Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Freitag

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«Let's Dance»-Finale ohne Amira Pocher

KÖLN: Moderatorin Amira Pocher ist als Viertplatze bei der RTL-Show «Let's Dance» ausgeschieden. Die 29-Jährige lag am Freitagabend nach der Jurybewertung noch einen Punkt vor Leichtathlet Mathias Mester (35), am Ende entschied das Publikum jedoch zu Mesters Gunsten. Somit tanzen im Finale nächste Woche der 1,42 Meter große ehemalige paralympische Sportler und seine Tanzpartnerin Renata Lusin, Zirkusartist René Casselly (25) und Kathrin Menzinger, sowie Moderatorin Janin Ullmann (40) und Zsolt Sándor Cseke um den Sieg.

In der vorletzten Ausgabe der 15. Staffel hatten die vier Paare je zwei einstudierte Tänze zeigen müssen sowie einen improvisierten, den sie erst unmittelbar zuvor in der Show erfuhren.


Yücel bleibt PEN-Präsident

GOTHA: Der Journalist Deniz Yücel bleibt nach internen Querelen weiter an der Spitze des deutschen PEN-Zentrums. Von 161 abgegebenen gültigen Stimmen votierten am Freitag auf der PEN-Mitgliederversammlung in Gotha 75 Mitglieder gegen die Abberufung des Präsidenten. Das Ergebnis fiel damit äußerst knapp aus: 73 Mitglieder stimmten für seine Abberufung. Das jetzige Präsidium mit dem 48-jährigen Yücel an der Spitze war erst im vergangenen Oktober gewählt worden.

Der Führungsstil der Spitzenriege hatte zu heftigem Streit und Verwerfungen in der Schriftstellervereinigung geführt. Dabei geht es unter anderem um Beleidigungen, Mobbingvorwürfe und den Umgangston. Der in Gotha gestellte Abwahlantrag gegen den PEN-Präsidenten war ein Novum in der jüngeren Geschichte der Vereinigung.


Juliette Binoche erhält Ehrenpreis des San-Sebastián-Filmfestivals

SAN SEBASTIÁN: Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche wird beim diesjährigen Filmfestival von San Sebastián mit dem Ehrenpreis «Donostia» ausgezeichnet. Die 58-jährige Französin werde die Auszeichnung für ihre gesamte Karriere im September im Kursaal-Auditorium der nordspanischen Stadt überreicht bekommen, teilten die Organisatoren des Festivals am Freitag mit. Binoche sei «eine der internationalsten Schauspielerinnen Europas», hieß es.

Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt Binoche 1997 den Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle im Film «Der englische Patient». Der Leinwandstar aus Paris arbeitete unter Regisseuren wie Krzysztof Kieslowski, Chantal Akerman, David Cronenberg, Claire Denis, Martin Provost oder Michael Haneke.

Die 70. Ausgabe des «Festival Internacional de Cine de San Sebastián» findet zwischen dem 16. und dem 24. September statt. Es ist das wichtigste Filmfestival Spaniens. Größen des Filmgeschäfts wie Alfred Hitchcock, Bette Davis und Lana Turner waren zu Gast in der malerischen Stadt am Atlantik. Den Hauptpreis, die «Goldene Muschel», konnte Deutschland zum ersten und bisher letzten Mal 2003 mit Dito Tsintsadzes Thriller «Schussangst» gewinnen. Die Trophäe ist nach der Form der Bucht benannt, an der die baskische Metropole liegt.


Passionsspiele in Oberammergau beginnen

OBERAMMERGAU: Mit zweijähriger Corona-Verspätung beginnen an diesem Samstag (14.30 Uhr) in Oberammergau die weltberühmten Passionsspiele. Alle zehn Jahre führen die Bewohner des Alpendorfes gemäß einem Pestgelübde von 1633 das «Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus» auf. Rund 2100 Einheimische wirken dieses Mal mit, mehr als ein Drittel der rund 5200 Einwohner.

Zur Eröffnung halten der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx und der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst. Bei der Premiere werden prominente Gäste aus Politik, Kultur und Gesellschaft erwartet. Unter ihnen sind Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der Apostolische Nuntius Nikola Eterovic, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und seine Vorgängerin in dem Amt, Charlotte Knobloch. Auf der Gästeliste stehen unter anderen auch die Schauspielerin Uschi Glas und ihre Kollegen Ben Becker und Dieter Hallervorden sowie Ex-Torhüter Jens Lehmann.

Auf der Bühne werden bewährte Hauptdarsteller zu sehen sein. Jesus (Frederik Mayet), Maria (Maria Hecht) und einige andere Darsteller hatten dieselbe Rolle schon bei der Passion 2010. Das Los entschied über die Premierenbesetzung, die 20 Hauptrollen sind doppelt besetzt. Bei den gut 100 Vorstellungen bis 2. Oktober wird durchgewechselt. Rund 75 Prozent der insgesamt rund 450.000 Tickets sind verkauft.


