Carl-Friedrich Krügers Lebenswerk

Ein Leben für Kabarett und Kleinkunst

Zeitzeuge und DER FARANG-Kolumnist Carl-Friedrich Krüger präsentiert seine Memoiren von 1937 bis heute.
Zeitzeuge und DER FARANG-Kolumnist Carl-Friedrich Krüger präsentiert seine Memoiren von 1937 bis heute.

Carl-Friedrich Krüger, auch bekannt als Ce-eff und geschätzter Kolumnist des Magazins DER FARANG, prägte die deutsche Kabarett- und Kulturszene über Jahrzehnte entscheidend mit. Als Gründer des Mainzer Forum-Theaters „unterhaus“, als brillanter Schriftsteller und scharfsinniger Kolumnist hat er sich einen unvergesslichen Namen gemacht. Nun legt er mit seiner Autobiographie „Ein Leben für Kabarett und Kleinkunst – Die Erinnerungen des Mitbegründers des Mainzer Forum-Theaters Unterhaus als Zeitzeuge von 1937 bis heute“ ein beeindruckendes Zeugnis seines Schaffens vor.

Ce-eff Krüger erzählt auf 224 Seiten seine Lebensgeschichte, die von der kindlichen Not in Bad Oldesloe bis hin zu seinen prägenden Jahren in Mainz reicht. Als Redakteur beim ZDF fand er trotz der politischen Restriktionen der 1960er Jahre Wege, seine Leidenschaft für das Kabarett auszuleben, und gründete 1966 die Kabarettgruppe „Die Poli(t)zisten“. Die Entscheidung, 1978 das „unterhaus“ als Hauptberuf zu führen, markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere. Die von ihm ins Leben gerufene Bühne wurde zur Talentschmiede und Spielstätte für namhafte Künstler wie Gerd Fröbe und Reinhard Mey.

Besonders bemerkenswert ist die Einführung des ersten deutschen Kleinkunstpreises im Jahr 1972, der schnell den Ruf als „Oskar der deutschen Kleinkunst“ erlangte. Das unterhaus transformierte Mainz in das „Mekka der deutschen Kleinkunst“ und zog Künstler und Kabarett-Liebhaber aus ganz Deutschland an.

Die Autobiographie bietet nicht nur Einblicke in Krügers künstlerische Laufbahn, sondern auch in die Schwierigkeiten und Triumphe, die mit der Leitung eines der bedeutendsten Kleinkunsttheater Deutschlands verbunden waren. Trotz finanzieller Krisen und der Herausforderung, das Theater in den schwierigen 1980er Jahren über Wasser zu halten, blieb das unterhaus eine feste Größe in der Kulturlandschaft.

Heute lebt Krüger teilweise in Thailand und widmet sich sozialen Projekten, bleibt aber seiner Passion für das Kabarett treu. Die Veröffentlichung seiner Lebenserinnerungen während der Corona-Pandemie ist ein Geschenk an all jene, die an der reichen Geschichte des deutschen Kabaretts und an den persönlichen Erzählungen eines seiner größten Förderer interessiert sind.

Carl-Friedrich Krügers Buch ist mehr als eine Autobiographie; es ist eine Chronik des deutschen Kabaretts aus der Perspektive eines Mannes, der es mitgeformt hat. Sein Lebenswerk und sein unermüdlicher Einsatz für die Kleinkunst machen dieses Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre für Kulturinteressierte und Historiker gleichermaßen, eine Erkenntnis, die seine Beiträge in DER FARANG immer wieder bestätigt haben.

Carl-Friedrich Krügers Autobiographie „Ein Leben für Kabarett und Kleinkunst. Die Erinnerungen des Mitgründers des Mainzer Forum-Theaters unterhaus als Zeitzeuge von 1937 bis heute“ ist im Verlag Bonewitz (ISBN 978-3-9825806-1-6) erschienen und ist im Medienhaus DER FARANG sowie im Online-Shop DER FARANG für 800 Baht erhältlich.

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