Krankenversicherung für Ausländer beschlossen

Foto: The Nation
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BANGKOK: Für in Thailand lebende Ausländer wird eine Krankenversicherung obligatorisch.

Die Versicherung muss eine Deckungssumme bis zu 40.000 Baht für die ambulante Behandlung und bis zu 400.000 Baht für die stationäre Behandlung haben. Dies ist eine der Maßnahmen, die die Regierung ergriffen hat, um die finanzielle Belastung der staatlichen Krankenhäuser durch Ausländer, von denen viele für die Behandlung nicht bezahlt haben, zu verringern. „Das Kabinett hat die neue Regelung bereits gebilligt", gab der Generaldirektor des Gesundheitsdienstes, Nattawuth Prasert-siripong, am Montag bekannt.

Laut Nattawuth gilt die neue Regelung sowohl für neue Antragsteller für das Visum O-A, das einen Aufenthalt von bis zu einem Jahr ermöglicht, als auch für diejenigen, die ihr Visum verlängern möchten. Jede Verlängerung ist ein Jahr gültig.

Wenn sie eine im Ausland gekaufte Krankenversicherung abschließen möchten, müssen sie sicherstellen, dass die Versicherungssumme nicht niedriger ist als vorgeschrieben. „Wir werden mit den zuständigen Behörden besprechen, wie die Gültigkeit der in Übersee gekauften Krankenversicherung überprüft werden kann", sagte Nattawuth. Auf die Frage nach Ausländern, die keine Krankenversicherung abschließen können, weil ihre Gesundheitsrisiken als zu hoch eingestuft werden, sagte Nattawuth, die zuständigen Behörden könnten in Betracht ziehen, höhere Einlagen auf Bankkonten zu verlangen, um sicherzustellen, dass sie genug zum Leben in Thailand haben.

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Helmut Fritz 17.05.19 18:17
Soso, die Thais sind also auf Rechnungen in Höhe von 346 Mio. Baht sitzengeblieben. Das entspricht beim jetzigen Umrechnungskurs ziemlich exakt 10 Mio. €. Das will ich auf keinen Fall kleinreden, das ist für einen Staat wie Thailand durchaus viel Geld. Andererseits sollte auch gegenübergestellt werden, wie viel die Rentner, die ständig oder vielleicht auch nur ein halbes Jahr hier leben, an Baht in die heimische Wirtschaft pumpen. Und als Verursacher dieses Defizits sind ja keinesfalls genau diese Expats ausgemacht worden, sondern die Gesamtheit der Ausländer, vornehmlich die Touristen.
Wie auch immer - ich habe grundsätzlich kein Problem, eine solche KV abzuschließen, wenn ich dann tatsächlich auf der sicheren Seite wäre. Aber € 3.000,00 (jährlich überdurchschnittlich steigend) einer Versicherung hinterherzuwerfen, um dann (aussichtslos) klagen zu müssen, wenn der Ernstfall eintritt, halte ich für mega-schwachsinnig. Ich wiederhole: MEGA-SCHWACHSINNIG!
Ein anderer Aspekt ist der bereits mehrmals angesprochene Umstand, dass die "Das-Blaue-vom-Himmel-versprechenden" und natürlich absolut seriösen Versicherungen den Kunden jederzeit und ohne Angabe von Gründen rauskicken können. Und glaubt mir, das tun sie!
Die verpflichtende KV bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass man für die guten und gesunden Jahre jetzt ordentlich hinblättern soll. Wenn es dann kritisch wird, wird es mit und ohne KV heissen: Köfferchen packen und ab mit dir, elender Schmarotzer......
Nachdenkerin 17.05.19 11:45
@Klaus Zimmer, da stellt sich die Frage….
Die Frage stellte ich mir schon beim Thema Deutschland. Warum soll es hier in Thailand anders sein?
