Das bringt der Mittwoch

Grafik: DER FARANG
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Norwegen gedenkt der Terroranschläge vor 15 Jahren

OSLO: Die Menschen in Norwegen erinnern am Mittwoch an die 77 Todesopfer der Terroranschläge in Oslo und auf der Insel Utøya vor 15 Jahren. Auf einer Gedenkveranstaltung am Morgen sprechen Vertreterinnen von Selbsthilfegruppen und Ministerpräsident Jonas Gahr Støre. Danach werden die Namen der Getöteten verlesen und Kränze niedergelegt. Anschließend gibt es einen Gottesdienst in der Domkirche, zu dem König Harald V. und Königin Sonja erwartet werden. Auch Überlebende kommen zu Wort. Am Nachmittag folgt eine Erinnerungsveranstaltung auf Utøya.


Hitlers Geburtshaus ist nun Polizeistation

BRAUNAU: Nach mehrjährigem Umbau wird das Geburtshaus Adolf Hitlers im österreichischen Braunau nun vom Staat genutzt. Am Mittwoch (10.00 Uhr) wird das Gebäude als Polizeizentrum eröffnet. Damit will Österreich verhindern, dass das Haus an der Grenze zu Bayern weiter als Anziehungspunkt für Neonazis dient. Der Umbau kostete rund 20 Millionen Euro. In dem Areal mit Nebenbauten und Innenhof sollen Beamte des Bezirkspolizeikommandos und der Polizeiinspektion Dienst tun.


Wadephul in Abuja - Internationale Sicherheit und Ordnung im Zentrum

ABUJA: Außenminister Johann Wadephul setzt an diesem Mittwoch seine Afrikareise in der nigerianischen Hauptstadt Abuja fort. Auf der Tagesordnung des CDU-Politikers steht zunächst ein Gespräch mit dem Präsidenten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, Omar Alieu Touray. Im Anschluss wollte Wadephul auch seine nigerianische Kollegin Bianca Odumegwu-Ojukwu zu einem Meinungsaustausch treffen.


Gericht in New York befasst sich mit Fall Maduro

NEW YORK: Ein halbes Jahr nach der Festnahme des abgesetzten venezolanischen Staatschefs setzt ein Gericht in New York am Mittwoch die Vorverhandlung zu einem Prozess gegen Nicolás Maduro fort. Die Sitzung soll laut dem Gericht um 12.00 Uhr Ortszeit (18 Uhr MESZ) beginnen. Ob Maduro und seine Mitangeklagte Ehefrau Cilia Flores persönlich teilnehmen, war zunächst noch offen.


Louvre öffnet Galerie nach Einbruch - leerer Prunksaal

PARIS: Neun Monate nach dem spektakulären Juwelendiebstahl im Louvre öffnet das Pariser Museum am Mittwoch (22. Juli) seine Galerie d'Apollon wieder. Die Besucher erwartet jedoch ein ungewohntes Bild: Der prächtige Saal präsentiert sich pur und ohne die dort bislang ausgestellten Juwelen und Kunstschätze. Diese sollen künftig in einem fensterlosen Tresorraum aufbewahrt werden, wie Louvre-Direktor Christophe Leribault der Zeitung «Le Parisien» sagte. Der Museumschef sprach von einem Neuanfang für die Galerie. Statt mit leeren Vitrinen an den bisherigen Ausstellungsort erinnern zu lassen, solle der Raum wieder als Prunkgalerie zur Geltung kommen.

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