Deutschlands ESC-Vertreter Harris: «Wettbewerb ist zweitrangig»

TURIN: Deutschlands Grand-Prix-Vertreter Malik Harris geht es beim Eurovision Song Contest (ESC) nach eigenen Worten nicht um den Wettbewerb. «Ich finde, der ESC ist automatisch Politik. Ich finde den Wettbewerbsgedanken total zweitrangig», sagte der 24-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Turin, wo am Samstag das große Finale mit 25 Teilnehmerländern ausgetragen wird. Harris begründete seine Haltung damit, dass es bei dem internationalen Wettbewerb um Musik gehe und das sei Geschmackssache. «Entsprechend geht es da schon los, dass der Wettbewerbscharakter flöten geht.»

Der Bayer aus Landsberg am Lech tritt am Samstag als 13. mit seinem Lied «Rockstars» nach dem ukrainischen Beitrag «Stefania» des Kalush Orchestras auf. Die Ukraine gilt in diesem Jahr als haushoher Titel-Favorit, auch weil viel Solidarität des Publikums erwartet wird. Harris fand, es sei viel wichtiger, in Zeiten wie diesen beim ESC eine Gemeinsamkeit zu zeigen. «Da muss man auch Zeichen setzen und Solidarität zeigen: Hey, wir in Europa, wir stehen an der Seite der Ukraine.» Das Beste wäre, ihnen den Grand-Prix-Titel bei dieser 66. Ausgabe zu geben und gemeinsam mit der Ukraine den Sieg zu feiern.

Bei den Buchmachern stand Harris' Beitrag am Freitag auf dem letzten Platz. Schon im Vorjahr landete Deutschland auf den hinteren Rängen und erreichte mit Vertreter Jendrik und «I Don't Feel Hate» den vorletzten Platz. Schlechter schnitten 2021 lediglich die Briten mit James Newman und «Embers» ab. In diesem Jahr trauen die internationalen Wettanbieter dem britischen Lied «Space Man» von Sam Ryder dagegen einen Platz unter den Top Fünf zu.


Lettland setzt 102 Russen auf schwarze Liste - viele Kulturschaffende

RIGA: Lettland hat weitere 102 Russen wegen ihrer Unterstützung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine auf eine schwarze Liste gesetzt.

Sie dürfen auf unbestimmte Zeit nicht mehr in das baltische EU- und Nato-Land einreisen, wie das Außenministerium in Riga am Freitag mitteilte. Bei den Betroffenen handelt es sich demnach vorwiegend um Kulturschaffende. Lettland hatte nach Russlands Angriff auf die Ukraine zuvor bereits mehr als 30 Kulturschaffende auf seine schwarze Liste gesetzt. Der Baltenstaat grenzt an Russland und dessen Verbündeten Belarus.


Måneskin: Möglicher ESC-Sieg der Ukraine nicht nur aus Solidarität

TURIN: Die italienischen Grand-Prix-Gewinner Måneskin glauben nicht, dass ein Sieg der Ukraine beim Eurovision Song Contest (ESC) nur auf Solidarität wegen des Krieges beruhen würde. Es wäre eine Mischung aus zwei Dingen, sagte Bassistin Victoria De Angelis am Freitag im Rahmen des ESC in Turin. «Natürlich ist Eurovision auch ein Musik-Wettbewerb, aber man kann einer so wichtigen Sache nicht gleichgültig gegenüberstehen.» Die ukrainische Band Kalush Orchestra gilt bei dieser 66. Ausgabe des ESC in Norditalien als klarer Favorit für den Sieg. Am Samstag (21.00 Uhr) steigt das Finale mit 25 Ländern, darunter auch Deutschland mit Malik Harris («Rockstars»).

Måneskin - die Gewinner des ESC 2021 in Rotterdam - wollen am Samstag auf der Grand-Prix-Bühne als Show-Einlage ihren neuen Song «Supermodel» spielen. Eine Aktion in Bezug auf die Konfliktlage in der Ukraine planen sie jedoch nicht. «Die Ukrainer sind da. Ich denke, es wäre respektvoll, ihnen den Raum zu lassen», sagte Sänger Damiano David.

Den russischen Angriffskrieg verurteilte die Band. «Es ist eine falsche Sache aus jeglicher Hinsicht», erklärte David weiter, der zum Interview auf Krücken kam, weil er sich zuvor am Bein leicht verletzte. «Putin ist ein moderner Diktator und Tyrann.» David verwies zudem darauf, dass Künstler sich stärker in der Kriegssituation positionieren sollten. «Wir als Künstler haben mit unserem Ruhm auch eine Macht. Und wie bei Superhelden kommt mit großer Macht auch große Verantwortung, und wir müssen das intelligent einsetzen.»


Spanische Opernsängerin Teresa Berganza mit 89 gestorben

MADRID: Die spanische Opernsängerin Teresa Berganza ist tot. Die Frau, die jahrzehntelang als eine der besten Mezzosopran-Stimmen der Welt galt, starb am Freitag im Alter von 89 Jahren in San Lorenzo del Escorial nordwestlich von Madrid, wie Angehörige und das spanische Kulturministerium mitteilten.