Es gibt einen Teil der Bevölkerung in Deutschland, denen ist ein Zugang zur GKV (gesetzliche Krankenversicherung) verwehrt. Sie müssen in der PKV (private Krankenversicherung) bleiben oder dort neu oder wieder eintreten. Seit 2007/2009 besteht für alle Leute, die in Deutschland einen Wohnsitz haben eine Krankenversicherungspflicht. Für die PKV-Versicherten in einem privaten Tarif können aber vertraglich Leistungen ausgeschlossen werden, z. B. Erkrankungen wg. Bluthochdruck, Diabetes, Magengeschwüre, Übergewicht und etc. Das ist ganz einfach zu googeln „PKV Ausschluss von Leistungen“. Außerdem gibt es in der PKV noch den Basistarif. Da dürfen keine Leistungen ausgeschlossen werden, aber der kostet 788,44 Euro mtl. (KV + PV). Die Vergütung der Ärzte soll bei diesem Tarif noch unter der GKV liegen, so dass kaum Ärzte bereit sind solche Patienten aufzunehmen. Es gibt dazu etliche Internetberichte. Die PKV-Versicherung kann sich sogar noch aussuchen, ob sie im privaten Tarif Leistungen ausschließt, vorausgesetzt der Kunde ist damit einverstanden, oder den total überteuerten und schlechten Basistarif auferlegt, eben was rentabler ist. Trotz Krankenversicherungspflicht in Deutschland können lebenswichtige Leistungen ausgeschlossen werden. Warum sollte das denn in Thailand nicht möglich sein? Wer daran verdient ist wohl selbstredend.


Klaus Zimmer 16.05.19 23:28
Die Pferde wieder scheu gemacht.
Erstens ist diese Überschrift unrichtig, denn beschlossen ist noch nichts ! In Kraft getreten auch nix alles im Nebel vollkommener Unklarheiten . Und ich frage mich warum darüber in dieser Form berichtet wird. Um alte Me4nschen zu verusichern ? Denn genau das wird hier getan ! Also keine Bange Leute lasst Euch nicht verunsichern .
Es ist sicher erstrebenswert dass Alle die hier leben eine KV. haben sollten.
Doch dazu ist erst mal einiges anzumerken was die spezifischen Bedingungen hier in Thailand für eine KV betrifft.
1. Laufen alle Verträge nur ein Jahr in Thailand, das bedeutet nach einem Jahr kann die Versicherung jederzeit den Vertrag beenden. Auch wenn im Vorfeld dem Versicherungsnehmer andere Versprechen selbst in schriftlicher Form gemacht wurden ! So ist vielen Expats hier ihre KV ab einem gewissen Alter idR. 65 Jahre der Versicherungsschutz ohne Angabe von Gründen einfach gekündigt worden .
2. Durch Ihr fortgeschrittenes Alter, haben diese Personen meist Rentner schon Vorerkrankungen, die von einer neuen Versicherung erstens nicht mitversichert werden, oder nicht mehr bezahlbar sind auf Grund der hohen Risikozuschläge . ( da stellt sich dann die Frage was würde eine Versicherung dann bringen im bezug auf die Problematik offener Rechnungen ? Antwort NIX ) Übrigends wage ich zu bezweifeln dass diese Summen real sind auf Grund meiner Erfahrungen.in Thailand. Später ein Beispiel dazu.
3. Jeder hier lebende Ausländer würde sicher eine bezahlbare KV abschließen
Jürgen Franke 16.05.19 19:45
Lieber Michael, wir werden uns, wie immer
in Geduld üben und warten, was der Regierung zu diesem Thema noch alle einfallen wird. Eine Änderung ist uns als Gästen dieses Landes nicht moeglich. Jeder sollte auf jedem Fall eine KV haben und ausreichend Geld auf dem Konto. Das muß reichen. Wer sich für die Zahlenspielerei der KHs bezüglich ihrer Defizite, interessiert, sollte sich an die Regierung wenden.
Jürgen Franke 16.05.19 16:09
Herr Rüdiger, jeder Mensch hat die Moeglichkeit,
sein Leben selbst zu gestalten. In Härtefällen, die in einem Leben immer mal vorkommen koennen, müssen die Betroffenen dann die dafür zuständigen Organisationen aufgesuchen. Es ist nicht üblich, dass in Deutschland jemand unter Brücken schlafen muß. Auch wenn es viele Menschen anders sehen wollen, Deutschland ist und bleibt ein Rechtsstaat.
