Kampf der Luftverschmutzung

Luftverschmutzung in Bangkok am 8. Februar 2018. Foto: epa/Narong Sangnak
Luftverschmutzung in Bangkok am 8. Februar 2018. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Gesundheit sollen bis zum Jahr 2030 um 25 Prozent reduziert werden.

Die Generaldirektorin des Gesundheitsministeriums, Dr. Panpimol Wipulakorn, kündigte weiter an, Luftverschmutzung und Prävention sollen während der Dunst-Saison im Norden und in Bangkok in diesem Jahr strenger überwacht werden. Das Problem werde auf die nationale Agenda gesetzt, um Krankheiten und die Zahl der Todesfälle durch Verschmutzung zu senken. "Wir arbeiten jetzt mit allen zuständigen Behörden, wie der Abteilung für Umweltverschmutzungskontrolle und der Stadtverwaltung von Bangkok, zusammen, um die Luftverschmutzung zu reduzieren und ein umfassendes Überwachungsnetz für Luftqualität und ein Warnsystem für Luftverschmutzung aufzubauen“, sagte sie weiter.

Der Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, Surasak Karn-janarat, wird im nächsten Monat den Bezirk Mae Sot in der Provinz Tak besuchen, um mit den Behörden von Myanmar die grenzüberschreitende Dunstfrage zu diskutieren. Er wird Maßnahmen zur Verringerung der Luftverschmutzung ankündigen und ein Verbot von offenem Feuer für diese Dunst-Saison im Norden verhängen.

In Bangkok ist die Luftverschmutzung auf eine Kombination von Bränden in den umliegenden Provinzen und starkem Verkehrsaufkommen zurückzuführen. Deshalb soll die Fahrt von Lastwagen in der Innenstadt von Bangkok beschränkt und ein Verbot von offenen Feuern in fünf nahe gelegenen Provinzen erlassen werden. Die täglichen PM2,5-Werte (Feinstaub) im Bangkoker Bezirk Wang Thong Lang sind aktuell bereits auf 43 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft angestiegen und liegen damit deutlich über der Sicherheitsgrenze der Weltgesundheitsbehörde WHO von 25 Mikrogramm.

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Leserkommentare

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Mike Dong 10.11.18 14:40
Seit ich hier im Forum gelernt habe, daß Laub verbrennen ok ist, mache ich das ohne schlechtes Gewissen. Meine Mangobäume, gross u sehr zahlreich, produzieren das wirklich im Überfluss. Da kommen jeden Monat sicherlich 20 Pickup-Ladungen zusammen. Gut, das es der Umwelt nichts ausmacht, wenn die Flammen so richtig lodern. Ich wusste immer, daß dieses CO2 Gequatsche nur von den Grünen kommt.
Songran Raktin 10.11.18 11:37
Hans Ruedi Buetler - 09.11.2018 - 16.16 Uhr
Herr Buetler, Ihr Kommentar ist zutreffend. Wir bauen ein „suesses Gras“ - sieht aus wie Zuckerrohr - an, das kleingehackt unter das Heu gemischt wird. Die Kuehe fressen dieses sehr gerne und die Bauern erzielen auf diese Weise in der Milchwirtschaft bessere Ertraege. Alternativ wird dieses Gras, nachdem es kleingehackt ist, gewassert, gepresst, gebrannt und dann als Holzkohlenersatz nach China exportiert.
Songran Raktin 10.11.18 11:36
Juergen Franke - 09.11.2018 - 13.22 Uhr
Herr Franke, von Ihnen habe ich eigentlich zu meinem Kommentar eigentlich mehr als einen Einzeiler erwartet.
Hansruedi Bütler 09.11.18 16:16
Heu an Stalltiere verfüttern
@Siam Fan Das in TH normalerweise wachsende Gras enthält viel weniger des benötigten Eiweißes als das von EU, USA Kanada Neuseeland etc., darum hat auch das Heu praktisch keinen nennenswerten Nährwert. Spezielle proteinhaltige Grassorten wie z.B. Luzerne werden oft noch nicht angebaut. TH ist KEIN klassisches Heuland! Gosse Milchfarmen produzieren Heu, aber eher von minderer Qualität (Milchleistung und Fleischansatz gering). Oft wird deshalb der "Abfall" vom Baby-Mais zur Fütterung verwendet, besser wäre natürlich, wenn der Maiskolben noch mit dabei wäre.
Jürgen Franke 09.11.18 13:22
Herr Raktin, Gratulation: Ihr Standard Kommentar
passt immer dann ausgezeichnet, wenn einem nichts anderes einfällt.