„Immer noch verkaufen Eltern ihre Kinder“

Der versprochene Job im Restaurant erweist sich als Arbeit im Sexgewerbe

Jungen Frauen wird ein attraktiver Job angeboten, doch die Mädchen enden in der Prostitution. Foto: epa/Vinai Dithajohn
Jungen Frauen wird ein attraktiver Job angeboten, doch die Mädchen enden in der Prostitution. Foto: epa/Vinai Dithajohn

THAILAND: Ein Jahr hat Johanna für eine lokale Stiftung als Volontärin gearbeitet. Sie lernte in Bangkok die Schattenseiten der Gesellschaft kennen und schaute als Streetworker tief in die Abgründe menschlicher Exis­tenzen. Ein Jahr erfuhr sie die Hintergründe von Hilfesuchenden, ein Jahr durchlief die Sozialarbeiterin ein Wechselbad der Gefühle.

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Jürgen Franke 14.11.15 11:00
Wenn dem so ist
mit der Situation der thailändischen Familie, Herr Tegel, und davon gehe ich mal aus, da ich die Familienverhältnisse mit Sicherheit nicht so genau kenne, wie Sie, hat die neue Regierung, wenn sie dann mal im Amt ist, einen Haufen Arbeit und muss viel Geld in die Sozialsysteme pumpen. Woher dieses Geld kommt, ist mir aber noch schleierhaft.
Henry Berger 08.11.15 18:34
nicht verallgemeinern
Schrecklich das Sie das erleben mussten. Aber Sie sollten nicht von wenigen Einzelfällen auf 60 Millionen Thais schließen. Als West-Europäer ist man es gewöhnt das man keinen Hunger und auch keine finanzielle not erleiden muss da z.B. der Deutsche Staat dafür sorgt das alles da ist und man sogar kostenlos neue Zähne erhält.