Internationale Pressestimmen zum Großen Preis von Bahrain

Red Bull Racing-Pilot Max Verstappen aus den Niederlanden hebt die Trophäe auf dem Podium nach seinem Sieg beim Großen Preis von Bahrain auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir. Foto: epa/Ali Haider
Red Bull Racing-Pilot Max Verstappen aus den Niederlanden hebt die Trophäe auf dem Podium nach seinem Sieg beim Großen Preis von Bahrain auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir. Foto: epa/Ali Haider

SAKHIR: Der Titelverteidiger startet mit einem nahezu perfekten Rennen in die neue Formel-1-Saison. Trotz der Querelen um seinen Red-Bull-Teamchef Christian Horner rast Max Verstappen in Bahrain zum Sieg von der Pole und fährt auch noch die schnellste Rennrunde. Das schreiben die internationalen Medien:

Großbritannien:

«Daily Mail»: «Sein Red-Bull-Team steckt mitten in der Aufregung um Christian Horner und die abgewiesene Beschwerde einer Mitarbeiterin über sein Verhalten, da sorgt Max Verstappen mit einem überwältigend dominanten Sieg beim Formel-1-Saisonauftakt in Bahrain für eine kurze, aber zweifellos dringend benötigte Erleichterung.»

«The Independent»: «Max Verstappen hat für Christian Horners krisengeschütteltes Team mit einem Sieg beim Saisonauftakt der Formel 1 in Bahrain am Samstag abgeliefert. (...) Verstappen hat die vergangenen drei Weltmeisterschaften gewonnen und es sieht so aus, dass seine Erfolgsserie auch 2024 weitergeht mit dem souveränen Start-Ziel-Sieg.»

Spanien:

«Mundo deportivo»: «Verstappen macht im Modus von 2023 weiter. Alles hat begonnen, wie 2023 zu Ende gegangen ist: Mit dem unlösbaren Binom Verstappen-Red-Bull, das der Konkurrenz von Anfang an keine Chance lässt.»

«As»: «Nur weil wir gewarnt waren, tut die Ohrfeige nicht weniger weh. Der Red Bull war beängstigend, als er ankam und Verstappen machte es an diesem Samstag in einem Rennen, das für ihn ebenso tadellos wie einsam war, noch erschreckender.»

Italien:

«Gazzetta dello Sport»: «Er ist immer noch ein Außerirdischer. Verstappen ist gleich zerstörerisch. Der Holländer zwingt ab der ersten Runden einen beängstigenden Rhythmus auf. Die Illusion, einem weiteren großartigen Duell zwischen Max Verstappen und Charles Leclerc beiwohnen zu können, hat genau eine Kurve gehalten. Perez macht den Triumph von Red Bull perfekt. Ferrari versucht es, Sainz wird Dritter. Leclerc steckt mit seinen Bremsen in der Krise.»

«Tuttosport»: «Hinter Max und den Red Bull sieht man fast schon rot. Sainz wird Dritter, Leclerc mit Wut Vierter.»

«Corriere dello Sport»: «Verstappen bremst nie. Max ist sofort unaufhaltsam.»

Frankreich:

«Le Parisien»: «Die Saison verspricht für 19 von 20 Fahrern in der Formel-1-Weltmeisterschaft 2024 lang und anstrengend zu werden. Denn ein Platz, der erste, scheint bei jedem oder fast jedem Grand Prix einem Mann versprochen zu sein: Max Verstappen (Red Bull), der dreimalige Weltmeister, der logischerweise das erste Event der Saison in Bahrain gewann.»

«L'Équipe»: «Die unverschämte Dominanz von Max Verstappen und Red Bull trotz Spannungen. Die Saison verspricht lange zu werden mit einem Red Bull, der vom niederländischen Champion gesteuert wird.»

RMC Sport: «Verstappen bereits allein auf der Welt.»

Österreich:

«Kurier»: «Groß waren die Hoffnungen so mancher Formel-1-Fans, dass die aktuelle Saison nicht ganz so einseitig verlaufen wird wie 2023. 19 von 22 Rennen hatte Max Verstappen gewonnen, ohne Konkurrenz war der Niederländer seinem dritten WM-Titel entgegen gestürmt. (...) Doch Max Verstappen macht auch 2024 den Unterschied aus. Von der Pole Position gestartet gab sich der 26-Jährige keine Blöße.»

«Kleine Zeitung»: «Hoffnung keimte im Fahrerlager in Bahrain in den vergangenen Tagen auf, als Red Bull und allen voran Max Verstappen im Training alles andere als dominant auftraten. Selbst nach der Pole Position rechneten sich manche noch gute Chancen aus, waren die Bullen in der Qualifikation doch nicht unantastbar. Die Hoffnung: Vielleicht ist das Weltmeisterteam in diesem Jahr angreifbar, wenn nicht sogar schlagbar? Die Hoffnung währte kurz. (...) Verstappen steht eben nicht für Spannung oder Hoffnung, sondern für Dominanz und Verzweiflung der Konkurrenz.»

Schweiz:

«Blick»: «Ein Doppelsieg, der Red Bull gelegen kommt. Beim Team-Weltmeister hängt der Haussegen zwar schief, sportlich läufts dagegen ideal - Doppelsieg beim Formel-1-Saisonauftakt in Bahrain.»

«Tagesanzeiger»: «Verstappen siegt - doch die brisante Affäre um den Teamchef dreht weiter. Der Niederländer gewinnt auch das erste Rennen der neuen Saison. Christian Horner ist sehr dankbar, aber nicht befreit von den Vorwürfen einer Mitarbeiterin.(...) Die Hoffnung, der sportliche Erfolg würde das alles übertünchen, hegt Horner wohl vergeblich. An diesem Samstag vergessen sie bei Red Bull die ganze Aufregung aber zumindest für ein paar Momente.»

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