Krankenversicherung für Ausländer beschlossen

Foto: The Nation
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BANGKOK: Für in Thailand lebende Ausländer wird eine Krankenversicherung obligatorisch.

Die Versicherung muss eine Deckungssumme bis zu 40.000 Baht für die ambulante Behandlung und bis zu 400.000 Baht für die stationäre Behandlung haben. Dies ist eine der Maßnahmen, die die Regierung ergriffen hat, um die finanzielle Belastung der staatlichen Krankenhäuser durch Ausländer, von denen viele für die Behandlung nicht bezahlt haben, zu verringern. „Das Kabinett hat die neue Regelung bereits gebilligt", gab der Generaldirektor des Gesundheitsdienstes, Nattawuth Prasert-siripong, am Montag bekannt.

Laut Nattawuth gilt die neue Regelung sowohl für neue Antragsteller für das Visum O-A, das einen Aufenthalt von bis zu einem Jahr ermöglicht, als auch für diejenigen, die ihr Visum verlängern möchten. Jede Verlängerung ist ein Jahr gültig. 

Wenn sie eine im Ausland gekaufte Krankenversicherung abschließen möchten, müssen sie sicherstellen, dass die Versicherungssumme nicht niedriger ist als vorgeschrieben. „Wir werden mit den zuständigen Behörden besprechen, wie die Gültigkeit der in Übersee gekauften Krankenversicherung überprüft werden kann", sagte Nattawuth. Auf die Frage nach Ausländern, die keine Krankenversicherung abschließen können, weil ihre Gesundheitsrisiken als zu hoch eingestuft werden, sagte Nattawuth, die zuständigen Behörden könnten in Betracht ziehen, höhere Einlagen auf Bankkonten zu verlangen, um sicherzustellen, dass sie genug zum Leben in Thailand haben.

