Tote und Verletzte in Odessa

Menschen gehen an der Stelle eines russischen Raketenangriffs auf ein Wohngebiet in Odessa vorbei. Foto: epa/Igor Maslov
Menschen gehen an der Stelle eines russischen Raketenangriffs auf ein Wohngebiet in Odessa vorbei. Foto: epa/Igor Maslov

ODESSA: Die Häfen der südukrainischen Region Odessa werden inzwischen täglich vom russischen Militär angegriffen. Dabei hat es neben Sachschäden auch wieder zivile Opfer gegeben.

Infolge von russischen Raketenangriffen sind in der südukrainischen Hafenstadt Odessa mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere vier seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region Odessa, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Eine Rakete sei in einem Vergnügungspark eingeschlagen. Unter den Trümmern von Fischerhäusern könnten noch weitere Opfer sein. Sechs Autos seien beschädigt worden.

Einen weiteren Verletzten gab es demnach in einem anderen nicht genannten Ort des Gebiets. Dabei seien auch ein Wohnhaus und zwei Autos beschädigt worden.

Russisches Militär greift wieder Frachter an

In einer Mitteilung sprach das Verteidigungsministerium in Moskau von erneuten Schlägen auf «Häfen der Ukraine». Dabei seien in den Häfen Piwdennyj und Odessa mindestens drei Frachtschiffe mit Drohnen angegriffen worden. Den Angaben zufolge transportierten sie Güter für die ukrainischen Streitkräfte. In Piwdenny seien zudem Tanks mit Treibstoff Ziel von Attacken mit «Präzisionswaffen» gewesen.

Die Ukraine wehrt sich seit über vier Jahren gegen eine russische Invasion.

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