PATTAYA: Die Thailändische Tourismusbehörde (TAT) und die Stadt Pattaya planen, das historische Fischerviertel Naklua mit einem Street-Art-Projekt weiter touristisch aufzuwerten. Wandgemälde sollen die Geschichte und Identität der Gemeinde sichtbar machen, neue Besucher anziehen und zugleich die lokale Wirtschaft stärken. Die Umsetzung ist für August 2026 vorgesehen.
Am Donnerstagmorgen (23. Juli 2026) berieten Vertreter der Stadt Pattaya und der TAT im Rathaus über die Vorbereitung des Projekts „Saneh Thai – Feel All The Feelings @ Chonburi“. Den Vorsitz führte Bürgermeister Poramet Ngampichet. An der Sitzung nahmen unter anderem der Direktor des TAT-Büros Pattaya, Stadträte, leitende Verwaltungsbeamte sowie Vertreter der betroffenen Gemeinden teil.
Street Art erzählt Nakluas Geschichte
Die Organisatoren stellten das Konzept vor, das im August 2026 in der Gemeinde Naklua umgesetzt werden soll. Geplant ist, Fassaden mit großformatigen Street-Art-Kunstwerken zu gestalten, die die Geschichte, die Lebensweise und die Identität der traditionsreichen Gemeinde widerspiegeln.

Ein Schwerpunkt des Projekts ist die historische „Thai-Silp-Gasse“ (Trok Thai Silp). Die frühere Geschäftsstraße soll durch die künstlerische Gestaltung wiederbelebt und zu einem neuen Anziehungspunkt für Besucher werden. Ziel ist es, Touristen dazu einzuladen, nicht nur Fotos zu schießen, sondern sich auch mit der Geschichte und dem kulturellen Erbe Nakluas auseinanderzusetzen.
Anwohner gestalten das Projekt aktiv mit
Bürgermeister Poramet betonte, dass der Erfolg des Projekts von der Zusammenarbeit aller Beteiligten abhänge. Insbesondere die Hauseigentümer sollten von Anfang an in die Planung und Gestaltung einbezogen werden, damit das Projekt von der Gemeinschaft getragen werde.

Nach seinen Angaben soll das Vorhaben neue Perspektiven für den Tourismus eröffnen, die Attraktivität des Viertels erhöhen und gleichzeitig einen nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzen für die Einwohner schaffen.