Aktuelle Meldungen der Luftfahrt am Samstag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Lufthansa-Chef bei Entwicklung von Geschäftsreisen optimistischer

MÜNCHEN: Lufthansa-Chef Carsten Spohr rechnet langfristig mit einem weniger drastischen Einbruch bei Geschäftsreisen nach der Pandemie als bisher angenommen. «Ich war bisher von einem Rückgang von 10 bis 20 Prozent ausgegangen. Inzwischen glaube ich, dass das Minus eher 10 als 20 Prozent erreichen wird», sagte Spohr der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag).

Der Konzern rechne damit, dass die Geschäftsreisenden vom dritten Quartal an sehr deutlich zurückkommen würden, sagte Spohr. Je länger die Krise dauere, desto geringer werde der Anteil der Reisen, die vollständig durch Videokonferenzen ersetzt würden. «Die Leute haben genug von Begegnungen per Videokonferenz. Sie wollen und müssen sich wieder persönlich sehen», bekräftigte Spohr. Ihm zufolge werden einige Gäste wegen des Platz- und Komfortangebots auch privat die teureren Klassen Business und Premium Economy nutzen.

Nach den tiefroten Zahlen im vergangenen Jahr, staatlichen Hilfen und einem Stellenabbau hatte die Lufthansa auch im ersten Quartal einen Milliardenverlust eingeflogen. Für das Gesamtjahr erwartet das Management, dass der Konzern im Tagesgeschäft weniger Verlust als 2020 macht. Zuletzt hatte Spohr angekündigt, die Milliardenhilfen der Regierung noch vor der Bundestagswahl am 26. September zurückzahlen zu wollen.


Flugzeug mit Fallschirmspringern in Russland abgestürzt - Vier Tote

MOSKAU: Beim Absturz eines Flugzeugs mit Fallschirmspringern an Bord sind am Samstag in Sibirien mindestes vier Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer, wie die Agentur Interfax am Samstag unter Berufung auf eine regionale Behörde meldete.

In der zweimotorigen Maschine vom Typ L-410 fiel demnach während eines Trainingsflugs ein Triebwerk aus. Als der Pilot das Flugzeug wendete, um zum Flughafen in der Region Kemerowo zurückzukehren, streifte es den Angaben zufolge eine Baumkrone und stürzte ab. An Bord waren laut Behörde zwölf Menschen. Zuvor war von 17 die Rede gewesen.

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