Der staatliche Fernsehsender RTVE erinnerte in seiner Würdigung daran, dass die Sängerin schon kurz nach ihrem internationalen Durchbruch in den 1950er Jahren von Medien als «die Mezzosopran des Jahrhunderts» gefeiert worden sei. Ministerpräsident Pedro Sánchez schrieb auf Twitter, «die Stimme, die Eleganz und die Kunst» von Berganza würden die Spanier «immer begleiten».

Berganza sang in Madrider Teatro Real, in der Mailänder Scala, im Wiener Opernhaus, im Londoner Covent Garden und in der New Yorker Met Opern von Komponisten wie Mozart, Rossini und Bizet. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt unter anderem in ihrer spanischen Heimat den Prinz-von-Asturien-Preis 1991 sowie den Nationalen Musikpreis 1996. 1994 wurde sie als erste Frau zum Mitglied der Königlichen Akademie der Künste Spaniens gewählt.

Die Sängerin, die auch zur Pianistin ausgebildet wurde und 1992 bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Barcelona auftrat, hatte bereits 2008 ihre Karriere beendet.


PEN debattiert über Führungsstil des Präsidiums

GOTHA: In aufgeheizter Stimmung ist das deutsche PEN-Zentrum am Freitag in Gotha zu seiner Mitgliederversammlung zusammengekommen. Nach Querelen um die erst im Oktober neu gewählte Führungsspitze will die Schriftstellervereinigung über die Abwahl ihres intern umstrittenen Präsidenten Deniz Yücel abstimmen. Der Journalist sah sich bereits zu Beginn der Tagung mit Buh-Rufen und Beleidigungen konfrontiert. Sein Bericht wird noch für den Nachmittag erwartet.

Bei dem Streit an der Führungsspitze geht es im Kern um Beleidigungen, Mobbingversuche und den Umgangston. Die internen Konflikte haben zu heftigen Verwerfungen in der Schriftstellervereinigung geführt. So debattierten die Mitglieder in Gotha allein drei Stunden mit Rede und Gegenrede über die Tagesordnung und diverse Anträge. Ein Jurist rügte zu Beginn, dass viele Mitglieder für die Online-Abstimmung über die Abberufung von Yücel und anderen Präsidiumsmitgliedern keinen Zugangscode erhalten hätten und damit nicht ihre Stimme abgeben könnten.

Die Mitglieder der Schriftstellervereinigung werden voraussichtlich noch am Freitag über die Zukunft des PEN-Präsidenten und zwei weiterer Präsidiumsmitglieder entscheiden. Neben einem Antrag zur Abberufung von Yücel liegt auch ein Antrag vor, mit dem dem Journalisten an der Spitze des deutschen PEN-Zentrums das Vertrauen ausgesprochen werden soll. Nach PEN-Angaben reicht für die Anträge eine einfache Mehrheit aus.

Das PEN-Zentrum Deutschland mit nach eigenen Angaben 770 Mitgliedern ist eine der weltweit mehr als 140 Schriftstellervereinigungen, die im Internationalen PEN vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists.


Ukrainerin besteigt Mount Everest und will damit Zeichen setzen

KATHMANDU: Eine Ukrainerin hat als derzeit einzige Vertreterin ihres Landes den Mount Everest bestiegen und will damit ein Zeichen setzen. Sie habe die Nacht nach dem Aufstieg im zweiten Höhenlager verbracht und sei dann zum Basislager gegangen, sagte ein Behördenmitarbeiter im Basislager, der unter anderem Aufstiege festhält.

«Die ukrainische Flagge soll auf dem Dach der Welt wehen - besonders während unsere Leute solch harte Zeiten durchleben - als Symbol der Unbesiegbarkeit des ukrainischen Spirits», sagte die 33-jährige Antonina Samoilova der Website «Everest Chronicle». Ihre Mission auf den welthöchsten Berg solle auch die Moral ihrer kämpfenden Mitbürgerinnen und Mitbürger und Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Heimat stärken, sagte sie der Zeitung «The Himalayan». Ihr Vater und ihr Bruder würden derzeit gegen die russischen Truppen kämpfen. Sie glaube an einen Sieg der Ukraine.

In der diesjährigen Hauptsaison im Frühling hat das nepalesische Tourismusministerium mit Samoilova nur einer Person aus der Ukraine sowie 17 Russinnen und Russen eine benötigte Genehmigung zur Everest-Besteigung ausgestellt. Insgesamt hat das Ministerium mehr als 300 Genehmigungen, die ausländische Gäste jeweils 11.000 Dollar (mehr als 10.000 Euro) kosten, erteilt. Etliche Interessierte aus den beiden Ländern, aber auch aus anderen Staaten hätten ihre Expeditionen angesichts des Kriegs abgesagt, heißt es von Expeditionsfirmen.

