Zum zweiten Mal wegen Majestätsbeleidigung verurteilt

Symbolbild: angelo.gi / Fotolia.com
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BANGKOK: Ein 68 Jahre alter Mann ist wegen Majestätsbeleidigung zu einer Haft von 18 Monaten verurteilt worden.

Er sitzt derzeit eine Gefängnisstrafe von eineinhalb Monaten wegen einer gleichen Straftat ab. Der Mann hatte im Vorjahr in Toiletten eines Einkaufszentrums zwei Grafitti hinterlassen mit einem Inhalt, den das Gericht als Verleumdung des Königshauses auslegte. Weil die Grafitti an zwei Türen erfolgte, wurden zwei Verfahren eröffnet. Die erste Verurteilung erfolgte im März . Ursprünglich hatte der Richter den Mann zu drei Jahren Haft verurteilt. Weil dieser aber geständig war, wurde das Strafmaß halbiert. Der Paragraph 112 des Strafgesetzbuches sieht bei Majestätsbeleidigung für jeden Fall bis zu 15 Jahren Haft vor.

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