Rüdiger 16.05.19 15:15
Ja Herr Meier, so sollte es sein! Aber sprechen sie mal Betroffenen. Die Wirklichkeit sieht in Deutschland ganz anders aus.
Hans-Dieter Volkmann 16.05.19 15:10
"Das Thema ist vom Tisch
und Sie schreiben einen Roman. Hier lässt sich mangelnde Toleranz erkennen. Es kann doch nicht sein das einem anderen Kommentator vorgeschrieben wird wann ein Thema beendet ist. Wer eine Diskussion nicht weiterführen will soll sich doch raushalten. Andere haben auch was zu sagen, auch wenn es nicht gefällt.
Nachdenkerin 16.05.19 15:08
2. Nachtrag zu meinem Kommentar: warum ambulant?
ich habe eine thail. Versicherung für den stat. Bereich. In ein paar Monaten werde ich 61 Jahre, dann erhöht sich meine Prämie und die Rechnung ist noch gravierender. Ich führte schon auf, dass man bei meiner thail. Versicherung den amb. Bereich nicht hinzu buchen kann, sondern dieser nur als Kombipakt mit dem stat. angeboten wird. Im amb. Bereich gibt es bei meiner thail. Versicherung einen Tarif mit einem Limit von 50.000 THB. Der Beitrag für die 6 Star Versicherung nur für den stat. Bereich beträgt 97.200 THB. In Kombination mit dem Standardtarif kostet sie 146.900 THB. Das heißt, ich würde für den amb. Bereich 49.700 THB Jahr für Jahr mehr zahlen, um dann im Fall der Fälle höchstens 50.000 THB erstattet zu bekommen. Würde ich nun als relativ gesunder Mensch den amb. Teil der Versicherung voll ausschöpfen, hätte die Versicherung gerade mal ein Restrisiko von lächerlichen 300 THB pro Jahr (50.000 THB ./. 49.700 THB).
Nach dem ersten Beitragsjahr erhält der Kunde die nachfolgenden 3 Jahre einen Discount von 5 Prozent, wenn die Versicherung nicht in Anspruch genommen wird. Nimmt der Kunde die Versicherung in Anspruch, geht ein Discount von 5 Prozent verloren. Der Gesamtbeitrag beträgt 146.900 THB, davon entfallen 49.700 THB auf den amb. Bereich. Das sind 33,83 Prozent. Würde ich nun aber eine Arztrechnung einreichen, so würde nicht der kleine Teil, sondern mein gesamter jährlicher Beitrag um 5 % hochgesetzt, was dann 7.345 THB (146.900 THB x 5 Prozent) beträgt.
Mike Dong 16.05.19 12:08
Meine Ex-Frau, lebt seit 10 Jahren in D, und hat noch sich noch nie in D versichert ! Sie hat zwar eine Versicherung von "BlueCross/Shield" aus ihrem Heimatland, musste dies aber noch nie irgendwo belegen. Nur soviel zu "jeder ist versichert".
Nachdenkerin 16.05.19 12:00
@Franke und @Rüdiger
Jeder, der in Deutschland einen Wohnsitz hat, ist seit dem Jahr 2009 verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen, nicht nur Arbeitsnehmer.
Ich war seit meiner Jugend in Deutschland immer vollzeitbeschäftig. Über 30 Jahre gesetzlich versichert und ein paar wenige Jahre privat versichert. Mit 54 Jahren erhielt ich von meinem Arbeitgeber eine Abfindung. Ich kündigte die Versicherung und ging nach Thailand. Wenn ich nach Deutschland zurückkehren würde und nicht arbeite, bin ich gezwungen in der Privaten einen Basistarif abzuschließen. In die Gesetzliche käme ich nicht und ein privater Tarif wird mir verwehrt, mit der absurden Begründung, dass ich hier in Thailand keine Pflegeversicherung gehabt hätte. Gem. zahlreichen Internetberichten erhalten die Ärzte bei einem Basistarifversicherten weniger Vergütung als bei gesetzlich Versicherten. Deshalb gibt es kaum Ärzte, die diese Leute behandeln wollen. Die Basistarifversicherung kostet monatlich 788,44 Euro (KV + PV) und ist unabhängig vom Einkommen. Der Satz kann zwar halbiert werden und der Staat kann die Bezahlung übernehmen, aber dazu muss man weniger als 10.000 Euro Vermögen besitzen.