Nach Angaben von Samoilovas Expeditionsorganisationsfirma 14 Peaks Expeditions hat die Ukrainerin schon andere hohe Berge bestiegen. Die Entscheidung, den Everest zu besteigen, sei eine kurzfristige Entscheidung gewesen, sagte sie «Everest Chronicle». In normalen Zeiten betreibe sie mit ihrem Partner ein Restaurant in der Hauptstadt Kiew.


ESC-Klatsche: Deutschland rutscht bei Buchmachern auf letzten Platz

TURIN: Deutschland wird beim Eurovision Song Contest nach Erwartung von Wettanbietern auch in diesem Jahr eine krachende Niederlage erleben. Malik Harris rutschte am Freitagnachmittag bei den Buchmachern noch einmal ab - auf den allerletzten Platz. Sein Lied «Rockstars» bildete in einem Gesamtranking einiger Buchmacher das Schlusslicht von 25 Teilnehmern. Die Prognosen der Wettanbieter haben sich unter ESC-Experten als relativ sichere Währung etabliert.

Der 24-Jährige wird an diesem Samstag beim großen Finale in der italienischen Stadt Turin ziemlich genau in der Mitte der eigentlichen Show auf der Bühne stehen, direkt nach dem Beitrag der aktuell hoch als Sieger gehandelten Ukrainer des Kalush Orchestra («Stefania»). Viele Beobachter halten das für eine ungünstige Startposition, weil dann die Aufmerksamkeit rapide sinkt.

Deutschland verbindet mit dem ESC eine lange Leidensgeschichte. Im vergangenen Jahr landete Deutschlands ESC-Vertreter Jendrik mit «I Don't Feel Hate» auf dem vorletzten Platz bei dem internationalen Musikwettbewerb - damals im niederländischen Rotterdam. Auch beim ESC im Jahr 2019 vor der coronabedingten Pause 2020 belegte Deutschland mit dem Duo S!sters («Sister») in Tel Aviv den 25. von 26 Plätzen. Hohe Platzierungen beim Grand Prix sind seit jeher seltene Ausnahmen.

Die Buchmacher errechneten für die Ukraine eine Sieg-Chance von 60 Prozent. Auf die Top-Fünf-Plätze dürften demnach in absteigender Reihenfolge auch Großbritannien mit Sam Ryder («Space Man»), Schweden mit Cornelia Jakobs («Hold Me Closer»), Italien mit Mahmood und Blanco («Brividi») und Spanien mit Chanel («SloMo») Chancen haben.


Bundesarchiv hilft ukrainischen Kollegen bei Rettung von Beständen

BERLIN: Das Bundesarchiv unterstützt ukrainische Archive nach dem russischen Angriff bei der Sicherung wertvoller Bestände.

Mehrere Scanner, Verpackungsmaterial, Kisten und ein Notstromaggregat seien bereits geliefert worden, nun würden vier weitere A2-Buchscanner beschafft und Installation und Betrieb gesichert, teilte das Bundesarchiv am Freitag in Berlin mit. Unterstützt würden unter anderem das Staatliche Archiv in Iwano-Frankiwsk sowie das Staatliche Historische Archiv von Lwiw in der Westukraine.


ESC in Turin geht in Finale

TURIN: Im italienischen Turin geht an diesem Samstag (21 Uhr) der Eurovision Song Contest (ESC) ins Finale. Der Beitrag aus der Ukraine gilt als klarer Favorit unter den 25 teilnehmenden Ländern.

Die ukrainische Band Kalush Orchestra stammt aus dem Westen des vom russischen Angriffskrieg gezeichneten Landes. Im Halbfinale hatte sich die Gruppe mit ihrem Song «Stefania» bei der Zuschauerabstimmung für die Endrunde qualifiziert. Der ESC 2022 gilt wegen des Konflikts als so politisch aufgeladen wie lange nicht mehr. Grand-Prix-Experten und Buchmacher erwarten einen Solidaritätseffekt des Publikums.

Deutschland schickt Malik Harris mit seinem Lied «Rockstars» ins Rennen. Das Erste überträgt den internationalen Gesangswettbewerb in der norditalienischen Stadt Turin live ab 21.00 Uhr.


Ralph Siegel über Deutschlands ESC-Chancen: Es wird nicht leicht

BERLIN: Der Komponist Ralph Siegel («Ein bißchen Frieden») sieht beim Eurovision Song Contest (ESC) an diesem Samstag keine großen Siegeschancen für den deutschen Kandidaten Malik Harris. «Es wird nicht leicht werden», sagte Siegel dem «Wochentester»-Podcast von «Kölner Stadt-Anzeiger» und Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Er wünsche dem deutschen Interpreten Malik Harris «natürlich viel Glück», sagte das Grand-Prix-Urgestein Siegel. Er wisse aber von zahlreichen ESC-Teilnahmen: «Es kommt immer ein bisschen auf die Kamera und Regieführung an. Die Art und Weise, wie er das Gesicht verzieht oder verzerrt. Ob er den deutschen Charme nach draußen trägt, oder den Charme seines Papis, der dabei sein wird.»

