Rekordregen macht Uluru Wasserfall

Nach Starkregen warnen Behörden vor Glätte am heiligen Ort

Lastzüge fahren durch das Hochwasser auf dem Stuart Highway bei Tennant Creek. Foto: Michael Currie/Aap/dpa
Lastzüge fahren durch das Hochwasser auf dem Stuart Highway bei Tennant Creek. Foto: Michael Currie/Aap/dpa

YULARA: Plötzlich rauschen Wasserfälle vom Uluru: Nach dem stärksten Regen seit zehn Jahren erleben Besucher das Naturwunder ganz anders - und sollten jetzt besonders vorsichtig sein.

Nach Rekordregenfällen im Zentrum von Australien und speziell rund um den berühmten Felsen Uluru haben die Behörden Warnungen an Touristen ausgegeben. Die Regenmenge der vergangenen zwei Tage entspreche etwa dem Dreifachen des monatlichen Durchschnitts für diese Jahreszeit, teilte der Wetterdienst Weatherzone mit. Damit handele es sich um die stärksten Regenfälle in der Wüstenregion seit einem Jahrzehnt.

Wasserfälle stürzen vom Uluru

Einige Straßen in der Nähe des Uluru (früher Ayers Rock) wurden wegen Überflutung gesperrt, Wanderwege bleiben jedoch vorerst geöffnet. «Wir bitten Besucher, Vorsicht walten zu lassen, stets auf markierten Wegen und Pfaden zu bleiben und auf möglicherweise rutschigen Oberflächen aufzupassen», teilte die Nationalparkbehörde in einem Instagram-Beitrag mit. Auf im Internet verbreiteten Videos war zu sehen, wie Wasserfälle vom Uluru stürzten.

Auslöser des Starkregens ist ein Tiefausläufer, der feuchte Luft in das normalerweise eher für Trockenheit, Dürren und seine rote Erde bekannte Zentrum des Landes treibt.

Heiliger Ort der Aborigines

Der Uluru ist ein Traumziel für Australienfans und eines der Wahrzeichen des Landes. Der gewaltige Berg ist einer der heiligsten Orte der indigenen Bevölkerung, 1985 wurde er den Ureinwohnern zurückgegeben.

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