BERLIN: Meistertrainer Aubin verlässt die Eisbären nach fünf Titeln in sechs Jahren. Was ihn nach Bern zieht - und wie der Club seinen Abgang verkraften will.
Einen Tag nach dem Gewinn der deutschen Eishockey-Meisterschaft haben die Eisbären Berlin den Abschied von Erfolgstrainer Serge Aubin bestätigt. «Wir sind Serge unglaublich dankbar für seine Arbeit in den letzten Jahren. Er ist einer der besten und erfolgreichsten Trainer der Eisbären-Geschichte. Fünf Meisterschaften in den letzten sechs Jahren sprechen für sich», teilte der DEL-Rekordchampion mit.
Der Kanadier Aubin wird künftig den SC Bern in der Schweizer National League betreuen. Beim 16-maligen Landesmeister unterschrieb er einen Dreijahresvertrag.
Über einen Nachfolger des 51-Jährige ist noch nichts bekannt. «Wir werden die neue Situation nun in Ruhe analysieren. Wir haben ein sehr gutes Trainerteam und werden den passenden Head Coach für die Eisbären finden», sagte Sportdirektor Stéphane Richer.
Fünf Titel in sechs Jahren mit den Eisbären
Am Sonntag hatten die Eisbären mit einem 4:1-Sieg bei den Adler Mannheim den Meistertitel perfekt gemacht. Aubin besaß beim Hauptstadtclub noch einen Vertrag bis 2028. 2019 war der frühere NHL-Profi nach Berlin gekommen. Nun zieht es ihn aber wieder in die Schweiz.
«Nach all den erfolgreichen Jahren hatte ich das Gefühl, eine neue Herausforderung annehmen zu wollen. Daher habe ich mich zu diesem Schritt entschieden. Ich werde meine Zeit in Berlin niemals vergessen», wurde Aubin in einer Eisbären-Mitteilung zitiert.
In seiner aktiven Zeit spielte Aubin unter anderem für Genève-Servette HC und Fribourg-Gottéron. Auch als Trainer arbeitete er bereits in der Schweiz, wurde 2019 bei den ZSC Lions aus Zürich allerdings entlassen.