THAILAND: An diesem Freitag beginnt die Völkerwanderung zu Songkran. Millionen Menschen werden sich mit ihrem eigenen Fahrzeug sowie in Bussen, Bahnen und Flugzeugen auf dem Weg zu ihren Familien machen, um gemeinsam das traditionelle Neujahrsfest zu begehen.
Polizei, Soldaten, Rettungs- und Gesundheitsdienste und weitere Behörden haben sich auf den Ansturm vorbereitet. Allein in Bangkok werden täglich rund 200.000 Menschen Busse besteigen. Landesweit müssen Motorisierte mit scharfen Kontrollen rechnen. Wer alkoholisiert sein Fahrzeug lenkt, kommt in die Ausnüchterungszelle, wird hart bestraft und kann sein Fahrzeug erst nach Tagen abholen. Die Polizei appelliert an Motorradfahrer und Sozius, nur behelmt das Fahrzeug zu besteigen. Ansonsten setzt es hohe Geldbußen.
An den Bangkoker Ausfallstraße in den Norden, Nordosten, Osten und Süden richten die Behörden 47 Kontrollstellen ein, so an den Straßen Phaholyothin, Phetkasem, Mitrapab und Bangna-Trat. Die Polizei schafft an den aus der Hauptstadt führenden Highways zusätzliche Fahrbahnen, um die Staus zu verringern. Alle Maßnahen dienen der Sicherheit, sollen Unfälle vermieden. Denn an den sogenannten sieben gefährlichen Tagen zu Songkran steigt die Zahl der Verkehrstoten und Verletzten rapide.
Bei den ausgelassenen Feiern zu Neujahr (13. bis 15. April) wird die Polizei kein Auge zudrücken, falls erneut leicht bekleidete Frauen auf Pick-ups „Coyote“ tanzen. Überhaupt: Mädchen und Frauen sollen auf sexy Bekleidung verzichten. Sie müssen mit der Verhaftung rechnen, hat die Regierung verkündet.