Intensivbetten sind in Bangkok knapp

Foto: The Thaiger
Foto: The Thaiger

BANGKOK: Die Betten, die für Patienten in kritischem Zustand in allen staatlichen Krankenhäusern Bangkoks vorgesehen sind, sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden vollständig mit Covid-19 infizierten Patienten mit schweren Symptomen belegt. Die letzten 20 solcher Intensivbetten sind für Notfallpatienten reserviert.

Die Aufnahme infizierter Patienten in Krankenhausbetten mit lebensrettender Ausrüstung sei derzeit extrem eingeschränkt, teilte Dr. Somsak Akksilp mit, Generaldirektor der Behörde für medizinische Dienste. Die Situation sei besonders besorgniserregend, zumal die Nachfrage nach Intensivbetten in dunkelroten Zonen mit einer hohen Zahl an Covid-19-Infizierten groß sei.

Premierminister Prayut Chan-o-cha hat das Gesundheitsministerium angewiesen, dafür zu sorgen, dass genügend Krankenhausbetten zur Verfügung stehen, um die große Anzahl infizierter Patienten sowohl in der roten Gruppe als auch in der gelben Gruppe unterzubringen. Bangkoks Gouverneur Aswin Kwanmuang bestätigte, dass fast alle der über 2.000 Betten in den Hospitälern und Feldkrankenhäusern der Hauptstadt belegt sind.

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Frank Matthias 25.06.21 13:30
bashing
Herr Egon S.
Ihr Deutschland bashing in Verbindung mit Covid 19 Maßnahmen können Sie sich schenken.
Die Erfolge im Gesundheitswesen und der Wirtschaft sprechen in der Mehrzahl für sich.
Schönen Tag noch.
Bernd Lange 24.06.21 18:10
@ Krep
Die privaten KH halten die Intensivbetten logischer weise für ihre Privatkunden vor--kosten ja auch das 10...30 -fache, und die Kapazität ausgelegt für diese Krankengruppe--aber wie immer sind diese Kh wendiger um aufzustocken!
Renato Bumann 24.06.21 16:50
Unfug
Kennen wir das Problem der zuwenig Intensivbetten nicht aus DACH. Es wird sich von selbst in Luft auflösen.
Ingo Kerp 24.06.21 12:20
Wie wäre es, wenn man in dieser Notsituation nicht nur die Intensivbetten der staatl. Hospitäler sondern auch die der Privathospitäler nutzen würde? Die Regierung koennte dafür einen Pauschalbetrag bezahlen, damit die Hospitäler auch eine Einnahme hätten.