Bangkoker sollen sich mit Masken vor Staubpartikel schützen

Foto: The Nation
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BANGKOK: Das Gesundheitsministerium hat die Bevölkerung der Hauptstadt aufgerufen, wegen der zunehmenden Luftverschmutzung außerhalb der Unterkünfte Gesichtsmasken zu tragen.

Generaldirektor Dr. Panpimol Wipulakorn vom Ministerium rechnet damit, dass der Staubpartikelwert PM2,5 in Bangkok und Umgebung an diesem Wochenende zunehmen wird. Gegenwärtig liege der Wert bei 101 bis 200 nach dem Luftqualitätsindex, dem AQI-Standard. Risikogruppen sollten sich nicht längere Zeit im Freien aufhalten. Zu den Risikogruppen zählt der Arzt Kleinkinder, ältere Menschen, schwangere Frauen, Menschen mit Asthma, Allergien, Bindehautentzündungen und Herzkrankheiten sowie Menschen, die längere Zeit im Freien arbeiten müssen. Diese sollten wegen der gefährlichen Staubpartikeln N95-Masken tragen und diese alle 1 bis 2 Tage wechseln. Wer Sport treibe, sollte keine Masken aufsetzen, um schneller atmen zu können. Bei Symptomen wie dem häufigen Husten, Atembeschwerden, Brustschmerzen, Herzklopfen, Übelkeit oder Schwindel sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, fügte Panpimol hinzu.

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Florian Firefighter 14.12.19 15:11
Mit Masken schützen Fortsetzung
Ich gehe mit einem Behältnis zum Markt für Chili, nun kommst, ich werde ausgelacht.
Auch andere Markteinkäufe tätige ich mit Stoffbeutel, als Dank meiner Umweltfreundlichkeit bekomme ich Gelächter und freundliches asiatisches Grinsen. Dieser Umweltfrevel stinkt wirklich zum Himmel, aber keiner unternimmt etwas. Als Empfehlung aber Masken, das ist doch schon mal ein toller Erfolg. Bitte aufstellen zum Fototermin, das können sie alle, bei dieser Empfehlung.
So, das war mal mein Wutkommentar zu diesem Artikel, bitte nicht zerpflücken.

Florian Firefighter 14.12.19 15:09
Schützen durch Masken
Moin, erstmals kann ich jedem der Kommentare meiner vollsten Zustimmung geben. Alle treffen genau auf den Punkt. Als ich den Artikel gelesen habe, dachte ich erst, das ist ein vorzeitiger Silvesterscherz. Es kann doch wohl nicht sein, das gegen schlechte Luft in Bangkok und in fast allen anderen Regionen Masken gegen die Umweltsauereien in Thailand als Empfehlung gegeben werden.
Wenn die zuständigen Behörden endlich mal durchgreifen würden, die Ordnungsmacht (Polizei) aufrufen würde, jeden Umweltsünder zu ergreifen, dementsprechend zur Anzeige bringen würde, hätten sie schon mal 50 - 70% eingedämmt. Nein, da fahren sie hinter einer Dreckschleuder hinterher, schalten lieber das Licht ein um etwas sehen zu können. Mopeds mit blauer oder schwarzer Rauchfahne, werden ignoriert bei einer Verkehrskontrolle, Hauptsache der Fahrer hat einen Helm auf, usw. die Fahnenstange ist lange nicht erreicht. Jeder von uns lebender Ausländer kann Storys darüber erzählen. Dieser ganze Plastikmüll, die Big C, Lotus, andere Supermärkte, (7/11
fragt schon einmal nach ob eine Plastiktüte benötigt wird) sind mit die größten Umweltverschmutzer, denn Plastiktüten werden von Müllsammlern abends heimlich verbrannt, weil die nicht zu verkaufen sind. Schade, dass ich hier keine Fotos hochladen kann, in so manch Einkaufswagen der genannten Ketten befinden sich bis zu 80 Plastiktüten pro Kunde wohlbemerkt. An 7 Tagen in 13000 Big C Filialen.
Kommentarfeld zu klein, Fortsetzung folgt.
Ingo Kerp 14.12.19 12:00
Alle reden von Luftverschmutzung. die Loesung für die Menschen ist doch ganz einfach, wie man sieht: N95-Masken.
Beat Sigrist 13.12.19 22:07
Man sollte das Problem
an der Wurzel anpacken. Mit Masken tragen wird das seit Jahren bekannte Problem in Bangkok und anderen Regionen nicht gelöst werden. Dies ist keine Kritik gegen einen Politiker, sondern nur eine Tatsache und wahre Feststellung.
Markus Müller 13.12.19 22:02
Sorry, aber das ist doch Schwachsinn! Wäre es nicht einfacher, den Bauern das Abbrennen der Reisfelder zu verbieten und die Auto- und Busfahrer aufzuklären, wieweit sie zur Luftvergiftung durch unsinniges Laufenlassen der Motoren beitragen?