Erst Olympia-Norm, dann Impfung

​Langlauf-Teamchef Schlickenrieder 

Katharina Hennig aus Deutschland während des 10-km-Freistilrennens der Frauen beim FIS-Langlauf-Weltcup in Lillehammer in Aktion. Foto: epa/Fredrik Varfjell
Katharina Hennig aus Deutschland während des 10-km-Freistilrennens der Frauen beim FIS-Langlauf-Weltcup in Lillehammer in Aktion. Foto: epa/Fredrik Varfjell

LENZERHEIDE: Der deutsche Langlauf-Teamchef Peter Schlickenrieder hat die Erwartungshaltung vor der bevorstehenden Tour de Ski gedämpft. Schlickenrieder verwies dabei unter anderem auf einen leichten Infekt bei seiner Topläuferin Katharina Hennig, die sich nach dem Weltcup-Wochenende in Davos vor zwei Wochen bremsen musste. Allgemein handelt das deutsche Langlauf-Team in diesem Olympia-Winter nach dem Motto: erst die Qualifikation für die Spiele in Peking vom 4. bis 20. Februar schaffen, dann die dritte Impfung gegen das Coronavirus abholen. Alles andere stehe da hinten an.

Seiner Topathletin Hennig traut Schlickenrieder trotzdem eine Überraschung zu. «Der Zehner klassisch kommt ihr grundsätzlich entgegen. Ihr Rennen wird wieder Val di Fiemme sein, das liebt sie natürlich, da hat sie ihr erstes Podest gemacht. Das gefällt ihr», sagte der 51 Jahre alte Ex-Profi. Hennig hat zum Start in die laufende Saison auch schon einen Podiumsplatz erlaufen.

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