Exportweltmeister von Kondomen

Foto: WavebreakmediaMicro/Adobe Stock
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BANGKOK: Kein anderes Land auf der Welt exportiert so viele Kondome wie Thailand. Dies geht aus den Daten der Website kidka.com hervor, die Einblicke in den globalen Handel gewährt.

Der Direktor des Büros für Handelspolitik und -strategie im Handelsministerium, Poonping Naiyanapakorn, gab am Montag (24. April 2023) bekannt, dass Thailand im Jahr 2022 bei fünf herausragenden thailändischen Produkten Exportweltmeister war:

Frische Durian

Thailand exportierte im Jahr 2022 frische Durian im Wert von 3,21942 Milliarden US-Dollar, wobei die größte Nachfrage aus China, Hongkong und Taiwan kam. Thailand hat einen Anteil von 93 Prozent am Weltmarkt für frische Durian, gefolgt von Vietnam (6 Prozent) und Malaysia (0,7 Prozent).

Maniok

Thailand exportierte im Jahr 2022 Maniok im Wert von 1,52380 Milliarden US-Dollar, wobei die größten Märkte China, die Vereinigten Staaten und Vietnam waren. Thailands Maniok macht 46,5 Prozent des weltweiten Maniokmarktes aus, gefolgt von Kambodscha (34,1 Prozent) und Laos (9,1 Prozent).

Kondome

Im Jahr 2022 exportierte Thailand Kondome im Wert von 2,7226 Milliarden US-Dollar, wobei die größte Nachfrage aus China, den Vereinigten Staaten und Vietnam kam. Thailändische Kondome machen 44 Prozent der weltweiten Kondome aus, gefolgt von Kondomen aus China (12,8 Prozent) und Malaysia (10,8 Prozent).

Ananaskonserven

Thailand exportierte im Jahr 2022 Ananaskonserven im Wert von 469,69 Millionen US-Dollar, wobei die größten Märkte die Vereinigten Staaten, Russland und Deutschland waren. Thailands Ananaskonserven machen 36,4 Prozent der weltweiten Ananaskonserven aus, gefolgt von den Exporteuren Indonesien (25,7 Prozent) und den Philippinen (18 Prozent).

Thunfischkonserven

Letztes Jahr exportierte Thailand Thunfischkonserven im Wert von 2,28421 Milliarden US-Dollar, wobei die größten Abnehmer die Vereinigten Staaten, Japan und Australien waren. Thailand hält einen Anteil von 24,8 Prozent am Weltmarkt für Thunfischkonserven, gefolgt von Ecuador (15,2 Prozent) und Spanien (9,5 Prozent).

Nach Aussage von Khun Poonping verfügt Thailand über ein großes Potenzial für den Export einer breiten Palette von Produkten, indem es die Vorteile der einheimischen Rohstoffe nutzt und eine wichtige regionale Produktionsbasis ist.

„Konkurrenten haben begonnen, um globale Marktanteile zu konkurrieren – insbesondere bei frischen Durian. Vietnam hat gerade die Erlaubnis erhalten, frische Durian in die Volksrepublik China zu liefern, die ein wichtiger Handelspartner Thailands ist“, so Khun Poomping.

„Die Exporteure müssen daher ihre Konkurrenten genau im Auge behalten, nach Möglichkeiten Ausschau halten und versuchen, ihre Produktstrategien anzupassen, um den bestehenden Markt zu erhalten. Zum Beispiel müssen sie ihre Strategien für den Export von frischen Durianen und Durian-Produkten mit höherem Wert anpassen und neue Märkte finden, um das Risiko einer starken Abhängigkeit vom chinesischen Markt zu mindern“, betonte Khun Poomping.

Eine Möglichkeit, die Einnahmen zu steigern, ist die Verarbeitung von Rohstoffen vor dem Export, z. B. die Verarbeitung von Thailands reichhaltigen Kautschukreserven zu Kondomen. Der thailändische Landwirtschaftsminister Chalermchai Sri-on knüpfte daran an, indem er sagte, Thailand solle einen Teil seines Kautschuks nutzen, um den Markt für Sexspielzeug zu erschließen.

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Dieter Kowalski 25.04.23 20:00
@ Günter Jack
Sie haben es genau erfasst. Aber was wundert sie daran? Es gibt ja auch keine Prostitution in Thailand 55555
Eine reine Augenauswischerei und Pharisäertum ala USA.
Hammm 25.04.23 16:10
Exporte?
Condom Exporte? Wer stellt denn die rohlinge /muster her? Wenn ein durchschnittlicher thai mit 10cm .......ähmmmm....für welchen markt sind die dann bestimmt? China..ok. das glaub ich dann. Aber europa? Als gummifingerling beim arzt?
Günter Jack 25.04.23 14:30
Das gibt es nur in Thai-Absurdistan:
Der Landwirtschaftsminister sagt, Thailand solle einen Teil seines Kautschuks nutzen, um den Markt für Sexspielzeug zu erschließen. Gleichzeitig sind sowohl der Verkauf als auch der Besitz von Sexspielzeugen illegal. Wenn man mit einem Sexspielzeug erwischt wird, können eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren und eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 Baht drohen.
Kann es sein, dass Mitglieder der (Noch-) Regierung die thailändische Gesetzgebung nicht kennen?


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