Pattayas Müll stinkt weiter zum Himmel

Foto: The Nation
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PATTAYA: Bewohner der Touristenmetropole und Urlauber werden weiter mit überquellenden Müllbehältern und stinkenden Abfallbergen leben müssen.

Laut Suthee Thabnonghee, Direktor des städtischen Umweltamtes, hat die Stadt den Vertrag mit dem Müllabfuhrunternehmen um weitere sechs Monate verlängert – obwohl die alten Lastwagen lecken, stinkende Flüssigkeiten austreten, wenn der Müll verdichtet wird, auch wird es weiter zu Verzögerungen bei der Abfuhr kommen. Die Stadtverwaltung werde Arbeiter entsenden, um Problemzonen auf Anfrage zu säubern. Gemäß dem Vertrag müsse das Unternehmen bei der Müllabfuhr 70 Prozent der Stadt abdecken und 250 Tonnen Müll pro Tag abfahren. Die Stadt versucht seit 2016 vergeblich, einen neuen Auftragnehmer zu finden. Suthee hofft, innerhalb von sechs Monaten mit einem einen neuen Vertragspartner einig zu werden.

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Leserkommentare

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Peter Drescher 25.02.18 11:17
Wie ueblich der falsche Ansatz.
Tolle Ideen die da so manche haben, lustig zu lesen, auch wenn völlig daneben oder rein gar nichts mit der Sache selbst zu tun. Und nimmer müder wird zitiert:: "Aber bei uns wird das so oder so gemacht." Wer immer noch "bei uns" denkt, ist immer noch nicht hier angekommen. Es geht im Artikel ganz klar darum, dass Verhandlungen anstehen mit einem eventuell Neuen und/oder auch dem alten Entsorger. Bei solchen Verhandlungen geht es mitnichten darum wie tollster effektiv das Problem gelöst wird, das alles pünktlich ist, oder nichts mehr stinkt. Es geht einzig und allein darum wie der neue Mercedes des Entscheiders aussehen soll oder welches Model, und natürlich welchen Wert der haben muss. Ausserdem muss das Söhnchen ja auch einen haben. Wenn der neue Entsorger einen besseren Mercedes vor die Tür stellt, bekommt der auch den Vertrag, So einfach ist das. Sinnvolle Müllverbrennungsanlagen, gekoppelt mit Waerme-Kraft Energieerzeugung wie von M. Berger angesprochen werden fast jährlich angeboten, völlig umsonst. Aber diese professionellen, ausländischen Anbieter können leider nicht verstehen das Sie eben darüber hinaus noch zusätzlich Mercedese (oder ähnliches) hinstellen muessen, Und so bleibt eben alles beim alten und es wird weiter fröhlich alles irgendwo ins Grüne gekarrt. So ist das eben in Asien und so natürlich auch hier.
Hans Peter Maier 23.02.18 17:04
genau so sah es bei mir am Haus auch immer aus, Müll und noch Mals Müll und das ob wohl die 3 Tonnen immer Regelmäßig geleert werden. Am anfang habe ich den Scheiß eben in die Mülltonnen geschmissen und wieder alles Sauber gemacht , als das aber dann zu meinen Job wurde, weil die Thais weiter Fleißig ihren Müll neben dran Geschmissen, haben weil Sie wussten der Blöde Farang macht schon alles wieder Sauber, da musst ich mir ja was Einfallen lassen. Und das war auch schnell passiert, denn eines Tages sprang mich der Gedanke an, unser Grundstück unser Haus, mein Besen und meine Arbeitskraft, das war für die Thais alles Gratis und die Mülltonnen standen bei mir genau auf der Ecke und das ist eine Kreuzung. Auf gutes zu Reden haben die zwar immer ja, ja gesagt und Gelacht bis zu dem Tag wo die nicht mehr Gelacht