Neues aus der Promiwelt

Neues aus der Promiwelt

John Neumeier: Wichtige Errungenschaften der Gesellschaft bedroht

HAMBURG: Hamburgs Ballett-Intendant John Neumeier (81) sieht durch die weltweite Corona-Pandemie auch die Kultur bedroht. «Die Einschränkungen durch die weltweite Pandemie reichen jedoch weit tiefer: Sie bedroht nicht nur unser aller Gesundheit, sondern auch wichtige Errungenschaften unserer Gesellschaft», sagte Neumeier am Mittwoch in Hamburg. Er sehe es als Aufgabe der Politik, «die sinn- und gemeinschaftsstiftende Funktion von Kultur gerade in Krisenzeiten im Auge zu behalten und den einzelnen Akteuren möglichst große Freiräume zur Entfaltung zu bieten.»

Peter Framptons Abschiedstour in Europa abgesagt


(Foto - Archiv - Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

LONDON: Der Rockmusiker Peter Frampton hat wegen der Corona-Pandemie seine Abschiedstour in Europa, darunter vier Konzerte in Deutschland, abgesagt. Das gab seine Kommunikationsagentur am Mittwoch - Framptons 70. Geburtstag - bekannt. Der Gitarrenvirtuose wollte im Rahmen der «Peter Frampton, Finale: The Farewell Tour 2020» endgültig Abschied von seinen europäischen Fans nehmen, da er an einer unheilbaren Muskelerkrankung leidet. «Ich könnte nicht enttäuschter sein» erklärte der Weltstar. «Ich entschuldige mich bei allen.» Anfang Juni waren vier Konzerte in München, Berlin, Frankfurt und Stuttgart geplant.


Joey Kelly hilft Kindern - «Gemeinsam gegen Corona»

KÖLN: Joey Kelly (47) will bedürftigen Kindern in der Corona-Krise helfen. Der Musiker und Ausdauersportler startet deshalb am Donnerstag in der RTL-Livesendung «Guten Morgen Deutschland» die «24h Kelly Corona Challenge». Seine Devise: 24 Stunden, 24 Sportarten - alles daheim! Auf dem Crosstrainer, Laufband oder Hochseil, beim Treppensteigen, Tischtennis, Eierlauf oder Holzhacken - rund um die Uhr und ohne Pause will Joey Kelly in Action sein und dabei Spenden sammeln. Alle Gelder kommen der RTL-Aktion «Gemeinsam gegen Corona - gemeinsam für Kinder» zugute.


Netflix zieht Dokumentation über Peter Madsen zurück

STOCKHOLM: Der Streamingdienst Netflix hat einen Dokumentarfilm über den wegen Mordes verurteilten dänischen U-Boot-Bauer Peter Madsen zurückgezogen. Das berichtete das Schwedische Fernsehen SVT am Mittwoch. Madsen hatte laut Urteil im August 2017 die schwedische Journalistin Kim Wall in seinem U-Boot getötet und muss dafür eine lebenslange Haftstrafe abbüßen. Die australische Regisseurin Emma Sullivan hatte Madsen und seinen Assistenten vor und nach dem Verbrechen begleitet. Ursprünglich hatte es in der Dokumentation um die Raketenbaupläne des Erfinders gehen sollen.

Joshua Jackson und Jodie Turner-Smith sind Eltern geworden


(Foto - Archiv)

LOS ANGELES: Der kanadische Schauspieler Joshua Jackson (41) und seine Frau, das britische Model Jodie Turner-Smith (33), sind Eltern geworden. «Mutter und Baby sind beide glücklich und gesund», teilten die Sprecher des Paares am Dienstag (Ortszeit) laut der US-Zeitschrift «People» mit. Turner-Smith hatte in den letzten Monaten auf Instagram mehrmals über ihre Schwangerschaft gesprochen und bekanntgegeben, dass sie eine Tochter erwarte. Es ist das erste Kind für das seit 2019 verheiratete Paar. Jackson wurde Ende der 1990er Jahre mit der Teenie-Serie «Dawson's Creek» einem breiten Publikum bekannt.


Udo Lindenberg sagt Tour ab - Musiker will Fans «gesund wiedersehen»

HAMBURG: Rockmusiker Udo Lindenberg (73) hat nach dem Verbot von Großveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie seine Tour komplett abgesagt. Die Konzertreise, die am 21. Mai in Kiel starten sollte, werde nicht verschoben, teilten Lindenberg und Veranstalter Roland Temme am Mittwoch in Hamburg mit. Für die Fans gibt es das Geld zurück - und noch eine gute Nachricht: Für nächstes Jahr wird eine komplett neue Tournee geplant. «Ich bin tieftraurig, diesen Schritt gehen zu müssen», sagte Lindenberg. Doch es sei die einzige und richtige Entscheidung, alles abzusagen - «es geht um unser aller Leben», betonte er. «Zuhause bleiben ist gerade die einzige Lösung.»

