde erreichen. Foto: The Nation

THAILAND: Bei den Asienmeisterschaften vom 5. Januar bis 1. Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) will die thailändische Fußball-Nationalmannschaft die Gruppenphase überstehen und sich in der K.-o.-Runde mit den renommierten Teams des Kontinents messen.

Thailand war 1964 erstmals beim AFC Asian Cup dabei. Das beste Ergebnis war bisher ein dritter Platz im Jahr 1972. Das Königreich wurde in die Gruppe A gelost und trifft auf Bahrain, Indien und die VAE. Der TV-Channel 7 wird die Spiele übertragen. Beim Spiel gegen Indien am 6. Januar in Abu Dhabi werden die zwölf „Wildschweine“ und deren Trainer auf der Tribüne sitzen und das von Milovan Rajevac trainierte thailändische Team anfeuern. Die zwölf Jugendlichen und ihr Trainer wurden vom Asiatischen Fußballverband (AFC) eingeladen, als Anerkennung für Mut und Entschlossenheit bei der dramatischen Such- und Rettungsaktion in der Höhle Tham Luang in Chiang Rai. Der AFC hat die „Wild Boars“ mit dem „Special Recognition Award“ ausgezeichnet.

Erstmals nehmen an den Asiatischen Fußballmeisterschaften 24 Länder teil, bisher waren es 16 Teams. Der Asian Cup mit 51 Spielen findet in vier Städten statt: Al Ain, Abu Dhabi, Dubai und Sharjah. Die teilnehmenden Nationen wurden in sechs Gruppen zu vier Mannschaften gelost. Die zwei besten Teams jeder Gruppe sowie die vier besten Drittplatzierten kommen in die K.-o.-Runde. Vor vier Jahren hatte Australien mit einem 2:1-Sieg in der Verlängerung über Südkorea die Meis­terschaft gewonnen. Ab dem Viertelfinale wird der „Video Assistant Referee“ (VAR) eingesetzt. Der Videoassistent oder Videobeweis dient der Vermeidung von Fehlentscheidungen während eines Spiels.

Nach Gründung des AFC am 8. Mai 1954 beschlossen die zwölf Gründungsmitglieder die Austragung eines asiatischen Fußballturniers. Dieses sollte alle vier Jahre stattfinden und den Asienmeister ermitteln. Die Asienmeisterschaft oder der AFC Asian Cup wird seit dem Jahr 1956 ausgetragen. Organisiert wird der neben den Asienspielen bedeutendste Wettbewerb des Kontinents von der asiatischen Fußball-Konföderation AFC. Der Sieger qualifiziert sich für den nächsten FIFA-Konföderationen-Pokalwettbewerb.

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