Frühlingsanfang

Foto: Unsplash/Thomas Boxma
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Von: Redaktion DER FARANG
Beginn: Donnerstag, 20. März 2025 00:00 Uhr
Ende: Donnerstag, 20. März 2025 23:59 Uhr
Standort: DE/CH/AT

Der Frühling gilt als die schönste Zeit des Jahres – eine Jahreszeit, auf die viele Menschen nach den langen, kalten Wintermonaten sehnsüchtig gewartet haben. Wenn die Tage wieder länger werden, die Sonnenstrahlen wärmer auf die Haut scheinen und die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht, erfüllt dies uns mit neuer Energie und Lebensfreude. Doch wann beginnt der Frühling eigentlich genau? Die Antwort darauf ist gar nicht so einfach, denn der Frühlingsanfang lässt sich astronomisch, meteorologisch oder phänologisch – also nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen – bestimmen.

Der Frühlingsanfang kann auf verschiedene Weisen bestimmt werden:

Astronomisch: Der Frühling beginnt mit dem sogenannten Primär-Äquinoktium, der ersten Tag-und-Nacht-Gleiche des Kalenderjahres, wenn die Sonne den Himmelsäquator von Süden nach Norden überschreitet. Dieses Ereignis fällt in der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ) auf den 19., 20. oder 21. März, abhängig vom Jahr und der jeweiligen Zeitzone.

Meteorologisch: Für statistische Zwecke wird der Frühling auf der Nordhalbkugel auf den 1. März datiert und umfasst die Monate März, April und Mai. Diese Einteilung erleichtert den Vergleich klimatischer Daten, da sie feste Zeiträume definiert.

Phänologisch: Der phänologische Frühlingsbeginn orientiert sich an natürlichen Entwicklungsstadien von Pflanzen und Tieren. In Mitteleuropa wird der Frühling in drei Phasen unterteilt:

Vorfrühling: Gekennzeichnet durch die Blüte von Haselnuss und Schneeglöckchen.

Erstfrühling: Beginn der Forsythienblüte und des Laubaustriebs der Stachelbeere.

Vollfrühling: Start der Apfelblüte und des Fliederblühens.

Diese phänologischen Phasen variieren regional und sind von den jeweiligen klimatischen Bedingungen abhängig. Zusätzlich beeinflussen kulturelle und religiöse Traditionen die Definition des Frühlingsbeginns. Insgesamt zeigt sich, dass der Frühlingsanfang je nach Betrachtungsweise und kulturellem Kontext unterschiedlich definiert wird.


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