Ich zahlte in Deutschland 37 Jahre wesentliche Beiträge ein und soll dann monatlich 788,44 Euro entrichten, dafür, dass ich dann kaum einen Arzt finden werde, der mich behandelt. Aber selbst bei einer Arbeitsaufnahme versuchen die gesetzlichen Krankenkassen diese älteren Deutschen noch abzuweisen und damit in den Basistarif zu treiben.
Jürgen Franke 16.05.19 11:54
Seit 01.01.2009 gilt in
Deutschland die Versicherungspflicht für alle Personen.
Rüdiger 15.05.19 21:18
Hallo Herr Franke!
Ihre Standartaussage: In Deutschland ist jeder Pflichtversichert ist leider falsch! Es besteht nur Versicherungspflicht. Z.B.: Viele Obdachlose die keinen Wohnsitz haben und bei keinem Amt oder Behörde gemeldet sind und keine Bezüge erhalten sind NICHT Krankenversichert. Z.B.: Wenn jemand beim Jobcenter Hartz 4 (SGB II) beantragt hat und abgelehnt wurde und der Widerspruch vor das Sozialgericht geht, bekommt nichts und Krankenversicherung wird auch nicht geleistet. Man ist zwar Mitglied in der Krankenversicherung seiner Wahl aber die zahlen nichts. Von Jemanden erfahren, der in Deutschland auf Grund gelaufen ist. Noch mehr Beispiele? Andersherum: Flüchtlinge uns Asylanten sind nicht Pflichtversichert, werden aber voll versorgt!
Nachdenkerin 15.05.19 16:33
Nachtrag zu meinem Kommentar: warum ambulant?
Ich habe seit längerem eine thailändische KV für den stationären Bereich. Diese läuft immer ein Jahr und besitzt ein lebenslanges Erneuerungsrecht. Bei Vertragsabschluss darf man noch keine 61 Jahre alt sein. Gem. meinem Vertreter kann ich den amb. Bereich nicht einzeln hinzu buchen, diesen gibt es nur als Kombitarif. Dazu müsste ich gegebenfalls einen neuen Antrag stellen. Der Vertreter schrieb, ob mein lebenslanges Erneuerungsrecht dann erhalten bleibt, weiß er nicht. Was nützt mir nun eine Versicherung, die ich jahrelang bezahle, aber im Krankheitsfall dann nicht mehr erneuert wird.
Nach dem ersten Beitragsjahr erhält der Kunde die folgenden 3 Jahre einen Discount von jährlich 5 Prozent, wenn er die Versicherung nicht in Anspruch nimmt. Bei Inanspruchnahme geht der Discount von 5 Prozent wieder verloren. Durch den Kombitarif wirkt sich das auf beide Bereiche aus. Es gibt bei meiner Versicherung im stationären Bereich 6 Kategorien, die eine Absicherung von 150.000 THB bis 8 Mil. THB beinhalten. Ich wählte damals die höchste Stufe aus, die relativ teuer ist. Nehme ich nun den Kombitarif mit einem amb. Bereich, der auf 50.000 THB limitiert ist, so wirkt sich die Einreichung einer Arztrechnung auf den Beitrag von den beiden Bereichen aus, trotzdem der amb. Bereich nur einen sehr geringen Anteil an diesem Kombitarif beinhaltet. Mein gesamter jährlicher Beitrag würde um 5 % hochgesetzt, was 5.810 THB ausmacht. In ein paar Monaten werde ich 61 Jahre, dann sind es sogar 7.345 THB!
