«Lenin lebt!» - Kommunisten feiern 150 Jahre Revolutionsführer

Lenin Denkmal in Moskau. Foto: Pixabay
Lenin Denkmal in Moskau. Foto: Pixabay

MOSKAU: 150 Jahre nach der Geburt von Wladimir Iljitsch Lenin feiern Kommunisten in vielen Ländern am Mittwoch den Anführer der großen sozialistischen Oktoberrevolution. In Moskau will Russlands Kommunistenchef Gennadi Sjuganow mit anderen Parlamentsabgeordneten Blumen am Mausoleum am Roten Platz niederlegen. Das Mausoleum mit dem einbalsamierten Leichnam Lenins ist wegen der Corona-Pandemie geschlossen. In Russlands Hauptstadt gelten strenge Ausgangssperren, weshalb größere Aktionen zum Geburtstag Lenins nicht erlaubt sind.

Als Anführer der internationalen Arbeiterbewegung gründete Lenin nach der Oktoberrevolution von 1917 den ersten kommunistischen Staat - die Sowjetunion, die auch das größte Land der Erde war. Die Kommunisten haben dazu aufgerufen, zur Erinnerung an ihr Idol rote Fahnen aus den Fenstern zu hängen. Lenin ist ein Kampfname - zur Welt kam er am 22. April 1870 als Wladimir Iljitsch Uljanow. Bis heute gibt es Tausende Lenin-Denkmäler. Auch die Moskauer Metro trägt seinen Namen.

Bereits am Dienstag hatte Kommunistenchef Sjuganow eine Videokonferenz zur Ehrung Lenins organisiert. An diesem Mittwoch ist zudem eine Internet-Auktion geplant, bei der Kunstwerke, Bücher und andere Devotionalien mit Bezug zu dem Kommunistenführer versteigert werden. Die größeren Feierlichkeiten will die Kommunistische Partei zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

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Hans-Dieter Volkmann 27.04.20 16:45
Homer Pattaya 27.04.20 01:03
Warum hat sich der Sozialismus bzw. Kommunismus nicht weltweit durchsetzen können? Weil selbst der überzeugte aber arme Sozialist / Kommunist, mit ganz wenigen Ausnahmen, sofort abtrünnig wird wenn der Kapitalist mit ein paar Dollar winkt.
Norbert Kurt Leupi 22.04.20 17:25
" LEGENDE "
Egal wie er bei der Geburt hiess ! LENIN war , ist und bleibt eine Symbolfigur , wie Che Guevara ! Den anderen " Helden " , der Autobahnbauer aus Braunau , der vor zwei Tagen Geburtstag hatte , hat man wahrscheinlich absichtlich vergessen ?
Marcel Edouard Petter 22.04.20 13:59
@Ingo Kerp
Wenn Sie den Artikel aufmerksamer gelesen hätten, dann hätten Sie Ihren Kommentar wohl nicht geschrieben.
Ingo Kerp 22.04.20 13:38
Der Mann hieß aber Uljanow, Lenin war ein Pseudonym, das er sich selbst gegeben hatte.