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Siam Fan 17.05.19 18:19
Um 100%gesunken
Durch diesen Fake-Artikel und die Kommentare der Fake-User, ist das Ansehen des "Farang" bei mir um WEITERE 100% gesunken. Trotzdem oder besser, gerade deswegen, werde ich Ihnen als treuer Kommentator erhalten bleiben.
Helmut Fritz 17.05.19 18:17
Soso, die Thais sind also auf Rechnungen in Höhe von 346 Mio. Baht sitzengeblieben. Das entspricht beim jetzigen Umrechnungskurs ziemlich exakt 10 Mio. €. Das will ich auf keinen Fall kleinreden, das ist für einen Staat wie Thailand durchaus viel Geld. Andererseits sollte auch gegenübergestellt werden, wie viel die Rentner, die ständig oder vielleicht auch nur ein halbes Jahr hier leben, an Baht in die heimische Wirtschaft pumpen. Und als Verursacher dieses Defizits sind ja keinesfalls genau diese Expats ausgemacht worden, sondern die Gesamtheit der Ausländer, vornehmlich die Touristen. Wie auch immer - ich habe grundsätzlich kein Problem, eine solche KV abzuschließen, wenn ich dann tatsächlich auf der sicheren Seite wäre. Aber € 3.000,00 (jährlich überdurchschnittlich steigend) einer Versicherung hinterherzuwerfen, um dann (aussichtslos) klagen zu müssen, wenn der Ernstfall eintritt, halte ich für mega-schwachsinnig. Ich wiederhole: MEGA-SCHWACHSINNIG! Ein anderer Aspekt ist der bereits mehrmals angesprochene Umstand, dass die "Das-Blaue-vom-Himmel-versprechenden" und natürlich absolut seriösen Versicherungen den Kunden jederzeit und ohne Angabe von Gründen rauskicken können. Und glaubt mir, das tun sie! Die verpflichtende KV bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass man für die guten und gesunden Jahre jetzt ordentlich hinblättern soll. Wenn es dann kritisch wird, wird es mit und ohne KV heissen: Köfferchen packen und ab mit dir, elender Schmarotzer......
Nachdenkerin 17.05.19 11:45
@Klaus Zimmer, da stellt sich die Frage….
Die Frage stellte ich mir schon beim Thema Deutschland. Warum soll es hier in Thailand anders sein? Es gibt einen Teil der Bevölkerung in Deutschland, denen ist ein Zugang zur GKV (gesetzliche Krankenversicherung) verwehrt. Sie müssen in der PKV (private Krankenversicherung) bleiben oder dort neu oder wieder eintreten. Seit 2007/2009 besteht für alle Leute, die in Deutschland einen Wohnsitz haben eine Krankenversicherungspflicht. Für die PKV-Versicherten in einem privaten Tarif können aber vertraglich Leistungen ausgeschlossen werden, z. B. Erkrankungen wg. Bluthochdruck, Diabetes, Magengeschwüre, Übergewicht und etc. Das ist ganz einfach zu googeln „PKV Ausschluss von Leistungen“. Außerdem gibt es in der PKV noch den Basistarif. Da dürfen keine Leistungen ausgeschlossen werden, aber der kostet 788,44 Euro mtl. (KV + PV). Die Vergütung der Ärzte soll bei diesem Tarif noch unter der GKV liegen, so dass kaum Ärzte bereit sind solche Patienten aufzunehmen. Es gibt dazu etliche Internetberichte. Die PKV-Versicherung kann sich sogar noch aussuchen, ob sie im privaten Tarif Leistungen ausschließt, vorausgesetzt der Kunde ist damit einverstanden, oder den total überteuerten und schlechten Basistarif auferlegt, eben was rentabler ist. Trotz Krankenversicherungspflicht in Deutschland können lebenswichtige Leistungen ausgeschlossen werden. Warum sollte das denn in Thailand nicht möglich sein? Wer daran verdient ist wohl selbstredend.
Michael Meier 17.05.19 08:26
KV
Sehr guter Kommentar H.Zimmer ! Bei manchen Themen reagieren viele einfach zu panisch . Haben wir in Thailand nix gelernt ? chai yen yen ist das Wichtigste ! Big Joke wollte alles ändern, und was kam ? NIX ! Im Prinzip hat sich für permanent lebende Farangs seit 20J nix geändert .
Klaus Zimmer 16.05.19 23:28
Die Pferde wieder scheu gemacht.
Erstens ist diese Überschrift unrichtig, denn beschlossen ist noch nichts ! In Kraft getreten auch nix alles im Nebel vollkommener Unklarheiten . Und ich frage mich warum darüber in dieser Form berichtet wird. Um alte Me4nschen zu verusichern ? Denn genau das wird hier getan ! Also keine Bange Leute lasst Euch nicht verunsichern . Es ist sicher erstrebenswert dass Alle die hier leben eine KV. haben sollten. Doch dazu ist erst mal einiges anzumerken was die spezifischen Bedingungen hier in Thailand für eine KV betrifft. 1. Laufen alle Verträge nur ein Jahr in Thailand, das bedeutet nach einem Jahr kann die Versicherung jederzeit den Vertrag beenden. Auch wenn im Vorfeld dem Versicherungsnehmer andere Versprechen selbst in schriftlicher Form gemacht wurden ! So ist vielen Expats hier ihre KV ab einem gewissen Alter idR. 65 Jahre der Versicherungsschutz ohne Angabe von Gründen einfach gekündigt worden . 2. Durch Ihr fortgeschrittenes Alter, haben diese Personen meist Rentner schon Vorerkrankungen, die von einer neuen Versicherung erstens nicht mitversichert werden, oder nicht mehr bezahlbar sind auf Grund der hohen Risikozuschläge . ( da stellt sich dann die Frage was würde eine Versicherung dann bringen im bezug auf die Problematik offener Rechnungen ? Antwort NIX ) Übrigends wage ich zu bezweifeln dass diese Summen real sind auf Grund meiner Erfahrungen.in Thailand. Später ein Beispiel dazu. 3. Jeder hier lebende Ausländer würde sicher eine bezahlbare KV abschließen