Der Experte weiter: «In dem Moment, wo die Tränen im Gesicht eines Künstlers fließen und der Regisseur fährt eine Totale, dann ist sehr viel Emotion raus.» Siegels Prognose lautet: «Die Ukraine liegt weit vorne.» Er habe aber auch einen Geheimfavoriten, nämlich Estland. «Ein Cowboylied, weil es nicht der Mainstream ist.»


Buchmacher sehen Ukraine weiter als ESC-Gewinner - Deutschland hinten

TURIN: Vor dem Finale des Eurovision Song Contests (ESC) sehen die internationalen Wettanbieter die Ukraine als klaren Favoriten unter den 25 Finalisten. Die Sieg-Chance für die Band Kalush Orchestra mit ihrem Song «Stefania» gab das Portal eurovisionworld.com am Freitag mit 59 Prozent an. Der Anbieter Ladbrokes bot zum Beispiel eine Quote von 1,28 (Stand Freitag, 12.00 Uhr). Würde man also 10 Euro auf die Musiker aus der Westukraine setzen, erhielte man bei einem Sieg 12,80 Euro. Die Buchmacher lagen mit den ESC-Spitzenplätzen oft richtig.

Die sechsköpfige Gruppe gilt schon länger als Favorit bei der diesjährigen 66. Ausgabe des Grand Prix in der norditalienischen Stadt Turin. Ein Sieg am Samstag beim Finale wäre auch eine klare Solidaritätsbekundung mit dem vom russischen Angriffskrieg betroffenen Land. Deutschlands Vertreter Malik Harris lag im Gesamtranking einiger Buchmacher weit abgeschlagen auf dem vorletzten Platz 24. Der 24 Jahre alte Bayer tritt mit dem Song «Rockstars» an.

Weiter nach vorne auf Platz zwei in der Erwartung der Wettanbieter schob sich der Brite Sam Ryder mit «Space Man» und löste damit die italienischen Vertreter Mahmood und Blanco («Brividi») ab. Die beiden stehen bei den Buchmachern nun auf Platz vier. Dazwischen auf Platz drei rangierte am Freitag Cornelia Jakobs aus Schweden mit «Hold Me Closer». Spanien belegte Platz fünf mit seiner Vertreterin Chanel und «SloMo».


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TURIN: Beim Eurovision Song Contest (ESC) geht es Deutschlands Vertreter Malik Harris (24) nach eigenen Worten nicht um den Wettbewerb. «Ich finde, der ESC ist automatisch Politik. Ich finde den Wettbewerbsgedanken total zweitrangig», sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Turin, wo am Samstag das große Finale ausgetragen wird. Harris begründete seine Haltung damit, dass es bei dem Wettbewerb um Musik gehe und das sei Geschmackssache. Der Bayer aus Landsberg am Lech tritt als 13. mit seinem Lied «Rockstars» nach dem ukrainischen Beitrag «Stefania» des Kalush Orchestras auf. Die Ukraine gilt als haushoher Titel-Favorit, auch weil viel Solidarität des Publikums erwartet wird. Harris fand, es sei viel wichtiger, in Zeiten wie diesen beim ESC eine Gemeinsamkeit zu zeigen. «Da muss man auch Zeichen setzen und Solidarität zeigen: Hey, wir in Europa, wir stehen an der Seite der Ukraine.»

ESC-Klatsche: Deutschland rutscht bei Buchmachern auf letzten Platz


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BERLIN: Der Komponist Ralph Siegel («Ein bißchen Frieden») sieht beim Eurovision Song Contest (ESC) an diesem Samstag keine großen Siegeschancen für den deutschen Kandidaten Malik Harris. «Es wird nicht leicht werden», sagte Siegel dem «Wochentester»-Podcast von «Kölner Stadt-Anzeiger» und Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er wünsche dem deutschen Interpreten Malik Harris «natürlich viel Glück», sagte das Grand-Prix-Urgestein Siegel. Er wisse aber von zahlreichen ESC-Teilnahmen: «Es kommt immer ein bisschen auf die Kamera und Regieführung an.» Der Experte weiter: «In dem Moment, wo die Tränen im Gesicht eines Künstlers fließen und der Regisseur fährt eine Totale, dann ist sehr viel Emotion raus.»

Måneskin: Möglicher ESC-Sieg der Ukraine nicht nur aus Solidarität


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LONDON: Die unheilbar an Darmkrebs erkrankte BBC-Moderatorin Deborah James ist wegen ihrer millionenschweren Spendenkampagne von Queen Elizabeth II. (96) in den Adelsstand erhoben worden. Die Königin habe die 40-Jährige zur Dame ernannt, teilte die britische Regierung am späten Donnerstagabend mit. James hat innerhalb weniger Tage - Stand Freitagmorgen - vier Millionen Pfund (4,7 Mio Euro) Spenden für die Krebsforschung gesammelt. Premierminister Boris Johnson sowie Queen-Enkel Prinz William und dessen Ehefrau Herzogin Kate, die ebenfalls für den «Bowelbabe Fund» spendeten, würdigten das Engagement der zweifachen Mutter. «Deborah ist eine Inspiration, und ihre Ehrlichkeit, Wärme und Mut sind ein Zeichen der Stärke für viele Menschen», sagte Johnson. James erkrankte 2016 an Darmkrebs. Am Montag machte sie öffentlich, dass sie nicht mehr lange zu leben habe und zum Sterben in ihr Elternhaus gezogen sei. Zugleich rief sie die Spendenkampagne ins Leben.

