Im Süden werden Schüler radikalisiert

Ein Soldat bewacht eine öffentliche Schule in Pattani im tiefen Süden des Landes. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Ein Soldat bewacht eine öffentliche Schule in Pattani im tiefen Süden des Landes. Foto: epa/Rungroj Yongrit

PATTANI: Kinder von privaten Religionsschulen im Süden des Landes werden indoktriniert und radikalisiert.

Das berichtet eine Task Force in der Provinz Pattani. Schüler lernen die Ziele der Separatisten kennen und sehen im Unterricht ein Video aus dem Ausland über Terroristentraining für Kinder. Weiter hat eine Untersuchung ergeben, dass die Mädchen und Jungen in diesen Schulen selbst im Alter von zwölf Jahren weder Thai sprechen, lesen noch schreiben können. Denn im Unterricht wird oftmals Malay gesprochen, und Schulen räumen dem Islam-Unterricht erheblich mehr Stunden ein als für Mathematik, Naturwissenschaften und die Thai-Sprache. Generalmajor Chatuporn Klumpasuit, Leiter der Task Force mit Sitz in Pattani, fordert besser ausgebildete Lehrer und die Durchsetzung des landesweit gültigen Lehrplans.

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aurel aurelis 26.06.18 15:48
Muslime missionieren sehr intensiv. Die in ganz Thailand mit Geld vom Golf gebauten Moscheen stehen in keinem Verhältnis zur Bevölkerung. Es sind Missionsstationen. Schon in 2011 erlebte ich in Chiang Mai abends um den Nachtmarkt Gruppen von jungen Mädchen mit Kopftuch aber verlockendem Dekollté. Sie luden junge Männer zum Besuch in die Moschee ein. Von den nicht muslimisch geprägten Ländern hat Thailand Jahr für Jahr die meisten Toten durch muslimischen Terror. Die häufige Behauptung, die meisten Opfer seien Muslime trifft vielleicht für die Zivilisten zu. Insgesamt stimmt es nicht. Es werden immer wieder Polizisten und Soldaten, meistens eine ganze Jeepbesatzung getötet. In Thailand beruhigt das Militär die Situation, sonst gäbe es wahrscheinlich auch Pogrome. Die Leute erleben ja das Beispiel der islamistischen Pogrome in Malaysia und in Indonesien, vor allem in der Provinz Aceh gegen Buddhisten und Christen. Wenn die Kinder nichts für eine Beruf lernen dient das den Zielen der Terroristen. Arbeitslos lassen sich die Jugendlichen leichter für den Terror rekrutieren, zumal wenn sie vorher schon “vorbereitet“ wurden.