Berliner Polizei: Mutmaßlicher Verdächtiger identifiziert

Grafik: DER FARANG
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BERLIN: Am Rande des Christopher Street Days fährt ein Auto Menschen an und verletzt sie. Die Polizei sucht nach dem Fahrer. Sie hat eine bestimmte Person im Visier.

Nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Days in Berlin hat die Polizei nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert. «Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet», sagte Polizeisprecher Florian Nath. Weitere Informationen seien wegen der laufenden Ermittlungen aktuell nicht möglich.

Es gibt nach Angaben des Polizeisprechers mehrere Polizeieinsätze im Zusammenhang mit der Tat in der Stadt. Dazu gehörte eine Durchsuchung in einer Wohnung in Schöneberg. Es erfolgte jedoch keine Festnahme, weil kein Mensch angetroffen wurde, wie Polizeisprecher Florian Nath der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Der Zugriff, an dem Spezialkräfte der Polizei (SEK) beteiligt waren, erfolgte nach Informationen der «Welt» gegen 1.10 Uhr. Demnach war in dem Mietshaus ein sehr lauter, explosionsartiger Knall zu hören. Vorher hatten Polizisten das Gebäude betreten. Nach dem «Welt»-Bericht rückte die Polizei gegen 1.25 Uhr wieder ab.

Das ist bislang bekannt

Ein Fahrzeugfahrer hat laut Polizei kurz vor 22.00 Uhr am Samstagabend im Bereich des Tiergartens nahe dem Potsdamer Platz Menschen angefahren und verletzt. Der CSD wurde daraufhin abgebrochen. Die Hintergründe sind noch unklar. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von einem «Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft».

Nach Polizeiangaben gibt es unterschiedliche Aussagen dazu, ob es ein oder mehrere Täter gibt bei der Tat. Nach Zeugenangaben sollen Menschen auch durch Stiche verletzt worden sein.

Nach aktuellen Angaben der Polizei wurde bei der Tat mindestens ein Mensch getötet und 16 weitere verletzt. Für Angehörige wurde eine Auskunftsstelle unter 030.8485.4460 eingerichtet, wie Polizeisprecher Nath bei X sagte.

Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dominik Pretz sind von den 16 Verletzten 3 lebensbedrohlich und 8 schwer verletzt. Zudem gibt es fünf leicht verletzte Menschen, wie Pretz sagte. Die lebensbedrohlich und schwer verletzten Menschen seien alle in Krankenhäuser gebracht worden.

Ferner werden nach Angaben des Sprechers 30 Menschen von den Helfern der Feuerwehr betreut. Sie stünden unter dem Eindruck des Geschehens. Es gebe vor Ort eine psychologische Notfallversorgung. Die Feuerwehr ist nach eigenen Angaben mit 150 Helfern vor Ort.

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