AOT will Anteile an drei THAI-Diensten übernehmen

AOT hat Interesse an den Geschäftsbereichen Bodendienste, Flugzeugwartung und Cargo am Bangkoker Suvarnabhumi Airport der THAI. Foto: epa/Narong Sangnak
AOT hat Interesse an den Geschäftsbereichen Bodendienste, Flugzeugwartung und Cargo am Bangkoker Suvarnabhumi Airport der THAI. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Die staatliche Airports of Thailand (AOT) prüft die Option eines Joint Ventures mit Thai Airways International (THAI) für den Betrieb von drei Dienstleistungen am Flughafen Suvarnabhumi, nämlich Bodendienste, Flugzeugreparatur und Frachtzentrum.

Laut AOT-Präsident Nitinai Sirismatthakarn ist sein Unternehmen bereit zu einer Zusammenarbeit mit der THAI, um in den drei Dienstleistungen einen kontinuierlichen Betrieb zu gewährleisten und sicherzustellen, dass es keine nachteiligen Auswirkungen gibt. Sobald die THAI zur Normalität zurückgekehrt sei, könne die Fluggesellschaft Anteile an den drei Betrieben zurückkaufen. Die THAI schuldet der AOT rund 3 Milliarden Baht, davon 2 Milliarden Baht der Technikerabteilung auf dem Bangkoker Flughafen Don Mueang. Nitinai sagte, die AOT sei über diese Schulden nicht allzu besorgt, da der Betrag nicht hoch sei, und fügte hinzu, die AOT sorge sich mehr um einen ungehinderten Flughafenbetrieb. Der Sanierungsplan der THAI sieht vor, Geschäftsbereiche wie die Abteilung für Küchen, Produkte und Versand sowie die Mechanikerabteilung zu trennen, so dass sie für private Investitionen offen sind.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Markus Boos 10.07.20 13:07
Oha!
Thai hat 3 Milliarden Baht Schulden bei der AOT. Dies sei sehr besorgniserregend, da der Betrag nicht allzu hoch sei.
Na ja. Die rechnen schon in anderen Dimensionen als ich als Rentner. Doch das scheint mir schon reichlich abgehoben.
Thomas Thoenes 10.07.20 08:07
Prüft Optionen...
Ist so wie es könnte an Weihnachten 2025 in Berlin und Hamburg schneien. Wird aber hier direkt wieder als quasi erledigt verkauft und wahrscheinlich schon in den Sanierungsplan und das BIP eingerechnet.