Durian-Menge und -Qualität erhöhen

Thailändische Durian-Früchte sind ein Exportschlager, so Landwirtschafts- und Genossenschaftsminister Chalermchai Sri-on. Foto: The Nation
Thailändische Durian-Früchte sind ein Exportschlager, so Landwirtschafts- und Genossenschaftsminister Chalermchai Sri-on. Foto: The Nation

BANGKOK: Landwirtschafts- und Genossenschaftsminister Chalermchai Sri-on hat die Landwirte zur Erhöhung des Durian-Anbaus ermutigt, weil die weltweit Nachfrage nach der „Königin der Früchte“ weiter steigt.

„Das Landwirtschaftsministerium fördert den Durian-Anbau in einem kompletten Zyklus, von vom Anbau bis zur Vermarktung. Die Erzeuger müssen die Qualität ihrer Produkte sicherstellen und die thailändische Durian zur köstlichsten der Welt machen“, erläuterte Khun Chalermchai während einer Podiumsdiskussion über „Thailändische Früchte für die Welt"“.

Er führte fort, dass der Exportmarkt für thailändische Früchte einen Wert von etwa 200 bis 400 Milliarden Baht habe, wobei Durian der größte Umsatzbringer sei.

Der Minister forderte die Farmer auf, die hohe Qualität ihrer Durians zu gewährleisten, und fügte hinzu, dass es in den nächsten zehn Jahren kein Überangebot geben werde.

Ihm zufolge haben sich die Durian-Exporte nach China aufgrund der strengen Null-Covid-Politik des Landes verlangsamt, im Rahmen derer mit dem Coronavirus kontaminierte Exportgüter zurückgewiesen werden. Er fügte hinzu, dass er die hohen thailändischen Sicherheitsstandards während des gesamten Produktionsprozesses genau beobachten würde, damit mögliche Kontamination von Anfang an verhindert werden können.

Nach Angaben des Generaldirektors des Landwirtschaftsministeriums Rapeepat Chansriwong exportierte Thailand im vergangenen Jahr Durians im Wert von 100 Milliarden Baht. Er fügte hinzu, dass die diesjährige Produktionsmenge der „Königin der Früchte“ auf 1,2 Millionen Tonnen aus etwa 900.000 Rai (144.000 Hektar) landwirtschaftlicher Anbaufläche im ganzen Land geschätzt wird.

„Durians haben das Potenzial, eine Menge Geld einzubringen“, bezonte er.

Der Präsident des thailändischen Durian-Verbandes Phanusak Saiphanich informierte zwischenzeitlich, dass der Großteil der thailändischen Durian-Exporte – 820.000 Tonnen – im vergangenen Jahr nach China ging.

Er forderte die Regierung auf, nach neuen Märkten zu suchen und gleichzeitig Chinas Durian-Nachfrage zu befriedigen, da die Volksrepublik als Hauptexportmarkt gilt.

Alongkorn Ponlaboot, Berater des Ministers für Landwirtschaft und Genossenschaften, sagte gegenüber der Presse, dass Thailands Fruchtexporte im letzten Jahr einen Wert von 250 Milliarden Baht erreicht hatten – 180 Milliarden Baht als frische Früchte und 70 Milliarden Baht als gefrorene oder verarbeitete Früchte.

„Die Durian-Exporte hatten einen Wert von 109 Milliarden Baht und überschritten damit zum ersten Mal die 100-Milliarden-Baht-Grenze. Damit wurde der jährliche Exportwert von Reis übertroffen, der in den letzten drei Jahrzehnten nie diese Höhe erreicht hat“, betonte er.

Laut Khun Alongkorn machten thailändische Früchte 40 Prozent der chinesischen Importe aus, weit vor Chile (15 Prozent) und Vietnam (6 Prozent).

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