Die römisch-katholische Kirche begeht am 8. Dezember, exakt neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens, das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. In der deutschen Tradition hat sich dafür auch die Bezeichnung Mariä Erwählung eingebürgert.
Seinen Ursprung hat der Feiertag im älteren Fest Mariä Empfängnis, das ebenfalls in der anglikanischen Kirche begangen wird. Die orthodoxen Kirchen feiern Mariä Empfängnis hingegen am 9. Dezember. Aufgrund ihres anderen Verständnisses der Erbsünde – das nicht der augustinischen Lehre folgt – kennen sie jedoch keine speziellen dogmatischen Aussagen zur Unbefleckten Empfängnis.