Schiffbrüchige nach Tagen im Meer gerettet

Foto: Pixabay/Abd Katon
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JAKARTA: Sie trieben im offenen Meer: Tage nach dem Untergang eines Passagierschiffes in Indonesien haben Retter Überlebende aus dem Wasser gezogen. Einige klammerten sich an eine Fischfangboje.

Mehrere Tage nach dem Untergang eines Passagierschiffes vor Indonesiens Küste sind am Wochenende sieben Menschen lebend aus dem Meer gerettet worden. Unter ihnen war auch eine Siebenjährige, wie örtliche Medien berichteten. Das hölzerne Schiff mit insgesamt 78 Menschen an Bord sei bereits am Mittwoch vor der Inselgruppe Selayar südlich der Hauptinsel Sulawesi gesunken.

Am Samstag habe ein Fischerboot fünf Überlebende aus dem Wasser gezogen, darunter auch das junge Mädchen. Die Gruppe habe sich an einer Art Fischfangboje festgeklammert, hieß es. Am Sonntag habe ein Suchteam dann zwei weitere Menschen gerettet, einen Mann und seine Mutter.

Rettungsringe auf einer unbewohnten Insel angespült

Örtlichen Medien berichteten außerdem von Rettungsringen mit dem Namen des Schiffes, «KM Nurul Salsa», die an einer unbewohnten Insel angespült worden seien. Als vermisst gelten den Angaben zufolge noch immer 18 Menschen.

Indonesien, ein auch bei Touristen beliebter Staat mit über 17.000 Inseln, ist stark auf den Fährverkehr angewiesen. Sicherheitsstandards werden jedoch oft missachtet. Schiffsunglücke sind keine Seltenheit.

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