Wilder Gaur tötet Förster im Nationalpark Khao Yai

Foto: The Nation
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PRACHINBURI: Am Freitag wurde im Khao-Yai-Nationalpark in der Provinz Prachinburi ein Förster von einem Gaur angegriffen und getötet.

Der gestorbene war Teil einer Gruppe von sechs Förstern, die im Khao-Yai-Nationalpark vom 15. bis 18. September auf Patrouille war. Als zwei Förster von einem Gaur angegriffen wurden, schickte das Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt einen Hubschrauber zur Unglücksstelle, um die beiden Schwerverletzten auf dem Luftweg zur Behandlung ins Krankenhaus einzuliefern.

Nach Aussage des Nationalparkchefs Adisak Phusitwongsanuyut kam für einen der beiden Männer jede Hilfe zu spät: er erlag seinen schweren Verletzungen im Chao Phraya Abhaibhubejhr Hospital. Der andere Förster wurde im Pakchongnana Hospital behandelt.

Das Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation hat Unterstützung für die Verbliebenen des Gestorbenen und Familienangehörigen des Schwerverletzten angekündigt.

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Thomas Knauer 20.09.21 20:00
Diese Tiere sind maximal aggressiv, selbst in Malaysia erlebt. Sobald man auf den Wildwechsel oder Spuren der Gaur geht immer mit Waffe im Anschlag. Die Tiere greifen an sobald sie merken dass man da ist.

Hoffe die Hinterbliebenen sind versorgt und die Verletzten werden schnell vollkommen gesund.
Michael Kaessmodel 19.09.21 22:28
Wenn so ein Tier aus dem Dickicht heraus bricht, hat man wahrscheinlich kaum Zeit zu reagieren. Da müsste man schon mit entsicherter Waffe schußbereit sein um eine Chance zu haben.
Thorsten H. 19.09.21 19:50
RIP,
Ich hoffe, das die Hinterbliebenden versorgt sind
und
ich hab schon Polizisten live gesehen wie sie sich selbst ins Bein geschossen anstatt den auf sie zu rasenden wútenden Bullen zu treffen.
Ingo Kerp 19.09.21 16:30
So tragisch der Unfall ist, waren die Foerster nicht bewaffnet, um die Attacke abzuwenden? Immerhin waren sie zu zweit bei dem Vorfall.