BANGKOK: Während sich der Großteil der Unterhaltungsbetriebe Donnerstag- und Freitagnacht an die polizeilich verkündete Vorverlegung der Sperrstunde von 2 Uhr auf Mitternacht gehalten hat, verlief das Geschäft in den Amüsieretablissements entlang der Sukhumvit Road wie in jeder anderen Nacht.
A-Go-Go- und Bierbars sowie Nachtclubs im Unterhaltungskomplex Nana hatten regulär bis um 2 Uhr morgens geöffnet. In anderen Stadtgebieten hielten sich die Betreiber von Bars und Clubs an die zuvor verkündete Neuregelung. So schlossen beliebte Clubs der Oberschicht wie das Ku Dé Ta an der Sathorn Road bereits um Mitternacht. Nach Aussage mehrerer Veranstalter, die namentlich nicht genannt werden wollten, wurde die polizeiliche Ankündigung bezüglich der Vorverlegung der Sperrstunde bereits dementiert. „Wir haben letzte Nacht um 20 Uhr einen Anruf von der Polizeistation Thonglor erhalten, dass alles auf 2 Uhr zurückgestellt ist“, erklärte ein Club-Betreiber am Freitag gegenüber Reportern von „Coconuts Bangkok“. Auch wurde in den vergangenen zwei Nächten keine verstärkte Polizeipräsenz in den Ausgehvierteln beobachtet. Unter den Betreibern von Amüsierbetrieben sowie Nachtschwärmern sorgte die Verkündung und anschließende Aufhebung der Vorverlegung der Sperrstunde für Verwirrung.