Leni Klum wird Gastjurorin in Model-Show von Mutter Heidi


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LONDON: Die unheilbar an Darmkrebs erkrankte BBC-Moderatorin Deborah James ist wegen ihrer millionenschweren Spendenkampagne von Queen Elizabeth II. (96) in den Adelsstand erhoben worden. Die Königin habe die 40-Jährige zur Dame ernannt, teilte die britische Regierung am späten Donnerstagabend mit. James hat innerhalb weniger Tage - Stand Freitagmorgen - vier Millionen Pfund (4,7 Mio Euro) Spenden für die Krebsforschung gesammelt. Premierminister Boris Johnson sowie Queen-Enkel Prinz William und dessen Ehefrau Herzogin Kate, die ebenfalls für den «Bowelbabe Fund» spendeten, würdigten das Engagement der zweifachen Mutter. «Deborah ist eine Inspiration, und ihre Ehrlichkeit, Wärme und Mut sind ein Zeichen der Stärke für viele Menschen», sagte Johnson. James erkrankte 2016 an Darmkrebs. Am Montag machte sie öffentlich, dass sie nicht mehr lange zu leben habe und zum Sterben in ihr Elternhaus gezogen sei. Zugleich rief sie die Spendenkampagne ins Leben.

Leni Klum wird Gastjurorin in Model-Show von Mutter Heidi


(Foto - Archiv, die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

BADEN-BADEN: Die Brachial-Rocker von Rammstein bleiben mit ihrem neuen Album «Zeit» an der Spitze der Charts. Die Musiker aus Berlin um Sänger Till Lindemann seien «derzeit eine Liga für sich», «obwohl ihnen unzählige Neuzugänge und Wiedereinsteiger den Thron streitig machen», teilte GfK Entertainment am Freitag in Baden-Baden mit. Zu den Wiedereinsteigern zählen die Toten Hosen. Mit ihrem Vinyl-Re-Release von «Ballast der Republik» schaffen sie es an die zweite Stelle der Albumcharts. Dahinter verbessern sich City mit «Die letzte Runde» von Platz 32 auf 3, wie es weiter hieß.

«Ich bin euphorisch!» - Kelly Osbourne wird Mutter


(Foto - Archiv, die Meldung lief auch im Ressort Sport)

LONDON: Formel-1-Profi Sebastian Vettel empfindet einen Konflikt zwischen seinem Beruf und seinem Engagement für den Umweltschutz. «Ein Auto zu fahren, ist meine Leidenschaft, und jedes Mal, wenn ich in ein Auto steige, liebe ich es», sagte Vettel am Donnerstagabend in der Talksendung «Question Time» beim britischen Sender BBC. «Wenn ich aus dem Auto aussteige, denke ich natürlich auch: Ist das etwas, was wir machen sollten - um die Welt reisen und Ressourcen verschwenden?» Auf die Frage der BBC-Moderatorin, ob er als Fahrer der Formel 1, «einer der am meisten Benzin verschwendenden Sportarten», nicht ein Heuchler sei, stimmte Vettel zu. «Da haben sie Recht», sagte der 34-Jährige. «Ich bin kein Heiliger. Ich mache mir Sorgen um die Zukunft. Die Fragen um Energie und die Abhängigkeit von Energie beschäftigen mich. Wir müssen aufhören, von Energie abhängig zu sein. Und das können wir. Es gibt Lösungen dafür.»

Norman Reedus: Pink Floyd weckte meine Liebe zum Geschichtenerzählen


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LONDON: Die unheilbar an Darmkrebs erkrankte BBC-Moderatorin Deborah James ist wegen ihrer millionenschweren Spendenkampagne von Queen Elizabeth II. (96) in den Adelsstand erhoben worden. Die Königin habe die 40-Jährige zur Dame ernannt, teilte die britische Regierung am späten Donnerstagabend mit. James hat innerhalb weniger Tage - Stand Freitagmorgen - vier Millionen Pfund (4,7 Mio Euro) Spenden für die Krebsforschung gesammelt. Premierminister Boris Johnson sowie Queen-Enkel Prinz William und dessen Ehefrau Herzogin Kate, die ebenfalls für den «Bowelbabe Fund» spendeten, würdigten das Engagement der zweifachen Mutter. «Deborah ist eine Inspiration, und ihre Ehrlichkeit, Wärme und Mut sind ein Zeichen der Stärke für viele Menschen», sagte Johnson. James erkrankte 2016 an Darmkrebs. Am Montag machte sie öffentlich, dass sie nicht mehr lange zu leben habe und zum Sterben in ihr Elternhaus gezogen sei. Zugleich rief sie die Spendenkampagne ins Leben.

