Minor wagt Einstieg im Medizintourismus

Anantara Hotels, Resorts & Spas und die Verita Healthcare Group wollen ein weltweites Netzwerk an Gesundheitszentren errichten. Foto: Fotolia.com
Anantara Hotels, Resorts & Spas und die Verita Healthcare Group wollen ein weltweites Netzwerk an Gesundheitszentren errichten. Foto: Fotolia.com

BANGKOK: Auf dem Medizintourismusmarkt zeichnet sich ein neuer Trend in Form von Joint-Venture-Vereinbarungen zwischen etablierten Anbietern der Branche und namhaften Resorts und Hotelketten ab.

Für Aufsehen auf dem lukrativen Markt sorgt derzeit die Nachricht über die neue Partnerschaft zwischen der zur thailändischen Minor Group gehörenden Hospitality-Marke Anantara Hotels, Resorts & Spas und der Verita Healthcare Group aus Singapur. Beide Unternehmen gelten als ernstzunehmende Schwergewichte ihrer Branche und haben angekündigt, gemeinsam ein globales Netzwerk von Gesundheitszentren auf Hotel- und Resortbasis zu eröffnen. Branchenkennern folgend signalisiert die Inves­titionsbereitschaft von Verita und Anantara ein wachsendes Vertrauen in den Medizintourismus in Thailand und eine steigende Nachfrage nach personalisierten, innovativen Reise- und Wellnessangeboten. Das erste Luxus-Gesundheitszentrum von Anantara unter der Marke Verita Healthcare findet auf dem Gelände vom Anantara Riverside Bangkok Resort Platz. Als Eröffnungstermin für die 677 Quadratmeter große Einrichtung wird das erste Quartal 2020 anvisiert. Der „Bangkok Post“ teilte der Vorsitzende und Gründer von Minor International William Heinecke mit, dass es ihm eine Freude sei, die Verita Healthcare Group in seiner Heimatstadt und Hauptstadt des globalen Medizin- und Wellnesstourismus begrüßen zu dürfen. Heinecke, der den Ruf als Selfmade-Milliardär genießt und für sein ausgeprägtes Trend-Gespür gleichermaßen geschätzt und gefürchtet wird, bezeichnete die Partnerschaft als Weltneuheit sowie als das Zusammentreffen einer der weltweit größten und am schnellsten wachsenden Luxus-Hotelmarken mit dem weltweit größten und am schnellsten wachsenden Gesundheitsunternehmen der nächsten Generation. Gemäß Heinecke erfreuen sich luxuriöse, maßgeschneiderte Reise- und Wellnessangebote ungebremster Nachfrage. Er prophezeit, dass die Umsätze der Branche bis zum Jahr 2022 auf eine Billion US-Dollar steigen werden. Mit diesen Zukunftsaussichten vor Augen, ist selbst für den Laien nachvollziehbar, dass Heinecke das Timing für die Joint-Venture-Partnerschaft als „perfekt“ bezeichnet.

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Siam Fan 01.12.19 23:42
Mehr Anbieter senken in der Marktwirts.die Preise
Marktwirtschaft ist ja wohl ein garantiertes Verfassungsrecht. Wenn die Märkte nicht funktionieren, muß Staat muß eingreifen.
Thomas B 01.12.19 17:00
Wellness
Was soll man dazu sagen, ich glaube eine durch Autoabgasen, verbrannten Garten- und Küchenabfällen und Gasen, von verbranntem Plastik, geschwängerte Luft ist nicht unbedingt fördernd für einen gesunden Wellnessurlaub. Vielleicht sehen das die Fans von Wellnessferien anders.