Was bringen Verkehrskontrollen auf Samui?

Foto: Gruber
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KOH SAMUI: Die Ankündigungs-Litanei der Verkehrspolizei auf Koh Samui mit der Offenbarung verstärkter Kontrollen hat im Spätherbst mit einer Zwischenoffensive begonnen.

Wie üblich zogen die Beamten bei Straßensperren in Chaweng, vor Maenam und im Außenbereich von Lamai scharenweise unbehelmte Zweiradfahrer aus dem Verkehr – um sie nach Bezahlung der obligatorischen 300-Baht-Buße ziehen zu lassen. Am lästigsten waren wieder die Wartezeiten vor den Sonderschaltern der Polizei, die bei drei großangelegten Aktionen Kasse machten. Neben Geduld bei der bis zu einstündigen Wartezeit war auch ein gutes Gedächtnis der Verkehrssünder hilfreich, denn beim Ausfüllen des Strafmandates mussten auch die Namen beider Eltern angegeben werden. Dem täglichen Chaos und der Aggression mancher Verkehrsteilnehmer scheinen die Kontrollen keinen Riegel vorzuschieben. Seit September haben sechs Ausländer auf den Straßen Koh Samuis ihr Leben gelassen, darunter Ende November ein bekannter britischer Hotelier (76) – wie in unserer Onlineausgabe berichtet. Ein FARANG-Leser schilderte eine kuriose Begebenheit einer Polizeikontrolle am Tag des Lichterfestes Loy Krathong bei Hua Thanon. Dort stoppte die Polizei alle Fahrzeuge, um Drogenkontrollen vorzunehmen. Drei männliche junge Thais auf einem unbeleuchteten Kleinmotorrad ohne Kennzeichen bestanden nach wenigen Sekunden den Drogentest und durften ungehindert weiterfahren – die Verkehrskontrolleure hatten gegen 21.30 Uhr bereits Feierabend.

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T.O.Swisshai 02.01.16 12:19
Helmobligatorium auch für Autofahrer
Ich war in Lamai mit einem Mietauto unterwegs, als ich in eine Kontrolle geriet. Der Beamte auf der Strasse bemerkte, dass die Versicherungsplakette an der Frontscheibe abgelaufen sei und ich solle deshab das Fahrzeug parkieren und mich dann bei einem seiner Kollegen melden. So stand ich also nach 30 minütigem Anstehen vor besagtem Kollegen und wurde als erstes und einzigem nach den Vornamen meiner Eltern gefragt. Die angegebenen Namen, oder besser gesagt, die von ihm neu kreierten Buchstabenzusammensetzungen, kritzelte er auf ein Formular und schickte mich damit zu einem weiteren Beamten. Nach weiteren 15 Minuten stellte er mir eine Rechnung über 300 Baht aus und bat um Bezahlung. Allerdings wollte ich von ihm noch wissen, für was die Busse den sei, worauf er antwortete, dass ich keinen Helm getragen hätte. Meinen Einwand, ich sei mit dem Auto unterwegs gewesen, ignorierte er und bestand unbeeindruckt auf der Begleichung der 300 Baht Busse. Das Formular sei ja bereits ausgefüllt und die Vornamen meiner Eltern seien ja auch schon eingetragen. Ich dachte wirklich, dass nun gleich das Team von der versteckten Kamera auftauchen wird. Stattdessen tauchte jedoch der bekannte Vermieter meines Fahrzeuges auf, tauschte zwei Worte mit dem leitenden Beamten und schon konnten wir, trotz den Vornamen meiner Eltern auf dem Formular und ohne die Busse, weiterfahren. Ich liebe Thailand.

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