Thailand verzeichnet 2022 über 11 Mio. Besucher

Touristen in Bangkoks Backpacker-Meile Khaosan Road. Foto: epa/Diego Azubel
Touristen in Bangkoks Backpacker-Meile Khaosan Road. Foto: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Im Jahr 2022 verzeichnete Thailand einen erheblichen Anstieg ausländischer Besucher, die insgesamt 11,15 Millionen Mal in das Königreich reisten. Dies war ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr, als aufgrund von pandemiebedingten Reisebeschränkungen nur 428.000 Besucher verzeichnet wurden.

Nach Angaben des Ministeriums für Tourismus und Sport übertraf diese Zahl die Erwartungen der Regierung und stellt eine deutliche Erholung der wichtigen thailändischen Tourismusbranche dar, die durch die strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen während der Pandemie stark beeinträchtigt worden war. Allein im Dezember wurden 2,24 Millionen ausländische Touristen gezählt, verglichen mit 230.497 im gleichen Monat des Vorjahres.

Vor der Pandemie verzeichnete Thailand im Jahr 2019 ein Rekordhoch von fast 40 Millionen ausländischen Touristen. Die drei wichtigsten Herkunftsmärkte für Touristen waren im vergangenen Jahr Malaysia, Indien und Singapur.

Thailand strebt in diesem Jahr 25 Millionen internationale Besucher an, wobei der Schwerpunkt auf mindestens fünf Millionen Besuchern aus China liegt. Die Regierung hat darüber hinaus ein Budget von 3,95 Milliarden Baht (120,72 Millionen US-Dollar) zur Förderung des Inlandstourismus und des internationalen Tourismus in sekundären Destinationen bewilligt.

Es wird erwartet, dass die Wiedereröffnung Chinas dem wichtigen thailändischen Tourismussektor, der vor der Pandemie etwa 12 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der zweitgrößten Volkswirtschaft Südostasiens ausmachte, weiteren Auftrieb geben wird.

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Jan Becker 26.01.23 21:00
Stefan Maiwald 26.01.23 20:30
Bei roi jisib sollte man aufpassen, dass man es nicht als roi hiisip ausspricht. Was hii bedeutet, wissen sicher auch viele Farangs. Aber die Thais nehmen sprachliche Fettnäpfchen ja meist mit Humor.
Stefan Maiwald 26.01.23 20:30
@ Sai Sin
Abzockerpreise. Hatte heute ein lustiges Erlebnis. Schlappenaden vorm Lotus. Schuhe nicht ausgepreist. Ich will bezahlen, sie guckt mich an: one hundertthirty Baht Sir. Ich widerhohle in fränkischem Thai: roisaamsib Baht ok. Sie guckt mich an und lacht: oh, roi jisib baht, ka. Möglicherweise war ihr englisch nicht so gut oder der Farangaufpreis wurde gelöscht. Egal. Jedenfalls haben wir beide sehr gelacht. Ja, so lustig kann das Leben in Thailand sein.
Sai Sin 26.01.23 15:50
Antrieb und Auftrieb und die Zahlen
Das sich die Touristenbranche erholen muss, mit all seine Arbeitsstellen habe ich volles Verständnis. Quantität aus u.a. China soll hierzu beitragen. Dazu muss in einigen Urlaubsorten noch kräftig investiert und renoviert werden. Corona hinterließ dazu viele sehbare Spuren. Vielleicht sollte man die Abzockpreise mehr kontrollieren, damit meine ich nicht nur manche Eintrittspreise.
Ingo Kerp 26.01.23 12:20
In CHN gehen die Zahlen der Covid-Infizierten und Covid-Toten durch die Decke. Dennoch erwartet man hier frohgemut die Chinesen als groeßte Besuchergruppe. Allen eine gute Reise, gute Zeit in TH, gute Geschäfte und gute Gesundheit.
Egon 26.01.23 10:30
Es geht doch.
In den letzten Berichten wurde endlich mal nicht über Geldeinnahmen gesprochen.
Mit Sicherheit der beste Weg für Touristen.
Diese können auch lesen und nachdenken. Wer sich vor seiner Buchung als Melkkuh erkennt, reist anderswo hin.

Scheint so, dass man sich in Thailand darüber Gedanken gemacht hat.
Es klingt viel besser, wenn nur über Millionen von Touristen gesprochen wird.

Jeder betroffene Geschäftsmann und auch das Land weiß selbst für sich, welche Einnahmen dann zu erwarten sind.
Über Geld spricht man nicht, man hat es oder auch nicht. ;-)
Na dann, guten Erfolg Thailand.