Leni Klum wird Gastjurorin in Model-Show von Mutter Heidi


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LONDON: Die unheilbar an Darmkrebs erkrankte BBC-Moderatorin Deborah James ist wegen ihrer millionenschweren Spendenkampagne von Queen Elizabeth II. (96) in den Adelsstand erhoben worden. Die Königin habe die 40-Jährige zur Dame ernannt, teilte die britische Regierung am späten Donnerstagabend mit. James hat innerhalb weniger Tage - Stand Freitagmorgen - vier Millionen Pfund (4,7 Mio Euro) Spenden für die Krebsforschung gesammelt. Premierminister Boris Johnson sowie Queen-Enkel Prinz William und dessen Ehefrau Herzogin Kate, die ebenfalls für den «Bowelbabe Fund» spendeten, würdigten das Engagement der zweifachen Mutter. «Deborah ist eine Inspiration, und ihre Ehrlichkeit, Wärme und Mut sind ein Zeichen der Stärke für viele Menschen», sagte Johnson. James erkrankte 2016 an Darmkrebs. Am Montag machte sie öffentlich, dass sie nicht mehr lange zu leben habe und zum Sterben in ihr Elternhaus gezogen sei. Zugleich rief sie die Spendenkampagne ins Leben.

Leni Klum wird Gastjurorin in Model-Show von Mutter Heidi


Buh-Rufe zum Auftakt der PEN-Mitgliederversammlung

GOTHA: In aufgeheizter Stimmung hat die Jahrestagung des deutschen PEN-Zentrums in Gotha begonnen. Bereits bei der Begrüßung und Anträgen zur Geschäftsordnung gab es am Freitag Buh-Rufe für den intern umstrittenen PEN-Präsidenten Deniz Yücel. Ein Jurist rügte, dass viele Mitglieder für die Online-Abstimmung über die Abberufung von Yücel und anderen Präsidiumsmitgliedern keinen Zugangscode erhalten hätten und damit nicht ihre Stimme abgeben könnten.

Die Mitglieder der Schriftstellervereinigung werden voraussichtlich am Nachmittag über die Zukunft des PEN-Präsidenten und weiterer Präsidiumsmitglieder entscheiden. Die Führungsriege war erst im Oktober gewählt worden und hatte seither mit internen Querelen für Schlagzeilen gesorgt. Im Kern geht es um Beleidigungen, Mobbingversuche und den Umgangston.

Neben einem Antrag zur Abberufung von Yücel liegt auch ein Antag vor, mit dem dem Journalisten an der Spitze des deutschen PEN-Zentrums das Vertrauen ausgesprochen werden soll. Nach PEN-Angaben reicht für die Anträge eine einfache Mehrheit aus.


31-jährige Werbetexterin gewinnt königlichen Nachtischwettbewerb

LONDON: Mit einem mehrschichtigen Zitronen-Amaretto-Trifle hat Jemma Melvin den Nachtischwettbewerb zum 70. Thronjubiläum der Queen gewonnen. Die 31-Jährige setzte sich am Donnerstagabend im Finale des «Platinum Pudding»-Wettbewerbs durch. Die Kreation ist damit der offizielle königliche Nachtisch im Jubiläumsjahr - und folgt als Teil der britischen königlichen Speisegeschichte auf Gerichte wie «Coronation Chicken», ein Hühnchengericht zu Ehren der Krönung von Elizabeth II. 1953. Insgesamt waren 5000 Rezepte für den Wettbewerb eingereicht worden.

Inspiriert wurde die Werbetexterin vom Dessert der königlichen Hochzeit 1947, als Lemon Posset, eine Art Zitronencreme, gereicht wurde, sowie von ihren Großeltern. «Dieses spezielle Trifle ist ein Tribut an drei Frauen: meine Großmütter und die Queen selbst», sagte Melvin der Nachrichtenagentur PA. Ihre eine Oma habe ihr das Backen beigebracht, Trifle sei das Spezialgericht ihrer anderen Großmutter gewesen, und die Queen habe Lemon Posset bei ihrer Hochzeit gehabt. Ihren Sieg nannte die Frau aus Southport bei Liverpool «unwirklich».


Norman Reedus: Pink Floyd weckte meine Liebe zum Geschichtenerzählen

LOS ANGELES: «The Walking Dead»-Star Norman Reedus glaubt, dass die Rockband Pink Floyd in seiner Kindheit den Grundstein für sein Leben als Geschichtenerzähler gelegt hat. «Meine Mutter drehte immer laut Pink Floyd auf, als ich ein Kind war», sagte der 53-Jährige dem «People»-Magazin. Die Musik habe ihn stark beeindruckt.

«Ich glaube, meine Liebe zum Geschichtenerzählen begann mit den Illustrationen des «The Wall»-Albums», erklärte Reedus. «Ich verbrachte einfach so viel Zeit damit, darüber zu fantasieren, was die Charaktere und Illustrationen bedeuteten, dass ich als Kind begann, Kurzgeschichten zu schreiben.»

