Alkoholhersteller gegen Verbot des Online-Verkaufs

Foto: The Nation
Foto: The Nation

BANGKOK: Die Thai Alcohol Beverage Business Association (TABBA) hat an die Regierung appelliert, den Gesetzentwurf zum Verbot des Online-Verkaufs von alkoholischen Getränken zu streichen. Ein solches Gesetz sei unfair gegenüber den Getränkeherstellern und schränke das Grundrecht der Verbraucher ein, sagte Verbandspräsident Thanakorn Kuptajit.

Seine Reaktion folgt auf die Billigung des vom Büro des Premierministers vorgeschlagenen Entwurfs durch den Nationalen Ausschuss für Alkoholgetränke am 2. Juli. Danach soll der Verkauf alkoholischer Getränke über elektronische Kanäle untersagt werden, um zu verhindern, dass Jugendliche leichten Zugang zu solchen Produkten haben. Laut Thanakorn würde sich das Gesetz auf die Hersteller alkoholischer Getränke auswirken. Wenn diese online keine Geschäfte machen könnten, müssten sie unter Umständen ihren Betrieb einstellen.

Als Reaktion auf Bedenken, dass der Online-Verkauf Jugendlichen den Zugang zu den Getränken erleichtern würde, sagte der Präsident, dass die TABBA die Getränkehersteller dazu bringen könnte, das Alter der Käufer zu überprüfen sowie den Zeitpunkt der Transaktion und die Lieferung der Produkte aufzuzeichnen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Markus Boos 07.07.20 21:07
Sorry Michael Krispin
Habe erst heute früh erkannt, was du eigentlich sagen wolltest.
Doch das mit dem Jugendalkoholismus war einfach ein uralter Spruch, mit dem wir damals, vor gefühlten 100 Jahren argumentiert haben.

Geniesse und lebe
Markus
Michael Krispin 07.07.20 18:06
@Markus Boos War auch keine boese Unterstellung
Dachte das Thai uebliche 555 haette es klar ausgedrueckt.
Meine ersten Erfahrungen waren jedenfalls deutlich unter 16.
Damals nahm man das noch nicht so genau im Bierzelt auf dem Stadtfest.

Auf das erneute Alkoholverbot bin ich wie erwaehnt durch meine Fruchtsafteimer vorbereitet.
Auch meinen Thai-Nachbarn konnte ich von diesem blubbernden Getraenk ueberzeugen :-D
Als ich im Maerz nach Hause kam ist zwei Tage vor Ablauf meiner Quarantaene das Alkoholverbot in Kraft getreten und ich hatte keine Chance aufzustocken. Das passiert mir nicht noch einmal.

Markus Boos 07.07.20 09:13
@ Michael Krispin
Ich hatte eigentlich Michael Meier geantwortet. Der wird schon verstanden haben,
Danke für deine netten Unterstellungen.

Bleib cool
Michael Krispin 06.07.20 22:42
@Markus Jugendalkoholismus durch Verbote bekaempfe
Wann haben Sie denn so ihr erstes Bier oder Schnaps geschluerft, evt das erste Zigarettchen auf Backe gepafft? Erst mit 16++? 555.
Es geht ja hier noch nur um den Online Handel. Da kann man aber eine Alterskontrolle leicht einbauen.
Ich glaube auch weniger das die heutige Jugend hier ein Problem mit Alkohol hat, bestenfalls sekundaer.
Der ist viel zu teuer im Vergleich zu dem Dreckszeug was die sich sonst so reinziehen.
Fuer mich nur ein vorgeschobener auf das was in Zukunft noch kommen mag.
Mich persönlich stoert das aber auch weniger. Ich trinke nur Fruchtsaft. Seltsamerweise schmeckt der immer besser je laenger der steht und wird auch nicht schimmelig.Ich kann mir das gar nicht erklaeren.
Muss an der sauberen und gesunden alpenlaendlichen Luft hier im Bergischen Hinterland vom Seebad liegen.
Francis Light 06.07.20 22:42
Michael Meier, Dieter Kowalski
(Entweder ich habe heute was falsches geschrieben oder meine Posts sind nicht durchgekommen)
Jedenfalls wollte ich schreiben.

Ja Alkohol ist eine Droge. Habe auch geholfen, habe hauptsächlich gegen Chang gekämpft, zusätzlich noch Leo Biere vernichtet.

@Dieter Kowalski: "Zucker ist die hierzulande gefährlichste Droge". Das war aber jetzt ironisch gemeint, oder? Sonst wäre ich diesbezüglich sehr drogenabhängig. Zucker ist nicht gesund, aber normalerweise nicht sonderlich gefährlich. Zuwenig Schlaf und schlechter Schlaf ist gefährlicher als Zucker oder Rauchen, behauptet Matthew Walker in seinem Buch "Why We Sleep" (sehr interessantes und gut geschriebenes Buch).