Jürgen Franke 15.05.19 16:29
Medikamente sind im Krankenhaus teuer
Aber einige Medikamente bekommt man nur dort und nicht in den Apotheken. Es ist zu hoffen, dass die Regierung sich auch diese Preisgestaltung der KHs ansieht. Wenn moeglich bei Super Cheap kaufen, sofern dort auch eine Apotheke integriert ist. Um Geld von einer Deutschen Bank nach Thailand zu überweisen, kann ich Transwise empfehlen. Meine Ruhestandsgelder landen auch erst in Deutschland auf einer Bank. (Transwise hat bessere Konditionen fuer die Umrechnung als die Banken. Wurde im Forum schon besprochen)
Jürgen Franke 15.05.19 15:46
Herr Müller, Sie haben zwar einen
interessanten Fragenkatalog aufgestellt, der jedoch nichts an den Bestimmungen, die wir zu erfuellen haben, aendern wird.
Jürgen Franke 15.05.19 15:37
Herr Ziem, es wäre ja auch schlimm,
wenn Sie eine andere Auskunft bekommen hätten, solange Sie in Deutschland gemeldet sind, geniessen Sie vollen Schutz. Was Ihre Versicherung mit einem Formular aus Thailand will, kann ich jedoch nicht nachvollziehen
Ingo Kerp 15.05.19 15:33
Ohne Frage sollte jeder Expat oder Urlauber so abgesichert sein, das er oder die Versicherung die Kosten einer evtl. Krankenbehandlung bezahlt. Es wurde auch ein Hinweis gegeben, wo Farangs Versicherungen abschließen koennen: https://longstay.tgia.org/ . Warum auch immer, beim obigen Artikel wurde diese Adresse geloescht. Ein paar Angaben zu den aufgeführten Krankenvers.-Gesellsch. AETNA nimmt nur bis 65 Jahre Alter auf. VIRIYAH nimmt ebenfalls nur bis 65 Jahre Alter auf. BKK-Vers. kostet für einen 74 jährigen 107.382 THB und für einen 96 jährigen 223.773 THB, sofern man so alt wird.
Khun Kun 15.05.19 14:52
Meiner Meinung betrifft es nur die O/A Visa.
Rainer Ziem 15.05.19 11:50
Krankenversicherung
Habe gestern mit meiner Krankenversicherung gesprochen BDAE. Bei mir sieht das so aus das ich unbegrenzt versichert bin,also kein Problem und keine Einschränkung.
Laut Auskunft der Krankenversicherung besteht nur ein Problem wen auf Grund von Vorerkrankung Leistungen ausgeschlossen sind da kann es Probleme geben. Laut Auskunft der Krankenkasse wartet man auf ein Formulare aus Thailand um die Versicherung zu bestätigen.
Aber auch um Einschränkungen entsprechend der Gesundheitsvorerkrankung zu berücksichtigen.
Rainer
Ronaldo 15.05.19 11:49
@Juergen Franke: Keine Wohnsitzmanipulation
Herr Franke, da haben Sie etwas falsch verstanden. Wenn Sie sich in D aufhalten, können oder müssen Sie sich innerhalb von Tagen oder Wochen mit einem Wohnsitz anmelden, die Fristen sind je nach Bundesland verschieden. Und Wohnsitz bedeutet nach Meldegesetz stets Hauptwohnsitz. Dann können Sie regelkonform eine "Expat"- Auslands-KV abschließen. Vor Abreise nach LOS melden Sie sich wieder - den Regeln entsprechend - ab. Das hat mit Manipulation nichts zu tun. Selbstverständlich wollen die Versicherer im Schadensfall den Reisenachweis sehen, was ja in einem Fall wie hier beschrieben kein Problem ist.
Jürgen Franke 15.05.19 11:27
Herr Tegel, Ihre Schilderung über den
Abschluß Ihrer Krankenversicherung ist zwar sehr interessant, ging jedoch leider am Thema vorbei, da Personen, die keinen Wohnsitz in Wien vorweisen koennen, auch dort keine Versicherung abschließen koennen.
Nachdenkerin 15.05.19 11:26
Warum ambulant?
