Starker Rückgang bei den Exporten

Foto: The Nation
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BANGKOK: Die Exporte sind im Oktober gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,57 Prozent bei einem Handelswert von 20,8 Milliarden US-Dollar geschrumpft.

Pimchanok Vonkorpon, Generaldirektorin der Abteilung für Handelspolitik und -strategie im Handelsministeriums, sagte am Donnerstag, ein Rückgang des Ölpreises um 25 Prozent und eine geringere Nachfrage nach Waren wie Reis und Kautschuk seien hauptsächlich für die schwächelnden Ausfuhren verantwortlich. Allerdings hätten sich die Auswirkungen der internationalen Handelskriege verbessert, was sich in einem Anstieg der thailändischen Elektronikexporte niederschlage. „Aber es gibt andere schädliche Faktoren, wie die Stärke des Baht und die Sorgen um den Brexit, die sich langfristig auf die Exporte negativ auswirken können“, so Pimchanok. Die Importe gingen ebenfalls um 7,6 Prozent auf ein Volumen von 20,2 Milliarden US-Dollar zurück. Daraus ergibt sich ein Handelsüberschuss von 506,5 Millionen Dollar. Die Gesamtexporte für die ersten 10 Monate des Jahres 2019 beliefen sich auf 207 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang von 2,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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Thomas Thoenes 23.11.19 11:50
@Roman Müller
genau so sehe ich das auch. Ihr letzter Satz ist dabei ganz entscheidend. Die meisten Großeinkäufer haben das Umland wie Vietnam, Kambodscha usw. und deren Produkte dieses Jahr erstmal vorsichtig angetestet. Im nächsten Jahr hingegen werden sie diese Geschäftsbeziehungen wohl eher vertiefen und ausweiten wenn der Thai Baht so bleibt. Das sind dann erstmal unwiederbringlich verloren gegangene Marktanteile. Denn das Umland setzt im Gegensatz zu Thailand alles daran diese Beziehungen zu fördern. Nicht nur China hat abgewertet auch Vietnam.
Roman Müller 23.11.19 00:23
Laut gedacht...
dieser Trend wird anhalten wenn sich die BOT nicht dazu durchwinden kann die Währung zu korrigieren. Die Chinesen haben den Schnitt gemacht, abgewertet und sie sind wieder im "Spiel". Von diesem Starken Baht profitieren nur ganz wenige, die eh schon stinke reich sind und die Chunta die "billig" Waffen einkaufen kann und Währungszocker. Für Otto-Normal-Thai ist es völlig unerheblich wie die Währung steht. 100 Baht bleiben immer hundert Baht, sie haben innerhalb Thailand immer die gleiche Kaufkraft. NUR verkaufen wird immer schwieriger. Nach meiner bescheidenen Meinung nach müsste Thailand die Notbremse ziehen, ansonsten manövrieren sie sich immer weiter ins Aus. Einmal Marktanteile verloren dürfte es ganz schwierig sein diese wieder zurück zu gewinnen.