Das 1979 erschienene Konzeptalbum von Pink Floyd mit dem Hit «Another Brick In The Wall (Part 2)» ist eines der erfolgreichsten Doppelalben überhaupt. Die Songs erzählen die Geschichte des jungen Musikers Pink, der sich mehr und mehr von Einfluss und Grausamkeiten seiner Umgebung abschottet. Jedes negative Erlebnis wird ein weiterer Stein in einer Mauer der Isolation, die er um sich errichtet.

Vor Kurzem erschien Reedus' erster Roman «The Ravaged», den er während des Lockdowns geschrieben hatte. Möglicherweise hätten ihn auch Eindrücke bei den Dreharbeiten für «The Walking Dead» beim Schreiben inspiriert, sagte Reedus.


Queen ernennt unheilbar erkrankte BBC-Moderatorin zur Dame

LONDON: Die unheilbar an Darmkrebs erkrankte BBC-Moderatorin Deborah James ist wegen ihrer millionenschweren Spendenkampagne von Queen Elizabeth II. (96) in den Adelsstand erhoben worden. Die Königin habe die 40-Jährige zur Dame ernannt, teilte die britische Regierung am späten Donnerstagabend mit. James hat innerhalb weniger Tage - Stand Freitagmorgen - vier Millionen Pfund (4,7 Mio Euro) Spenden für die Krebsforschung gesammelt. Premierminister Boris Johnson sowie Queen-Enkel Prinz William und dessen Ehefrau Herzogin Kate, die ebenfalls für den «Bowelbabe Fund» spendeten, würdigten das Engagement der zweifachen Mutter.

James zeigte sich erfreut und überrascht. «Ich bin demütig und überwältigt, dass fünf Jahre über Kacke reden zu einem Dame-Titel führen kann», sagte sie.

«Wenn eine Ehrung jemals verdient war, dann diese», sagte Premier Johnson. «Deborah ist eine Inspiration, und ihre Ehrlichkeit, Wärme und Mut sind ein Zeichen der Stärke für viele Menschen.» Es ist selten, dass die Queen jemanden kurzfristig zur Dame oder zum Ritter ernennt. Üblicherweise werden Ehrungen zu festgelegten Zeiten verkündet. Für Anfang Juni sind die «Birthday Honours» zu Ehren des Geburtstags der Queen vorgesehen.

James erkrankte 2016 an Darmkrebs. Am Montag machte sie öffentlich, dass sie nicht mehr lange zu leben habe und zum Sterben in ihr Elternhaus gezogen sei. Zugleich rief sie die Spendenkampagne ins Leben.


Trevor Noah trauert um seine Großmutter: «Die ganze Woche geweint»

JOHANNESBURG: Comedian Trevor Noah trauert um seine Großmutter. Seine Familie habe sie am Donnerstagmorgen beigesetzt, schrieb der 38-Jährige auf Instagram. «Ich habe die ganze Woche geweint, während ich den großartigsten «Film» gefeiert habe, den ich je gesehen habe: Eine Geschichte, die mit meinem ersten Atemzug begann und mit ihrem letzten endete.» Seine Großmutter Frances Noah, die 95 Jahre alt wurde und in der Familie «Gogo» genannt wurde, habe ihm «die wahrhaftigste Art von bedingungsloser Liebe gezeigt».

Der Südafrikaner, der die amerikanische «Daily Show» moderiert und vor wenigen Wochen beim traditionellen «Correspondents' Dinner» im Weißen Haus Medienvertreter und auch US-Präsident Joe Biden auf die Schippe nahm, teilte einen kurzen Videoclip, in dem er seinen Arm um seine Großmutter gelegt hat und offenbar über einen Kommentar von ihr lacht. Frances Noahs Haus im südafrikanischen Johannesburg sei anderen Frauen ein Zufluchtsort und allen Gästen ein Ort der Liebe gewesen, schrieb er.


Leute kompakt

Queen zeigt sich freudestrahlend bei Pferde-Show in Windsor

(Foto - Archiv)

WINDSOR: Queen Elizabeth II. hat bei der Royal Windsor Horse Show ihre Pferde persönlich unter die Lupe genommen. Die Pferdenärrin zeigte sich am Freitag freudestrahlend bei der traditionellen Veranstaltung im Park ihrer Residenz Schloss Windsor bei London. Die 96-Jährige hatte wegen gesundheitlicher Probleme am Dienstag die Zeremonie zur Parlamentseröffnung in London abgesagt. Daraufhin wurde spekuliert, dass sie auch nicht zur Horse Show kommen würde. Elizabeth, eine getönte Brille tragend, wurde in einem Geländewagen auf das Areal unweit des Schlosses gefahren. Die Königin ist eine Pferde-Liebhaberin und besitzt mehrere Tiere.

Deutschlands ESC-Vertreter Harris: «Wettbewerb ist zweitrangig»

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