Gouverneurin Noem soll US-Heimatschutz leiten

Donald Trump (L), republikanischer Präsidentschaftskandidat, mit der Moderatorin Kristi Noem, Gouverneurin von South Dakota. Foto: epa/Shawn Thew
Donald Trump (L), republikanischer Präsidentschaftskandidat, mit der Moderatorin Kristi Noem, Gouverneurin von South Dakota. Foto: epa/Shawn Thew

WASHINGTON: Während des US-Wahlkampfs machte Kristi Noem Negativ-Schlagzeilen wegen der Tötung ihrer widerspenstigen Hündin. Jetzt soll sie einem Bericht zufolge Heimatschutzministerin werden.

Die Trump-Unterstützerin Kristi Noem soll nach Informationen des TV-Senders CNN US-Heimatschutzministerin werden. Noem ist Gouverneurin des Bundesstaates South Dakota und unterstützt Donald Trumps Pläne für eine Massenabschiebung von Migranten. Mit dem Heimatschutzministerium würde sie unter anderem die Aufsicht über Einwanderungsbehörden und Grenzkontrollen bekommen.

Der designierte US-Präsident Trump will bereits den Migrations-Hardliner Tom Homan in der Rolle eines «Grenz-Zars» die geplanten Abschiebungen organisieren lassen. Homan war in Trumps erster Amtszeit amtierender Chef der Einwanderungsbehörde ICE, die dem Heimatschutzministerium untersteht.

Noem wurde auch als mögliche Vize-Kandidatin von Trump gehandelt. Doch Medienberichten zufolge war die Idee vom Tisch, nachdem eine Episode aus ihren Memoiren für negative Schlagzeilen gesorgt hatte. Die 52-Jährige schrieb, dass sie ihre 14 Monate alte Hündin Cricket eigenhändig erschossen habe, weil diese sich nicht zum Jagdhund ausbilden ließ. Noem argumentierte später, ihr Vorgehen zeige, dass sie nicht vor harten Entscheidungen zurückschrecke.

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