BANGKOK: Die Asiatische Fußballkonföderation (AFC) steht vor einer grundlegenden Neustrukturierung ihrer Klubwettbewerbe ab der Saison 2026/27: Mit der Erweiterung der AFC Champions League Elite auf 32 Mannschaften (je 16 im Osten und Westen) sollen die Startplätze neu nach den Leistungen der Saison 2024/25 verteilt werden.
Besonders profitieren dabei die Topligen: Japan und Saudi-Arabien erhalten jeweils drei direkte Gruppenphasenplätze sowie zwei weitere über die Qualifikation, während Südkorea und die Vereinigten Arabischen Emirate drei feste Gruppenplätze und einen Playoff-Platz bekommen.
Thailand gehört ebenfalls zu den Gewinnern dieser Reform und stellt mit Buriram United als Meister sowie Port FC und Ratchaburi FC gleich drei qualifizierte Klubs, die sich für die internationalen Wettbewerbe empfehlen konnten und damit die wachsende Konkurrenzfähigkeit der Thai League unterstreichen.
Katar sichert sich ebenfalls drei direkte Startplätze in der Gruppenphase, China und Iran erhalten zwei Gruppenplätze plus eine Qualifikationschance, während Australien und Usbekistan jeweils einen Gruppen- und einen Playoff-Platz bekommen.
Für Malaysia und Irak ist jeweils ein direkter Gruppenplatz vorgesehen, Vietnam und Jordanien müssen sich über einen Playoff-Platz qualifizieren.
Diese neue Verteilung wirkt sich zugleich auf die AFC Champions League Two aus, deren verbleibende Startplätze an weitere Nationen entsprechend der Verbandsrangliste vergeben werden.
Die Reformen sind inzwischen offiziell von der AFC bestätigt worden und gelten als bedeutender Einschnitt für den asiatischen Klubfußball. Die Neustrukturierung sorgt nicht nur für eine breitere Aufstellung des Wettbewerbs, sondern erhöht zugleich die sportliche Intensität und eröffnet zahlreichen Ligen in ganz Asien neue internationale Chancen und Perspektiven.