Frank Elstner über sein Parkinson: «Ich habe Glück»


(Foto - Archiv)

BERLIN: Fernsehmoderator Frank Elstner bleibt trotz seiner Parkinson-Erkrankung optimistisch. «Ich habe Glück. Meine Hände zittern, aber sonst habe ich nur Nacken- und Rückenschmerzen», sagte der 78-Jährige der Zeitschrift «Bunte». Zwar sei die Krankheit im Moment nicht heilbar. Doch es gebe immer neue Möglichkeiten. «Optimist, der ich bin, glaube ich, dass ich das wieder loswerde.» Elstner hatte die Erkrankung im April 2019 öffentlich gemacht. Morbus Parkinson ist eine bislang unheilbare Nervenkrankheit.


«One World: Together at Home» - Album zu Mega-Konzert veröffentlicht

BERLIN: Lady Gaga, Elton John und viele weitere Weltstars haben am Wochenende mit einem virtuellen Mega-Konzert den Helfern in der Corona-Pandemie gedankt - nun können sich alle, die nicht dabei sein konnten, die Auftritte noch einmal anhören. Die Hilfsbewegung World Citizen hat ein Album zu «One World: Together at Home» mit allen 79 Songs veröffentlicht. Die Streaming-Erlöse des Soundtracks sollen dem Solidaritätsfonds der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zukommen, wie mehrere Medien berichteten. Acht Stunden dauerte das Event in der Nacht zum Sonntag.

Demi Lovato will Fans mit psychischen Problemen helfen


(Foto - Archiv)

BERLIN: Popsängerin Demi Lovato («Sober») will in der Coronakrise Fans mit psychischen Problemen helfen. Sie sammele Geld für Organisationen, die Beratungen via Textnachrichten geben, schrieb die 27-jährige Musikerin auf Instagram. Über zwei Millionen Dollar wurden demnach bereits für den «Mental Health Fund» gespendet (Stand: Dienstag), fünf Millionen sei das Ziel. Dem Promi-Portal «People» sagte sie, solche Angebote seien sehr wichtig. «Manchmal fühlst du dich wirklich einsam und weißt nicht, an wen du dich wenden oder mit wem du reden kannst», sagte Lovato. Die Musikerin hat in der Vergangenheit öffentlich über Drogenabhängigkeit und psychische Probleme gesprochen.


Maria Furtwängler: Viel Arbeit und viel Nähe in Corona-Zeiten

BERLIN: Die Schauspielerin Maria Furtwängler («Tatort») erlebt die Corona-Krise mit persönlichen Vor- und Nachteilen. «Die Arbeiten in München zu Detlev Bucks Thomas-Mann-Verfilmung «Felix Krull», in der ich die Madame Houpflé spiele, mussten leider nach 14 Tagen abgebrochen werden», sagte die 53-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in einem Telefoninterview. Auch zwei weitere, für den Sommer geplanten Filmprojekte lägen auf Eis. Privat habe sie wegen Corona ihre beiden erwachsenen Kinder Elisabeth und Jacob zuhause. «Da ist auf einmal sehr viel Nähe, man verbringt viel Zeit miteinander.»


Leipzigs Kampl würde niedrigeres Gehalt wegen Corona akzeptieren

LEIPZIG: Fußball-Profi Kevin Kampl ist vor den weiteren Verhandlungen für einen neuen Vertrag wegen der Folgen der Corona-Krise offen für ein niedrigeres Gehalt als zunächst gewünscht. «Das Ausmaß der Krise wird man erst sehen, wenn sie vorüber ist. Ich glaube nicht, das es dann noch die gleichen Summen im Fußball gibt. Da muss man schauen, was möglich und realistisch ist - und es auch soweit akzeptieren», sagte der 29-Jährige der «Sport Bild» (Mittwoch). Kampls Vertrag in Leipzig läuft noch bis 2021, die Verhandlungen für eine Verlängerung liegen derzeit auf Eis.


Das Chamäleon ist 84: Hallervorden bei «The Masked Singer» enttarnt

KÖLN: Palim, Palim, ich bin das Chamäleon: Schauspieler und Kabarettist Dieter «Didi» Hallervorden hat in der ProSieben-Show «The Masked Singer» für eine riesige Überraschung gesorgt. Der 84-Jährige steckte tatsächlich unter dem Kostüm des leichtfüßigen Chamäleons, wie er am Dienstagabend preisgab. Die Zuschauer hatten ihm zuvor zu wenige Stimmen gegeben - also musste die Maske runter. Als sich Hallervorden herausschälte, gab es offene Münder und ungläubige Blicke im Studio. «Ja Leute», sagte Hallervorden, als er die Maske abgelegt hatte. «Vor euch steht also ein Mitglied der Risikogruppe.»


Val Kilmer bringt nach Krebserkrankungen seine Memoiren heraus

LOS ANGELES: US-Schauspieler Val Kilmer (60) hat in einem seltenen Fernseh-Interview über seine Krebserkrankung und über seine neuen Memoiren gesprochen. «Ich fühle mich viel besser als ich mich anhöre, es geht mir wunderbar», erklärte Kilmer mit krächzender, kurzatmiger Stimme am Dienstag in der Sendung «Good Morning America». Wegen Kehlkopfkrebs musste er sich vor einigen Jahren einer Chemotherapie und einem Luftröhrenschnitt unterziehen. Den Krebs habe er schnell überwunden. Der operative Eingriff an der Luftröhre helfe ihm nun beim Atmen, sagte der Schauspieler. Er vermisse aber seine alte Stimme.

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