Kameras und Arbeitsplätze als Friedensstrategie

Thailändische Sicherheitskräfte im tiefen Süden. Foto: epa/Vinai Dithajohn
Thailändische Sicherheitskräfte im tiefen Süden. Foto: epa/Vinai Dithajohn


SONGKHLA: Mit mehr Überwachungskameras und der Erweiterung des Städteentwicklungsprogramms  für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Wohlstand soll der seit 2004 vorherrschenden separatistischen und muslimischen Gewalt in den vier südlichs­ten Provinzen des Landes – Songkhla, Yala, Pattani und Narathiwat – entgegengewirkt werden.

Das bestätigte Thailands stellvertretender Premierminister General Prawit Wongsuwan, unter dessen Vorsitz das jüngste Treffen des Ausschusses zur Lösung des Konflikts abgehalten wurde. Die Vertiefung des Städteentwicklungsprogramms zielt darauf ab, den Bezirk Chana in der Provinz Songkhla zum Vorzeigemodell für eine Indus­triestadt der Zukunft zu entwickeln. Dass die Schaffung von Arbeitsplätzen als Strategie herangezogen wird, um den Konflikt einzudämmen, könnte sich durchaus als erfolgreich erweisen in einer Region, in der der wirtschaftliche Aufschwung des Landes bisher nicht ankam und dessen Bevölkerung sich seit Jahrzehnten nach mehr Selbstbestimmung aber auch Mitspracherecht sehnt. Lanciert werden soll auch ein Exkursionsprogramm für Studenten/innen aus den südlichen Grenzprovinzen, was ebenfalls als eine geeignete Antwort auf den Konflikt gelten kann, da Aufenthalte in fremden Ländern viele Möglichkeiten bieten, die Welt als Ganzes zu begreifen. Gemäß Prawit sollen die Bedürfnisse der Öffentlichkeit befriedigt und gleichzeitig der Missbrauch staatlicher Mittel verhindert werden. 

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Leserkommentare

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Dracomir Pires 17.02.19 12:16
Nützt alles nichts
Die wirtschaftliche Entwicklung "kommt nicht an", weil diese nicht mit der moslemischen Bevölkerungsexplosion Schritt halten kann. Zudem verträgt sich der Islam nicht mit den "Ungläubigen". Steht so im Koran.