Christi Himmelfahrt bezeichnet im christlichen Glauben die Aufnahme Jesu Christi in den Himmel und seine Rückkehr zu Gott, dem Vater. Der griechische Begriff „Analepsis“ und das lateinische „Ascensio Domini“ verweisen beide auf diesen „Aufstieg des Herrn“. In der Schweiz und in Liechtenstein ist das Fest als „Auffahrt“ bekannt, im alemannischen Sprachraum spricht man von „Uffert“. Für Christen markiert der Tag den Abschluss der irdischen Erscheinungen Jesu nach seiner Auferstehung und verweist auf die Verheißung des Heiligen Geistes.
Gefiert wird Christi Himmelfahrt am 40. Tag des Osterfestkreises, also 39 Tage nach dem Ostersonntag. Das Fest fällt deshalb stets auf einen Donnerstag. Der frühestmögliche Termin ist der 30. April, der spätestmögliche der 3. Juni. In vielen Gemeinden finden feierliche Gottesdienste statt, häufig auch unter freiem Himmel oder in Verbindung mit Bittprozessionen, die um Gottes Segen für Felder und Arbeit bitten.
In Deutschland ist Christi Himmelfahrt zugleich als Vatertag bekannt. Während der kirchliche Feiertag der Besinnung und Liturgie gewidmet ist, nutzen viele Menschen den freien Tag für Ausflüge, Wanderungen oder gesellige Treffen. In Österreich und der Schweiz steht stärker die religiöse Bedeutung im Vordergrund. Unabhängig von regionalen Bräuchen erinnert Christi Himmelfahrt an Hoffnung, Vertrauen und die christliche Zusage, dass das irdische Leben nicht das letzte Wort hat.