Yingluck denkt über Asylantrag in Deutschland nach

Foto: The Nation
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BANGKOK: Die ins Ausland geflüchtete ehemalige Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra will in Großbritannien, Frankreich oder Deutschland einen Asylantrag stellen.

Das berichtet die „Nation“ und beruft sich auf Yinglucks Rechtsanwaltsteam. Die Mandantin sei mit einem Touristenvisum nach England eingereist, heißt es weiter. Sie bevorzuge Asyl in Großbritannien, weil dort ihr Bruder ein Haus besitze. Laut dem Rechtsanwaltsteam geht es der ehemaligen Premierministerin gut, sie koche mit Freunden, die sie besuche, und werde eine Weile keine Kommentare abgeben. Yingluck war im August aus Thailand über Dubai nach London geflohen. Sie wollte dem Urteil des Obersten Gerichtshof für Straftaten von Politikern wegen Korruption beim Reisförderprogramm zu entgehen. Einen Monat später erkannten die Richter auf eine Haft von fünf Jahren. Laut den Rechtsanwälten war das Urteil politisch motiviert. Deshalb könne Yingluck im Ausland Asyl beantragen.

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