Neun Dorfbewohner bei Anschlägen im Süden verletzt

Foto: The Nation
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YALA: Neun Dorfbewohner wurden am Dienstagabend bei fast zeitgleichen Bomben- und Brandanschlägen von militanten Separatisten verletzt.

Die koordinierten Attentate ereigneten sich gegen 20 Uhr in den Distrikten Yaha, Muang, Krong Pinang, Than To und Bannang Sata. Nach Angaben der Polizei zündeten Aufständische im Dorf Ban Bukeh zwei Bomben. Eine Explosion zerstörte zwei Strommasten, wodurch drei weitere Masten in einer Kettenreaktion umfielen. In einem weiten Bereich fiel der Strom aus. Drei Dorfbewohner auf einem Motorrad, darunter ein zweijähriges Kind, wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Fast zur gleichen Zeit explodierte eine Bombe und warf einen Strommast auf der Yala-Betong Road im Dorf Ban Para Meetae um. In Bannang Sata zündeten Militante eine AIS-Basisstation für Mobilfunkdienste an. Auf der Fahrbahn brannten Gummireifen. Im Bezirk Krong Penang setzten Aufständische ebenfalls mehrere Reifen auf einer Kreuzung in Brand, berichtet die „Nation“ weiter.

Zwei Explosionen wurden aus dem Bezirk Than To gemeldet. Eine Bombe beschädigte einen Geldautomaten auf dem Markt Khok Chang, eine weitere Bombe explodierte am Eingang der Straße zum Khok-Chang-Wasserfall. Dabei erlitten sechs Dorfbewohner im Alter von 7 bis 47 Jahren Verletzungen. Sie waren von Bombensplittern getroffen worden.

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Thomas Thoenes 22.08.19 07:18
@Enrico Fantauzzi
Ich hab versucht die "Lösung" etwas milde aus zu drücken damit mein Kommentar auch durchgeht. Alle Länder die das Problem haben sollten sich Japan und China als Vorbild nehmen.
TheO Swisshai 22.08.19 07:17
@Thomas Thoenes / Zugehörige
Sie haben mit Ihrem Kommentar absolut recht. Nur beim letzten Satz ist mir nicht ganz klar was Sie meinen. Die dieser Religion-Zugehörigen, oder die dieser Extremisten- Zugehörigen ?
Enrico Fantauzzi 22.08.19 02:42
@Thomas Thoenes
Solange man über Ihren pragmatischen Lösungsvorschlag nur nachdenkt, werden weiterhin Personen- und Materialschägen eintreten. Aller Bemühungen um eine friedliche Lösung der Probleme zum Trotz. Gilt übrigens weltweit. Ich plädiere für ein striktes Durchgreifen. Die einzige Sprache, die das Terrorgesindel versteht.
Oliver Harms 22.08.19 02:41
@Thoenis,es geht nicht um demokratie
demokratie ist für diese leute schwäche die ausgemerzt werden muss. lesen sie den koran und sie werden feststellen,dass es um nichts anderes geht als die weltherrschaft. alle diese taten werden in diesem buch legalisiert und nicht nur das,dort steht sogar geschrieben,dass der gläubige nicht tötet sondern nur das werkzeug ihres gottes ist.ergo nicht er tötet,sondern wird wie ein hammer von einer anderen hier übergeortneten kraft geführt.
Thomas Knauer 22.08.19 02:37
TT sehr schwierig im Süden ist die Lage seit Jahrzehnten zementiert. Es bewegen sich hier beide Seiten keinen mm aufeinander zu. Mehrheitsentscheidungen der 3 Südprovinzen werden nicht herbeigeführt, es dürfte die Angst vor dem Ergebnis sein die dies verhindert. Eine Abstimmung im ganzen Land wird ein Ergebnis bringen das zwar den Herrschenden gefällt aber nicht die Stimmung in den betroffenen Gebieten abbildet. Das Töten ist sicher keine Lösung dieses 150Jahre alten Konflikts. Das hier derselbe auch von Kreisen unterstützt wird die nicht in den Provinzen beheimatet sind ist sicher auch nicht hilfreich. Manche Aktionen der Zentralregierung, wie Aufbau von Schweinefarmen in Dörfern mit 98% muslimischer Bevölkerung, auch schwer nachvollziehbar. Aktionen wie in Südtirol wären von Seiten der Muslime sicher sinnvoller. Ob eine Möglichkeit besteht die Attentäter zu identifizieren und auszuweisen? Das wird entweder dann so enden wie mit den Rohingya, mit Rechtsstaat hat Sippenhaft auch wenig zu tun. Eine gewisse Autonomie könnte sicher für weniger Unterstützung der Terroristen sorgen.