Elf Tote nach Überschwemmungen im Süden

Foto: The Nation
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THAILAND (dpa) - Die Zahl der Todesopfer der schweren Überschwemmungen im Süden Thailands ist auf elf gestiegen. Die meisten Opfer seien ertrunken, teilte das Krisenschutzzentrum am Samstag mit. Insgesamt sind mehr als 744.000 Menschen in elf Provinzen von den Überflutungen betroffen. Am Freitag erhöhten die Behörden die Flutwarnstufe auf drei, die zweithöchste Stufe.

Das Hochwasser trifft auch touristische Orte. Am Freitag rettete die Polizei fünf Urlauber, darunter einen aus Deutschland, aus einer überfluteten Hotelanlage in der Provinz Nahkhon Si Thammarat. Auch die beliebte Urlaubsinsel Koh Samui ist betroffen: Mit Blick auf Starkregen, Wind und hohen Wellengang erließen die dortigen Behörden ein Tauch- und Badeverbot.

2011 starben bei Überschwemmungen in Thailand 815 Menschen. Damals waren mehr als 13 Millionen Menschen vom Hochwasser betroffen.

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Ingo Kerp 08.01.17 13:24
Überschwemmungen
im Süden Thailands. Sehr, sehr tragisch. Erst hat der Süden eine lange Trockenperiode, während es überall im Land zum Ende des vergangenen Jahres "normal" regnete. Dann kam der Regen in den Süden und hörte nicht mehr auf. Ein unermeßlicher Schaden ist entstanden, gerade bei ärmerer Landbevölkerung. Auch der Tourismus leidet darunter, da die Gäste sich einen blauen Himmel und Sonne versprochen hatten. Bleibt zu hoffen und zu wünschen, das das Wetter sich schnellstens ändert, der Bevölkerung geholfen wird und wieder Normalität eintreten kann.