Einzelhandel fordert geringere Steuern auf Luxuswaren

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Einzelhändler haben am Freitag an die Regierung appelliert, die hohen Steuern auf einige Luxuswaren wie Kosmetika, Handtaschen, Schuhe und Bekleidung zu senken.

Ausländische Touristen und Thais würden mehr kaufen, der Staat würde höhere Steuern einnahmen und die Wirtschaft würde gestärkt. Zudem kauften Touristen weniger Produkte auf dem „grauen Markt“. Laut der Thai Retailers Association erheben Malaysia und Indonesien niedrigere Steuern auf importierte Luxusprodukte. Beide Länder hätten in den letzten Jahren die Importsteuern gesenkt. Als Folge habe der Verkauf von Luxuswaren an ausländische Urlauber zugenommen. Weiter fordert der Einzelhandel, die Monopolstellung des Unternehmens King Power International bei Duty-Free-Waren auf den Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang zu beenden. Auf allen sechs von der Airports of Thailand betriebenen internationalen Flughäfen sollte Duty-Free nach einzelnen Verkaufsfeldern wie Spirituosen, Tabakwaren, Kosmetika, Mode und Parfüm ausgeschrieben werden, eben nicht, wie bisher, als Ganzes. Das brächte dem Staat erheblich mehr Einnahmen.

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Leserkommentare

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mar rio 20.01.19 19:55
Bei einigen Usern...
muss man sich wirklich fragen, was diese zu freiwilligen Bewohnern Thailands oder zu deren Fans gemacht hat. Es kann doch nicht nur die Sonne gewesen sein. Dieses Rumgenörgle ist nicht zu ertragen, dass Schlimme dabei, so laufen die hier auch oft durch die Gegend und wundern sich dann über den fehlenden herzlichen Kontakt zu den Thais.
mar rio 20.01.19 19:54
@T.Thoenes
Ich glaube nicht, dass es bei Ihnen am mathm. Verständnis mangelt, sondern an fehlender Marktkenntnis. Es macht, auch mathematisch, schon einen Unterschied, ob ich 1, 10 oder 20 Käufer des Luxusgutes benötige. Ich mache mir übrigens keine Sorgen, dass mein Beitrag veröffentlicht wird, denn er beschreibt lediglich ein gültiges Marktgesetz.
mar rio 20.01.19 19:53
@SiamFan
Das können Sie hier nicht schreiben...mir kommen die Tränen. Zwischenhändler gibt es, seit es Handel gibt, nicht nur in Thailand, sondern weltweit, auch in D., wo der Bauer für ein Kilo Lebendschwein vom Aufkäufer übrigens etwa 80 Cent erhält.
mar rio 20.01.19 19:52
Wäre es nicht besser,...
...die Steuern auf Mopeds, Baumaterial und Grundnahrungsmittel abzuschaffen? Nach der Logik, dass ausländische Touristen und Thais bei der Senkung der Steuer bei einigen Luxusgütern mehr kaufen würden, der Staat höhere Steuern einnehmen und die Wirtschaft gestärkt würde, müsste sich dieses Phänomen ja potenzieren.
Thomas Thoenes 20.01.19 14:51
Tja da fragt man sich
ob es am mathematischen Verständnis mangelt oder altbackene Traditionsgedanken vor Fortschritt gehen. Thailand hat sich nun mal leider (oder zum Glück) die letzten 200 Jahre nicht auf technologische Entwicklung spezialisiert und ist somit auf Produkte aus dem internationalen Handel angewiesen wenn es denn up to date sein möchte. Mathematisch sehr einfach ist das EIN eingeführter Luxusartikel der 100.000 Baht Einfuhrgebühren bringt weniger ist als ZWANZIG Luxusartikel mit jeweils 10.000 Baht. Ich spare mir mal genau wie @Siam Fan mehr Details und hoffe mein Kommentar war diplomatisch genug um veröffentlicht zu werden.