Prayut appelliert zu Plastikverzicht

Premierminister Prayut Chan-o-cha präsentiert den Medien seine Lunch-Box. Foto: National News Bureau Of Thailand
Premierminister Prayut Chan-o-cha präsentiert den Medien seine Lunch-Box. Foto: National News Bureau Of Thailand

BANGKOK: Premierminister Prayut Chan-o-cha appelliert an die Bevölkerung, auf die Verwendung von Plastiktüten und -verpackungen zu verzichten und sich aktiv für den Schutz der Umwelt zu engagieren.

Ziel ist, den Anteil von Plastikmüll zu reduzieren, zum Beispiel durch die Verwendung von Lunch-Boxen und Jutebeuteln, erklärt Prayut. Auf einer Pressekonferenz stellten Prayut sowie Vize-Premier und Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul auch eine neue Kampagne vor, die auf Sicherheit, Gesundheit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz abzielt. Die Kampagne fordert die arbeitenden Menschen auf, für ihre Gesundheit zu sorgen und eine gute Lebensqualität zu schaffen.

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Jürgen Franke 13.09.19 10:04
Herr Fischer, es ist leider sehr bedauerlich,
dass die Regierung die Realitäten, die Sie angesprochen haben, zuwenig zur Kenntnis nimmt. Das Patong, das ich seit 10 Jahren kenne, würde heute kein Mensch mehr wieder erkennen, da jeder freie Fleck mit Hotelbauten zugepflastert wurde. Die Infrastruktur ist jedoch nicht mit gewachsen. Aus den schmalen Straßen wurden Einbahnstraßen, um den Verkehrsfluß überhaupt bewältigen zu können.
Hans-Dieter Volkmann 12.09.19 13:45
Thomas Thoenes 12.09.19 10:09
"UND NOCH FRÜHER JAGTEN WIR UNSER WILD MIT SPEEREN" Herr Thoenes, dieser Satz ist absolut simpel. Nicht Diskussionswürdig. Über den Rest ihres Kommentars lässt sich streiten. Vor Allem hat Plastik unser Leben vereinfacht. Die Gesellschaft hat sich an diese Bequemlichkeit gewöhnt, ohne Rücksicht auf die Folgen. Also, nicht die Steinzeit als Beispiel anführen. Sondern nachdenken und Ergebnisse akzeptieren die uns ,den Verbraucher, eventuell auch mühsam erscheinen. Was die Industrie betrifft, die macht alles womit sich Kapital mehren lässt, solange es legal ist. Hier müssen gesetzliche Daumenschrauben angesetzt werden.
Wilfried Stevens 12.09.19 13:34
Guter Appell
Es geht erst mal um Reduzierung, mehr Nachdenken über Umweltschutz und allgemein mehr Sensibilisierung an die Bevölkerung. Gute Idee vom Premierminister. Das die Umsetzung noch schwer wird und die technischen ausreichenden Kapazitäten zur Entsorgung/Recycling fehlen, sowie Alternativen erst langsam sich durchsetzen, weiss auch der Premierminister. Hier muss sich die Industrie und der Handel mit der Regierung zusammensetzen. Die liebe Bequemlichkeit ist so eine Hürde.
Jürgen Franke 12.09.19 13:29
Herr Volkmann, dann gehören Sie auch
noch zu den Zeitzeugen, die mit der Michflasche einkaufen gingen und kein Auto brauchten, da die öffentlichen Nahverkehrsmittel dafür sorgten, dass die Menschen mobil blieben. Da dieser Begriff in Thailand jedoch völlig unbekannt ist, wird man hier in naher Zukunft, im Verkehr ersticken.
Thomas Thoenes 12.09.19 10:09
@Volkmann und Harms
und noch früher jagten wir unser Wild mit Speeren, aßen es direkt vor Ort am Lagerfeuer und brauchten überhaupt keine Transportmittel. Wir leben aber nicht mehr in der Steinzeit und auch nicht in der Nachkriegszeit. Plastik hat das Leben der Verbraucher um ein Vielfaches vereinfacht und die Plastik Industrie reich gemacht. Jetzt da Plastik durch die Masse und den leichtfertigen Gebrauch zum Problem wird ist handeln gefragt. Da nützen aber keine Appelle die dem Verbraucher mehr Geld und Arbeit abverlangen. Diese verpuffen im Nichts. Die Industrie muss mit Steueranreizen zum recyclen gebracht werden oder im anderen Fall zu hohen Strafzahlungen heran gezogen werden von denen dann Sammelaktionen durchgeführt werden können.