Neue Regeln schon in Miami

​Formel 1 reagiert auf Kritik  

Formel-1-Piloten liefern sich beim Miami Grand Prix ein spannendes Rennen auf dem Stadtkurs in Florida vor tausenden Fans. Foto: epa/Cristobal Herrera-ulashkevich
Formel-1-Piloten liefern sich beim Miami Grand Prix ein spannendes Rennen auf dem Stadtkurs in Florida vor tausenden Fans. Foto: epa/Cristobal Herrera-ulashkevich

LONDON: Mehr Sicherheit und weniger Batterie-Taktik: Schon beim nächsten Rennen in Miami sollen in der Formel 1 Regeländerungen greifen.

Inmitten der Debatte um das neue Formel-1-Regelwerk haben die Macher der Rennserie eine Reihe von schnellen Änderungen auf den Weg gebracht. Die Mehrzahl der Anpassungen soll schon beim nächsten Grand Prix in Miami Anfang Mai greifen.

Unter anderem sollen die Piloten künftig weniger stark während einer Runde gezwungen sein, auf das Laden der Batterie für den Elektro-Anteil des Motors zu achten. Dieses Energie-Management war von einer Reihe der Fahrer angeführt von Superstar Max Verstappen an den ersten Renn-Wochenenden hart kritisiert worden.

Zudem sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen bei Starts und während der Rennen eingeführt werden, um Auffahrunfälle zu verhindern. Zuletzt war es zu gefährlichen Situationen gekommen, weil Fahrer mit einer voll geladenen Batterie und Zusatzschub mit hoher Geschwindigkeit an Piloten heranrasten, deren Elektro-Motor gerade über weniger Energie verfügte.

Vollgas-Künstler sind genervt

Seit Saisonbeginn fährt die Formel 1 mit einer neuen Motorenformel. Viel kommt jetzt auf den Elektro-Anteil an, die Piloten können nicht mehr so oft im Vollgas-Bereich ihre Kunst zeigen. Fahrer wie Verstappen und Weltmeister Lando Norris hatten beklagt, dass dies der Rennserie ihren Charakter rauben würde.

In den vergangenen Wochen berieten Vertreter der Teams, der Motorenbauer, des Weltverbands und der Rechte-Inhaber über Nachjustierungen, um der Kritik zu begegnen. Die ungeplant lange Rennpause wegen der Absage der beiden April-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien gab dazu die Gelegenheit.

«Mehr denn je standen die Fahrer im Mittelpunkt dieser Diskussionen, und ich möchte ihnen für ihren wertvollen Beitrag während des gesamten Prozesses danken», sagte Weltverbandschef Mohammed Ben Sulayem. Bevor die Regeländerungen in Kraft treten können, muss noch der Motorsport-Weltrat zustimmen.

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Wolfgang Eysholdt 23.04.26 20:30
Roman Knöpfel 21.04.26 16:30
ich kann dir nur beipflichten, Opa Hamilton zeigt ihnen wie es geht, sprich er versteht die Technik. Und Verstappen zeigt einmal mehr wes Geistes Kind er ist, hat er kein "maßgeschneidertes" Fahrzeug und keine ihm wohlgesonnenen Ingenieure mehr an seiner Seite stellt er sich heulend in die Ecke und dümpelt wie einst sein Vater unter den ferner liefernden rum.
Chris Jomtien 21.04.26 23:20
Zutreffender Vergleich
Da muss ich @Dragomir P. zustimmen. Elektroantrieb gibt es in der Formel E. Das sollte reichen. Der Sinn von Hybridantrieb in der F1 leidet sehr unter den häufigen Regeländerungen. Er ist daher keine Bereicherung sondern ein Krebsgeschwulst.
Die Formel E sollte laut ursprünglicher Planung durch jährliche Entwicklungsstufen längst mindestens soviel Spannung wie die F1 bieten, jedoch finde ich den Vergleich mit Angeln treffender. Das bringt mich auf die Idee, dass das Fernsehen komplett auf hochpreisige Übertragungen von Sportereignissen verzichten sollte. Stattdessen mehr Schach, Halma, Mensch ärgere dich nicht und was wir sonst noch während unserer Kindheit gespielt haben. lol
Roman Knöpfel 21.04.26 16:30
Ich hab
sie nicht als technikfern betitelt. Ich ahbe geschrieben, sie verstehen nicht die neuste Technik einzusetzen. Im Gegensatz zu Opa Hamilton.
Dracomir Pires 21.04.26 15:50
Pfeifende Batterien ...
... gibt es schon. Man nennt dies Formel E. Diese ist etwa so spannend wie Angeln. Und die drei besten Piloten als Technik-fern zu diffamieren, ist doch recht anmassend.
Roman Knöpfel 21.04.26 14:50
Ja, wenn
die Herren die neuste Technik nicht verstehen, muss man die Regeln anpassen. Und Dieseldieter der Brummbrumm bis zur Schmerzgrenze hören will heult auch. Wenn Verstappen, Leclerc und Norris mit der Technik zurechtkämen, wären sie schön ruhig und würden sich als die Besten feiern.Diese Generation der Heulsusen geht bald zu Ende. Dem Elektroantrieb gehört die Zukunft!
Dracomir Pires 21.04.26 13:40
Das ist keine Formel 1 mehr
Batterie-Rennen mit Strategie statt Kampf Mann gegen Mann. Der Zuschauer ist total überfordert, denn er weiss nie, welcher Pilot wann und für wie lange auf den Stromknopf drückt. Gähn! Verstappen, Norris und Leclerc haben sich auch entsprechend geäussert.

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