Ich suche zum Glück äußerst selten einen Arzt auf. Was mich an der neuen Visabestimmung ärgert, ist die Verpflichtung zu einer ambulanten Versicherung. Ich besitze seit längerem eine thailändische Krankenversicherung für den stationären Bereich. Bei einer Erweiterung auf den ambulanten Bereich müsste ich 40.800 THB oder mit größtmöglichen Discount 35.077,80 THB Jahr für Jahr mehr zahlen, um dann im Fall der Fälle vielleicht mal eine Erstattung mit einem Höchstlimit von 50.000 THB zu erhalten.

Das steht in überhaupt keiner Relation für Jemand, der relativ gesund ist. Und wer krank ist, darf die Versicherung sowie nicht abschließen.
Peter Maerz 15.05.19 00:11
800 tausend ueberfluessig ?
Ich frage mich , und meine Freunde ebenso : Wozu dann noch 800 tausend THB auf dem Bankkonto als Sicherheit nachweisen ? Die waren doch angeblich fuer unvorhersehbare Ereignisse gedacht, wie Erkrankung etc. Also doppelte Versicherung - nein, es haben ganz bestimmt nicht die Lobbyisten der Versicherungen ihren Einfluss bei der Regierung geltend gemacht und ihre Beziehungen spielen lassen , auf keinen Fall, das ist undenkbar. Also alles im gruenen Bereich - wir sind jetzt doppelt versichert und doppelt haelt ja bekanntlich auch besser. Hurra !!
Norbert Kurt Leupi 15.05.19 00:11
Schade.../ Herr J.Franke
Glücklich ist , wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht , bevor sie ihn gebrochen haben ! Wenn man sich zu lange an einer Sache festhält , entsteht Leidensdruck , dann muss man sich nach etwas Neuem und Befriedigerendem umsehen ! Aufbruch zu neuen Ufern ist Suche nach neuen Horizonten ! Raus aus dem Alltag ist Tapetenwechsel !
Jürgen Franke 15.05.19 00:07
Von einer Wohnsitzmanipulation, wie
sie Ronaldo empfohlen hat, würde ich abraten, da die Versicherungsgesellschaften den Reisenachweis verlangen, könnte das im Schadenfall auffallen.
Ernst Schwartz 15.05.19 00:04
@Jürgen @Heiko
Ja, wohin? :-) Es ist nicht durchdacht, wie üblich in TH. Kein Farang wurde befragt. Das wäre mal ein Anfang! Ich kann nachweisen, dass ich jegliche Spitalkosten tragen kann, also, was soll der Scheiss? Wieso soll ich zig-Tausend Baht bezahlen für etwas, das ich nie in Anspruch nehmen muss, aber werde, falls ich Prämien bezahlen muss. Es sollten nun Versicherungs-Angebote angeboten werden, die genau die Verpflichtung erfüllen, nämlich staatliches Krankenhaus. Dann wird es billig, und wir können es aus dem Taschengeld bezahlen. Mein letzter Besuch in einem staatlichen Krankenhaus war in Rayong. Ich bezahlte 141 Baht für die Konsultation von 20 Minuten beim Arzt und für die Antibiotika für 10 Tage, total. Also. Die Prämie für eine entsprechende Versicherung sollte ja nicht so teuer sein.
Jürgen Franke 15.05.19 00:03
Um alles zu vereinfachen,
werden mit Sicherheit Bankeinlagen verlangt, die die Gesundheitskosten mit Sicherheit abdecken.
Olaf Klinkert 15.05.19 00:00
Das ist äußerst explosiv für ältere Menschen
Es ist irgendwo verständlich, dass Thailand nicht auf den Kosten für teure Behandlungen von Ausländern sitzenbleiben kann und will. Andererseits aber wird das Seniorengeschäft, welches Thailand schon anhand unzähliger, gekaufter Immobilien und Condos Milliarden eingebracht hat, rigoros zusammenbrechen. Diese Klientel wandert ab, dass ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Mit der Öffnung des Marktes in Vietnam z.B., verbunden mit deutlich günstigeren Immobilien und deutlich weniger Restrektionen für Ausländer, sind bereits einige Ausweichmöglichkeit vorhanden und weitere werden geschaffen. Die Thailändische Regierung sollte tunlichst darauf achten, dass diese Entscheidung nicht gründlich nach hinten losgeht. Ich erinnere an Sri Lanka z.B., der Tourismus dort ist nahezu zusammengebrochen. Dabei beziehe ich mich auf die letzten 10 Jahre. Es gäbe eine ganze Reihe von Maßnahmen, welche das gegenständliche Problem für alle Seiten verträglich lösen könnte. Wenn man aber den Hals nicht voll genug bekommen kann, wird man am Ende mehr verlieren als gewinnen.
