Kiews Gegenangriffe: Tote und auf der Krim

Grafik: DER FARANG
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WORONESCH/SIMFEROPOL: Bei ihren Gegenangriffen setzt die Ukraine auf Drohnen. Erneut hat das im russischen Hinterland und auf der von Moskau besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim schwere Folgen.

Bei ukrainischen Gegenangriffen sind in Russland und auf der besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim nach russischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. Durch einen Drohnenangriff sei ein Brand in einem Wohnhaus in einem Vorort von Woronesch ausgebrochen, schrieb der Gouverneur des Gebiets, Alexander Gussew, bei Telegram. Ein Dreijähriger sei dabei ums Leben gekommen. Seine Eltern wurden demnach verletzt.

Gussew sprach von einem weiteren Verletzten und Schäden am Gebäude eines Versandhändlers. Die Ukraine hatte in den vergangenen Tagen mehrfach Zentren des größten russischen Online-Versandhändlers Wildberries angegriffen.

Auf der bereits 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim wurden nach Angaben des von Moskau eingesetzten Verwaltungschefs Sergej Aksjonow zwei Menschen bei ukrainischen Angriffen getötet. Fünf weitere seien verletzt worden.

Im Gebiet Uljanowsk sprach Gouverneur Alexej Russkich von einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Brennstoff- und Energiekomplex, ohne Details zu nennen.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Als Teil seines Abwehrkampfes hat Kiew seine Gegenangriffe im russischen Hinterland vor allem mit Drohnen in den vergangenen Monaten stark ausgeweitet.

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