Tourismusbranche begrüßt Touristensteuer

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die vom Tourismus- und Sportministerium geplante Touristensteuer für ausländische Urlauber ist bei der Tourismusbranche auf ein positives Echo gestoßen.

Der Präsident der Association of Thai Travel Agents (Atta), Vichit Prakobgosol, hat die Abgabe begrüßt. Sie dürfe aber nicht negative Auswirkungen auf den Tourismus haben. Wichtig zu wissen sei, auf welchen Weg Ausländer die Steuer bezahlen sollen und deren Höhe. Laut dem ständigen Staatssekretär im Tourismusministerium, Chote Trachu, soll die Steuer niedrig ausfallen, womöglich 100 Baht je Einreise. Mit den Einnahmen in Milliardenhöhe will das Ministerium touristische Attraktionen aufwerten und für die ausländischen Urlauber eine Versicherung für Krankheit und Unfall abschließen.

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Siam Fan 27/05/2019 00:58
In Rechtsstaaten und Demoktratien undenkbar!
In TH wird scheinbar immer mehr über die "herrschende Meinung" im Internet entschieden! Und berechtigte Kritik wird nicht veröffentlicht.
Rene Amiguet 26/05/2019 23:33
Gosszügiges Thailand
2000 Baht verschenken mit dem Erlass der Visum Gebühr und im Gegenzug dann doch noch hundert Baht zurück verlangen. Das ist wahrhaftig immer noch ein gutes Geschäft für die Besucher.
Joerg Obermeier 26/05/2019 21:37
Wenn denn diese Touristensteuer tatsächlich den staatlichen Krankenhäusern zur Deckung ihrer unbezahlten Touristen-Rechnungen zugute kommen würde, dann fände ich das nur vernünftig. Nur frage ich mich, warum werden Expats (bislang nur teilweise) in teure private Krankenversicherungen verdonnert? Es müsste doch möglich sein, auch für diese eine Grundsicherung für staatliche Krankenhäuser verpflichtend zu machen. Wer besser, beispielsweise für private Hospitäler versichert sein will, kann das ja noch zusätzlich machen.
Jom 26/05/2019 20:59
Touristensteuer und dann?
Die Touristensteuer von 100 THB in ehren, nur befürchte ich das der Verwaltungsaufwand die Hälfte der Einnahmen wieder auffrisst bevor sie ihrem eigentlichen Zweck zugutekommen. Dahinter steht schließlich ein riesiger Verwaltungsapparat der geführt, überwacht und letztendlich auch bezahlt werden will.
Jurgen Steinhoff 26/05/2019 19:43
wichtiger als Attraktionen aufzuwerten
wäre es, die Mehreinnahmen in eine funktionierende Abwässer und Müllentsorgung zu investieren. Ein sauberes Meer, ein sauberer Strand und genügend Abfalleimer - das ist das Wichtigste für Thailand und seine Gäste und würde dem Tourismus am meisten fördern.