Ronaldo 14.05.19 20:23
Lesen Sie am besten den Original-Artikel (Nation)
dort finden Sie auch den Link zur Website mit den dafür staatl. zugelassenen thail. Versicherungsgesellschaften, es stehen genau 6 zur Auswahl.
Einigen scheint auch entgangen zu sein, dass bis jetzt nur das Non-Immigrant O-A betroffen ist. Solange das so bleibt, kann man alternativ immer noch ein Non-Immigrant O-S oder O-M beantragen und dann dazu eine Jahresverlängerung machen.
Grundsätzlich sind die europ. Langzeitreiseversicherungen für die meisten von uns Expats die beste Lösung, da diese in der Regel KEINE Fragen zu Vorerkrankungen oder zum aktuellen Gesundheitszustand stellen und KEINE Ausschlussklauseln in den Versicherungsvertrag einbauen. Einzige Bedingung: beim Abschluss der Versicherung muss man mit Wohnsitz in D gemeldet sein, nach Abschluss kann man sich abmelden.
Andy Schmid 14.05.19 20:23
@Mike Dong
Sicher wird das die lokalen Versicherungen freuen. Bitte nie vergessen, wir leben hier im Land des Lächelns, deswegen sind wir ja hier. " Ironie OFF".
Jürgen Franke 14.05.19 18:12
Schade, Herr Bleckwehl, dass
Sie uns nicht verraten, wo es Sie hinzieht.
Jürgen Franke 14.05.19 16:51
Grundsätzlich handelt es sich hier
um die Behandlung in Staatlichen KHs. Es ist zu hoffen, dass im Zuge dieser Aktionen jedoch generell die Kostenstrukturen aller Krankenhäuser überprüft werden.
Mike Dong 14.05.19 16:15
Die Versicherung kostet bis 60 J ca 50 K฿ p.a. bei der Bangkok Vers. Ich werde meine PKV aus D auf jeden Fall behalten u zusätzlich (ohne diese wohl JEMALS zu nutzen) die BILLIGST MÖGLICHE Thai Vers abschliessen. Die Thai Vers wird dies lieben.
Siegfried Naumann 14.05.19 16:14
Fragt doch mal nach bei....
der AIA bzw. bei der Bangkok Bank. Ich (68 J. alt, single, beim EW-Meldeamt in D abgemeldet, seit 2012 in Thailand) konnte bei der Bangkok Bank in Chiang Mai letztes Jahr eine KV abschließen für THB 53.000,-- pro Jahr. Zahlen tue ich halbjährlich ca. THB 26.000,--. Die Auswahlmöglichkeiten sind vielfältig, (Zimmerbelegung u.ä.), daher kann und will ich hier nicht näher darauf eingehen. Denn: Fragen kostet nichts.
Thomas Knauer 14.05.19 15:33
längst überfällig
Kann kaum nachvollziehen das es Menschen gibt die das Risiko nicht durch eine KV minimieren.
Es gibt einige KV die auch Farangs zu einem vernünftigen Tarif für stationäre Behandlungen versichern, es besteht auch die Möglichkeit teilweise ambulante und spezielle Therapien wie Chemo, Transplantationen, Dialyse usw mit abzudecken. Eine zusätzliche ambulante Versorgung mit abzudecken halte ich für über das Ziel hinaus geregelt. Die Versicherungen decken auch die Therapie in privaten KH ab, je nach vereinbarter Leistung.