und ja, ja gesagt haben, denn meinen Job habe ich genau genommen und dann alles was nicht in den Behältern war einfach in die Kreuzung gekehrt. Und als dann der erste so Richtig auf die Schnauze geflogen war, weil da damals auch Altöl mit dabei war, seit dem ist Ruhe alles wird in die Tonnen geleert und wenn mal was daneben liegt wird das auch gleich wieder weggemacht seit dem bin ich meinen Job als Müllmann los und sind die Tonnen voll dann kommt das später mit Rein, schon öfters gesehen und die wussten das nur ich den Müll in die Kreuzung gekehrt hatte, so habe ich mein Müllproblem gelöst, die Stadt muss sich nur was Einfallen lassen.
Martin Berger 23.02.18 17:04
Müll...
ich glaube kaum, dass es am Geld liegt, siehe Vorschlag bei Einreise 500 Bath Müllsteuer. Es liegt an der Mentalität, der fehlenden Erziehung in den Familien und in der Schule, an unfähigen Beamten und und und. Die erwünschten Qualitätstouristen bekommt ihr doch so niemals. Es ist einfach nur eine Schande, es gibt einen Stadtrat, es gibt verantworliche Resorleiter, wofür bekommen die ihr Geld. Die Stadt hat geld, also für die eigene Müllabfuhr vernünftige Fahrzeuge beschaffen, Leute einstellen und Schulen und gleich vor Ort die Müllverbrennungsanlage dazu. Es sind nicht in der Hauptsache die farangs, aber allein, wenn ich mir die " Prachtstrasse" Beachroad angucke, das stinkt zum Himmel, die Flaniermeile ist einfach nur eine Schande. Gab es da nicht mal eine grossangekündigte Initiative, keine Plastiktüten mehr??? Jeder Kleineinkauf kommt in eine extra Tüte, warum kann man da nicht mal anfangen, denn es müssen viele kleine Massnahmen zusammenkommen. Ja und wer Müll einfach auf die Strasse schmeisst, muss eben zahlen, aber da müssten die Herren der Polizei mal aus ihren Hütten kommen und von ihren Smartphones aufsehen. lachhaft und schade um das schöne Land!!
Alois Amrein 23.02.18 17:03
Abstrus
sind einige Beiträge hier. Warum soll der Tourist eine Abfallgebühr zahlen, die Thais aber nicht. Nicht nur Pattaya, ganz Thailand ist eine einzige Müllhalde, Strände inbegriffen. Die zuständigen Behörden sind unfähig, das Abfallproblem zu lösen. Umweltbewusstsein weniger als null, in den Schulen ganz offensichtlich kein Thema, bei den Supermärkten auch nicht. Es gibt genügend Beispiele in westlichen Ländern, wie das Problem gelöst werden könnte. Recycling und Abfallgebühren einführen, mit Bussen gegen Abfallsünder, die dann auch durchgesetzt werden müssten. In Singapur geht es ja auch.
Hammer 23.02.18 14:08
Applaus Herr Wurst
Wie meinen Sie das jetzt, dass der Farang 500 THB wegen dem Müll bezahlen soll? Wen ich als Tourist irgendwo hin gehe, bezahle ich doch im Normalfall das Hotel, oder das Restaurant wo ich esse oder was auch immer, und da sollten wohl die "Müllkosten" mit in der Kalkulation sein, also was geht mich das an? Wenn ich in dem Land lebe, warum soll ich als Ausländer wegen dem Müll zahlen und der gebürtige Thai nicht? Warum kann es nicht einfach so geregelt sein, das jedes "Gebäude" (also der Eigentümer der Immobilie) eine bestimmte Pauschale, je nach Anzahl der Wohnung bezahlen muss. Der kann die Kosten dann in die Miete mit einrechnen, und alles wäre so einfach. Und wenn Wir schon dabei sind, gleich noch für Abwasser, da es da ja auch ein Problem gibt. Aber man macht halt alles etwas kompliziert.