THAILAND: Die Wasserversorgung in Bangkok ist vorerst gesichert.
Starke Regenfälle im Norden und Nordosten haben die Pegelstände der Talsperren und des Flusses Chao Phraya anschwellen lassen. Zudem verhindert der höhere Wasserstand, dass vom Meer Salzwasser in den Chao Phraya und die Tiefbrunnen zur Versorgung der Hauptstadt fließt. Das Wasser sei stadtweit wieder von guter Qualität, berichtet der Gouverneur der Metropolitan Waterworks Authority (MWA), Thanasak Watanathana. Haushalte und Industrie könnten ausreichend versorgt werden. Nicht genug oder kein Wasser gab es in den letzten Wochen im Stadtgebiet für 362 Haushalte und 1.197 Rai Ackerfläche. Nach den jüngsten Niederschlägen fließt wieder mehr Wasser in die großen Talsperren. Aber noch immer geben die Reservoire Bhumipol, Sirikit, Cholasit und Kwai Noi mehr Wasser ab als nachfließt. Dennoch hat die Bewässerungsbehörde angekündigt, die Reisbauern im Chao-Phraya-Becken, in Ayutthaya, Lob Buri und Sing Buri, stärker mit dem Gut zu versorgen. Es gilt aber weiter die von der Regierung ausgegebene Order: Versorgung von Haushalten und Wirtschaft hat Priorität vor der Versorgung der Landwirtschaft. Trockenheit und Wassermangel werden weiter anhalten. Denn laut dem Meteorologischen Amt sollen die Niederschläge ab heute nachlassen. Die Regenfront zieht nach Myanmar und Laos. Nur im Nordosten und im Süden muss sich die Bevölkerung auf Starkregen und Überschwemmungen einrichten. Die Behörde warnt Fischer, beim Auslaufen größte Vorsicht walten zulassen. Sowohl in der Andamanensee als auch im Golf von Thailand muss mit bis zu drei Meter hohen Wellen gerechnet werden.In der südlichen Provinz Ranong hat die Verwaltung Touristen wegen der starken Winde und des hohen Wellengangs vor dem Baden gewarnt. An den Stränden wurden entsprechende Hinweise angebracht.