Warum, wenn der Staat große Forderungsausfälle wegen der Farangs in den KH hat, kehrt man nicht zur alten Regel zurück und verlangt eine Kostendeckung in Form einer KV Karte oder Vorkasse bevor man mit der Behandlung beginnt? Hat doch in den 90igern gut funktioniert
Helmut Fritz 14.05.19 15:30
Ich habe kein Problem damit, eine private KV abzuschließen. Grundsätzlich. Aber wählt man eine europäische Versicherung, dann ist der Gerichtsstand in Europa. Wählt man eine Thai-Versicherung sitzt man immer auf Nadeln, ob sie den Vertrag verlängern oder nicht. Die haben diesbezüglich ziemlich einseitige Bestimmungen.
Und für alle Versicherungen gilt - egal ob europäische oder thailändische: Im "Schadensfall" werden die irrsten kausalen Zusammenhänge zu einer Vorerkrankung konstruiert, um nicht zahlen zu müssen.
So. Und was soll man jetzt machen????
Thomas Knauer 14.05.19 15:19
Gut und wichtig evtl etwas überreguliert
Das sich ein Expat der dauerhaft in Thailand leben möchte versichert oder genug Geld zur Verfügung hat um in keinem Fall die Kosten seiner evtl notwendigen Therapie nicht zahlen zu können sollte selbstverständlich sein. Allerdings wird es schwierig im Alter von 70+ eine Versicherung zu finden die eine ambulante Versorgung abdeckt.
Um dem Staat die offenen Posten zu ersparen wäre ich dafür wieder zur früheren Regelung zurück zu kehren und eine Behandlung in jedem Fall erst zu beginnen wenn die Kostendeckung nachgewiesen ist, entweder durch KV Karte oder Vorkasse.
Andy Schmid 14.05.19 14:14
@ Ingo Kerp
Ich denke dass die Behörde einen Weg finden muss eine günstige Thai Versicherung für Expats zur Verfügung zu stellen. In meinem Fall ( mit ausgeheilter Vorerkrankung ) und angesichts meines Alters würde ich ca. 950 Euro pro Monat hinblättern bei einer ausländischen KK. Deswegen habe ich mich damals entschieden ein Bankdepot für einen allfälligen Krankheitsfall zu eröffnen. Schauen wir mal was da noch kommt.
Ernst Schwartz 14.05.19 14:10
Und wieviel verlieren die Spitäler mit den Thais?
Die meisten Farang gehen nie in ein staatliches Krankenhaus, also zahlt die Mehrheit dann Prämien für nichts, weil diese Farangs auch weiterhin in private gehen möchten. Keine Behandlung, wenn nicht voraus bezahlt wird, ausser für Emergency, ganz einfach. Den Papierkram für ein paar hundert Baht, bis das Geld dann kommt, kann ich mir gut vorstellen. Mir wäre eine Erhöhung des Bankguthabens lieber.
Siegfried Mucker 14.05.19 13:50
krankenversicherung
na ja 40000 und 400000 bath sind ja auch nicht die welt und das für ein beitrag von 86000 bath?herzinfarkt im bangkok hospital 1,3 millionen.besser und billiger langzeitauslandskrankenversicherung in germany-zb ADAC oder billiger HUK21
Gerhard Veer 14.05.19 13:49
Ingo Kerp - seltsame Einstellung...
Wer keinerlei Moeglichkeit hat, dem thailaendischen Staat NICHT auf der Tasche zu liegen, wenn er erkrankt, muss eben seine Koffer packen - so einfach ist das. Wer sich in TH nieder gelassen hat ohne jede EIGENE Absicherung, handelte verantwortungslos und bekommt damit ggf. jetzt die Rechnung praesentiert - sowas ist ein noch groesserer Leichtsinn als die oft kritisierte fehlende Reise-KV bei Touris. Das hat mit "nicht-leicht-machen fuer Expats" NULL zu tun...
Ingo Kerp 14.05.19 11:49
Das man 40.000 THB für ambulante Behandlungen vorweisen muß, ist ein neuer Aspekt. Was passiert mit den Expats, die vom Alter her in keiner Krankenversicherung mehr aufgenommen werden? Was ist, wenn keine Einlagen in der Bank vorhanden sind sondern lediglich die erforderlichen 65.000 THB Rente monatl. zur Verfügung stehen? TH macht es den Expats aber teilweise nicht leicht hier zu leben.